Warum WAC-Coach Silberberger auf das Cup-Finale pfeift

Der WAC trifft am Montag im Abstiegskampf auf Cup-Finalist Altach. Coach Thomas Silberberger verzichtet trotzdem auf einen Besuch des Endspiels in Klagenfurt.
Warum WAC-Coach Silberberger auf das Cup-Finale pfeift

Es ist eine halbe Weltreise von Wolfsberg nach Altach. Deshalb trifft es sich gut, dass die Vorarlberger an diesem Freitag nach Kärnten kommen, um im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt das Cup-Finale gegen den LASK zu bestreiten.

Die Altacher sind am Montag nämlich der nächste Gegner von Schlusslicht WAC im Kampf gegen den Abstieg. So hat WAC-Thomas Silberberger die Gelegenheit, den Altacher Spielern noch einmal genau auf die Beine zu schauen.

Der WAC feierte zuletzt gegen GAK den ersten Sieg im Kalenderjahr 2026

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TV statt Stadion

Der Tiroler, der vierte WAC-Trainer in dieser Saison, verzichtet aber trotzdem auf einen Besuch des Cup-Endspiels vor der Haustür. Nicht aus Desinteresse, sondern weil ihm der Stadion-Smalltalk zuwider ist.

"Wenn ich zum Finale gehe, dann treffe ich hunderte Leute und muss mit jedem reden. Da kann ich mich dann nicht wirklich auf das Spiel konzentrieren", sagt Silberberger.

Der erfahrene Coach zieht am Freitag die Couch der Stadiontribüne vor. "Natürlich schaue ich mir das Finale im Fernsehen an. Da habe ich meine Ruhe und krieg viel mehr von diesem Spiel mit."

Am Samstag plant Thomas Silberberger dann allerdings die Fahrt nach Graz, wo er seinem Ex-Klub WSG Tirol im Auswärtsspiel gegen den GAK zusieht.

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