Historischer Cup-Titel: LASK-Coach Kühbauer auf den Spuren von Halama
Erfolgreich: Didi Kühbauer
Der 6. April 2023: Vielleicht hat diesen Tag sogar Didi Kühbauer schon vergessen. Damals kassierte der Burgenländer als Trainer seine letzte Cup-Niederlage. Mit dem LASK verlor er im Halbfinale 0:1 bei Sturm Graz.
Seitdem hat der 54-Jährige eine weiße Weste. Mit dem WAC, wo er als Trainer zur Saison 2024/25 einstieg, sicherte sich Kühbauer seinen ersten Titel als Trainer. Fast wären es sogar zwei geworden – hätten die Kärntner in der letzten Runde Sturm ein zweites Tor erzielt, wären nicht die Grazer Meister geworden.
Im Oktober folgte der fliegende Wechsel zurück zum LASK, nachdem er mit dem WAC die ersten zwei Cuprunden (Wallern; Reichenau) überstanden hatte.
Während die Kärntner, die auch Tabellenletzter sind, im Viertelfinale an Salzburg scheiterten, kam der LASK unter der Kühbauer-Regentschaft über Stripfing, BW Linz und Ried ins Finale – und Kühbauer holte nun seinen zweiten Titel.
Lange ist es her
Er ist der erste Trainer seit Vaclav Halama, der innerhalb eines Jahres mit zwei verschiedenen Klubs Cupsieger wurde. 1981 mit dem GAK, nach einem kurzen Gastspiel bei 1860 München kam er im April 1982 zur Austria, wo ebenso der Cuptitel bejubelt wurde.
Kühbauer schielt jetzt nach dem Double, der LASK ist Tabellenführer. H. Ottaw
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