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Der LASK steht im Halbfinale des ÖFB-Cups. Im Linzer Viertelfinal-Derby gegen Blau-Weiß lagen die favorisierten Athletiker am Freitagabend 0:2 zurück, schafften aber noch die Wende. Moses Usor traf in der 83. Minute entscheidend für die Elf von Dietmar Kühbauer. Der holte seinen neunten Sieg im zehnten Pflichtspiel als LASK-Coach. Sein Gegenüber Michael Köllner hielt mit dem Schlusslicht eine Halbzeit lang voll mit, ehe sich die Klasse des Gegners durchsetzte. 

Blau-Weiß führte nach einem Blitztor von Isak Dahlqvist (2.) und einem Treffer von Shon Weissman (18.) 2:0, ehe der Bundesliga-Zweite durch Sasa Kalajdzic (35.) und George Bello (57.) verdient zurückschlug. Beim entscheidenden Treffer leistete der starke Kalajdzic außerdem die Vorarbeit.

Eine neue Studie macht eindrucksvoll sichtbar, welchen gesamtgesellschaftlichen Nutzen der Fußball in Österreich bringt - 2,9 Milliarden Euro pro Jahr. Neben den wirtschaftlichen Impulsen hat der Fußball auch messbare positive Effekte auf Gesundheit, Wohlbefinden des Einzelnen und die Gesellschaft im gesamten. 

Das Ergebnis: Fußball rechnet sich. Jeder Euro, der aus öffentlichen Mitteln in den Fußball investiert wird, kommt 27-fach wieder als Steuern und Abgaben oder in Form von Einsparungen retour.

ÖFB-Aufsichtsratsvorsitzender Josef Pröll und Studienautorin Dr. Anna Kleissner, geschäftsführende Gesellschafterin der Econmove GmbH, präsentierten am Freitag am ÖFB Campus die zentralen Ergebnisse der Studie „Der Social Return on Investment des Fußballs – zur ökonomischen und sozioökonomischen Bedeutung des Fußballs in Österreich“

„Diese Studie macht deutlich, dass der Fußball in Österreich ein zentraler gesellschaftlicher und ökonomischer Faktor ist", zeigt sich Josef Pröll stolz. "Er verbindet wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit sozialer Verantwortung, gesundheitlichem Nutzen und starkem freiwilligem Engagement.“

Jeder 450. Euro, der in Österreich erwirtschaftet wird, hängt am Fußball, das entspricht knapp 1 Mrd. Euro Wertschöpfung. 376,6 Millionen Euro fließen in Form von Steuern und Abgaben an die Gebietskörperschaften. Und Fußball ist überdurchschnittlich beschäftigungsintensiv: Mit 21.397 Arbeitsplätzen steht der Fußball für 0,42 Prozent aller Erwerbstätigen in Österreich.

Österreichs nordische Kombinierer haben zum Auftakt des Seefeld-Triples einen Doppelsieg gelandet. Im Massenstartbewerb setzte sich am Freitag Johannes Lamparter nach dem 10-km-Langlauf und einem Sprung mit 0,5 Punkten vor Stefan Rettenegger durch. Dritter wurde 4,4 Zähler zurück der Norweger Andreas Skoglund.

Bei den Frauen gab es über 5 km und einem Sprung einen Premierensieg der US-Amerikanerin Alexa Brabec, Katharina Gruber wurde als beste Österreicherin Zehnte. 

Ende des dritten Satzes konnte Carlos Alcaraz kaum noch gehen, nun könnte er der  jüngste Spieler der Geschichte werden, der alle vier Grand-Slam-Turniere gewinnt (Karriere-Slam).

Und das nach einem Drama: Der Spanier gewann die ersten beiden Sätze gegen den deutschen Vorjahresfinalisten Alexander Zverev, wurde dann aber von Krämpfen geplagt. Am Ende siegte Alcaraz nach 5:27-Stunden doch noch 6:4, 7:6, 6:7, 6:7, 7:5. Zverev sah dies gar nicht gern und polterte Richtung Schiedsrichter: 

Zverev hatte damit nicht zu Unrecht. Waren es tatsächlich Krämpfe, und danach sah es aus, darf kein Medical Timeout genommen werden. "Ich wusste nicht genau, was es war", sagte der 22-Jährige nach dem Match.

Gewiss weiß er aber: "Es war wohl das schwierigste Match meines Lebens, die größte Herausforderung", sagt Alcaraz, "ich habe aber immer an mich geglaubt." Am Ende wirkte Zverev k.o., lag aber im letzten Satz immer ein Break vor und schlug auf das Match auf. Ehe der wieder fitter wirkende Alcaraz doch noch gewann. 

Am Ende gab es viele fröhliche Gesichter in Graz. Sturm, weil man sich mit einem 1:0-Sieg von der Europa League verabschiedete, Brann Bergen, weil man in letzter Sekunde dank der Niederlage von YB Bern doch noch den Sprung in die K.o.-Phase schaffte. 

Für das Goldtor sorgte einmal mehr Otar Kiteishvili. Von den fünf Treffern, die  in der beendeten Liga-Phase auf das Konto der Steirer gingen, erzielte der Georgier drei, zweimal traf Tomi Horvat. Kiteishvili war einmal mehr das Um und Auf. Ob Sturm zu sehr von ihm abhängig ist? "Ich bin glücklich, dass ich so einen Spieler habe. Auch ein Messi oder Kane sind können Spiele alleine entscheiden, wir haben eben Otar", sagt Trainer Fabio Ingolitsch nach seiner geglückten Heimpremiere. 

Wichtig war dem 33-jährigen Sazburger aber das Auftreten. "Unser großes Ziel war, dass wir uns nicht auf das Ergebnis fokussieren, sondern auf eine ordentliche Leistung. Wir haben gemeinsam kompakt und gut verteidigt - bis auf die Schlussminuten."

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