Sport-News

Kimi Antonelli hat in China seinen ersten Grand-Prix-Sieg in der Formel 1 gefeiert. Der 19-jährige Italiener triumphierte am Sonntag in Shanghai souverän vor seinem Mercedes-Teamkollegen George Russell. Das Ferrari-Duo Lewis Hamilton und Charles Leclerc belegte die Plätze drei und vier, hatte aber einen deutlichen Rückstand auf die "Silberpfeile". Sprint-Sieger Russell verteidigte seine WM-Führung nach dem zweiten Saisonrennen, der Brite liegt nun vier Punkte vor Antonelli.

"Wir haben es geschafft", funkte Antonelli, nun zweitjüngster Sieger der F1-Historie hinter Red-Bull-Pilot Max Verstappen, euphorisch. Der Niederländer, im Sprint nur Neunter, schied nach einem verpatzten Rennwochenende ohne Punkte wegen eines Defekts aus. Für Hamilton war es das erste Grand-Prix-Podium für Ferrari. Das McLaren-Duo Lando Norris und Oscar Piastri hingegen konnte wegen unterschiedlicher technischer Probleme nicht am Rennen mitwirken. Haas-Pilot Oliver Bearman überzeugte unterdessen als Fünfter vor Pierre Gasly im Alpine.

Wie sich am Vortag abgezeichnet hat, ist auch die Durchführung des zweiten Weltcup-Super-G der Männer in Courchevel nicht möglich. Der erste am Samstag war bereits wegen Schneefalls und Nebels abgesagt worden, in der Nacht auf Sonntag kam zu viel Neuschnee dazu, ein sicheres Rennen war nicht möglich. Der Super-G wird nicht nachgetragen, Marco Odermatt steht als Gewinner der Kugel fest. Er hat vor dem finalen Rennen einen Vorsprung von 158 Punkten auf Vincent Kriechmayr.

Als einziges Rennen in Courchevel fand damit am Freitag die Abfahrt statt, die der Oberösterreicher Kriechmayr gewonnen hat. Es folgen nun beim Finale in Norwegen noch eine Abfahrt und ein Super-G in Kvitfjell, sowie ein Riesentorlauf und ein Slalom in Hafjell.

Der Schweizer Odermatt sicherte sich in diesem Winter bisher die Kugel als Gesamtweltcupsieger sowie für Abfahrt und Super-G und hat auch noch im Riesentorlauf als Führender eine Chance darauf.

Die frühere Weltklassespielerin Liu Jia ist am Samstag als Vizepräsidentin und Nachwuchsausschussvorsitzende des Österreichischen Tischtennis-Verbands (ÖTTV) zurückgetreten. Die 44-Jährige begründete den Schritt mit den aktuellen Entwicklungen im krisengeschüttelten Verband. "Nach langem Kampf und auch allen Versuchen, eine Lösung zu finden, habe ich das Gefühl, das Vertrauen ist gar nicht mehr da, und wir haben jetzt wirklich öffentlich negative Schlagzeilen", sagte Liu.

"Der Sport leidet total darunter, wir leiden alle. Wir haben einen Stopp der Förderungen, und das alles kann ich nicht mehr verantworten", sagte Liu Jia im ORF.

Vertrauensverlust in aktueller Krise

In einer schriftlichen Erklärung ergänzte die Oberösterreicherin, dass sie unter den gegebenen Umständen nicht mehr daran glaube, in der aktuellen Konstellation positive Veränderungen bewirken zu können. "Es gibt Situationen, in denen ein Weiterwirken nicht mehr Ausdruck von Stärke ist, sondern bedeuten würde, Verantwortung für Entwicklungen zu tragen, hinter denen man nicht mehr stehen kann." Sie könne Athletinnen und Athleten, den Trainerinnen und Trainern, den Eltern, den vielen freiwillig Engagierten und all jenen, die ihr das Vertrauen geschenkt hätten, nicht mehr mit voller Überzeugung als Teil dieses Vorstands gegenübertreten.

Der FC Wacker Innsbruck nähert sich mit Riesenschritten dem Meistertitel in der Regionalliga West. Zum Auftakt der Frühjahrssaison feierte der Traditionsklub auswärts gegen den ersten Verfolger Seekirchen einen 1:0-Erfolg und baute den Vorsprung auf elf Punkte aus.

Revanche gelungen

Das 1:0 der Innsbrucker war ein Erfolg Marke Arbeitssieg. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte gelang Goalgetter Okan Yilmaz nach einer Stunde der Siegestreffer. "Drei Punkte, kein Gegentor, Revanche gelungen, das passt", meinte Wacker-Präsident Hannes Rauch.

Im Herbst hatte der FC Wacker im Heimspiel gegen Seekirchen die einzige Saisonniederlage einstecken müssen.

Julia Scheib hat es tatsächlich geschafft. Die Steirerin sicherte sich vorzeitig den Sieg im Riesentorlauf-Weltcup und erfüllt sich damit einen Lebenstraum.

5.Saisonsieg

Es war eine Machtdemonstration, mit der sich Scheib die Gesamtwertung sicherte. Die Steirerin gewann den vorletzten Riesentorlauf in Are und feierte damit bereits ihren fünften Saisonsieg.

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