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Paukenschlag im Skisport: Der ÖSV verliert seinen Generalsekretär

ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer verlässt überraschend den Skiverband.
ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer

Der Österreichische Skiverband ist immer für Schlagzeilen gut. Auch in Zeiten, in denen nicht skigefahren wird. Am Donnerstag sorgte der ÖSV wieder für einen Knalleffekt: Generalsekretär Christian Scherer verkündete seinen Rücktritt. 

Doppelspitze

Christian Scherer werden die meisten in der Öffentlichkeit nicht so richtig wahrgenommen haben. Aber er war - gemeinsam mit Sportdirektor und Geschäftsführer Mario Stecher - der starke Mann beim Skiverband.

Im Rahmen einer Strukturreform wurde Präsidentin Roswitha Stadlober entmachtet und fungierte in erster Linie nur mehr als Repräsentantin. Die operativen Entscheidungen trafen vorrangig Scherer und Stecher.

PK ÖSV: SCHWARZ / BÜRGLER / SCHERER

Christian Scherer war der starke Mann beim ÖSV

Umsicht und Verantwortung

Am Donnerstag traf die ÖSV-Präsidentenkonferenz zusammen. Dabei informierte Scherer die Landespräsidenten über seinen Schritt. 

Christian Scherer hat den ÖSV in einer Phase der Neuaufstellung „mit großer Ruhe, Umsicht und Verantwortung geführt“, betonte ÖSV-Präsidentin Roswitha Stadlober.

14 Jahre ÖSV

Christian Scherer war seit 2012 beim Österreichischen Skiverband tätig, seit 2020 fungierte er als Generalsekretär.  "Die Zeit beim ÖSV war für mich vor allem eines: eine intensive und sehr bereichernde Zusammenarbeit mit vielen engagierten Kolleginnen und Kollegen", sagt der Osttiroler.  

Highlight Ski-WM 2025

"Gemeinsam im Team ist es uns gelungen, den Verband in einer herausfordernden Phase gut aufzustellen, zentrale Partnerschaften langfristig zu sichern und unter anderem auch strategische Investitionen in die Digitalisierung des Verbandes oder auch in eine Flutlichtanlage am Bergisel zu realisieren. Die Skiflug-WM am Kulm im Jänner 2024 aber vor allem die FIS Alpine Ski Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach waren besondere Momente und werden uns alle noch lange in Erinnerung bleiben“,erklärt der scheidende Generalsekretär.

Der Osttiroler wird laut KURIER-Informationen im Herbst in die Privatwirtschaft wechseln.

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