Formel 1 in Miami: Bei einem Gewitter droht die Rennabsage

Nach fünf Wochen ist die Formel 1 zurück. Doch die Wetterprognose für das Wochenende ist trist.
WM-Leader Antonelli im Fahrerlager von Miami

Egal, welches Wetterprognosemodell man sich anschaut, es sieht nicht gut aus für den Grand Prix von Miami am Sonntag. Nach einem sonnigen Freitag und einem trüben Samstag könnte es am Sonntag so richtig schütten. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei 90 Prozent, die Regenmengen können groß sein.

Kommt es zu einer Verschiebung oder Absage?

Noch steht das Programm mit Sprint-Qualifying am Freitag (22.30 MESZ), Sprint (18.00) und Qualifying (22.00) am Samstag und dem Grand Prix am Sonntag (22.00). Sollte es Unwetter mit Blitz und Donner geben, könnte das Rennen nicht stattfinden. Die strengen US-Gesetze verbieten ein Rennen, wenn ein Gewitter im aufzieht, zu groß wäre die Gefahr für die Zuschauer. Außerdem muss stets gewährleistet sein, dass der Rettungshubschrauber starten kann. Bei einem Gewitter in Miami müssten (nach Artikel 57 des Regelwerks) die Autos in die Boxengasse zurückkehren.

Auf dieses Szenario hofft natürlich niemand nach der lagen Pause wegen der kriegsbedingten Absage der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien. Die Teams kommen mit aufgerüsteten Autos, möglicherweise werden sich die Kräfteverhältnisse verschieben.

Mann der Stunde

Noch ist Kimi Antonelli der Mann der Stunde. Der erst 19-jährige Mercedes-Pilot führt in der WM. Doch in Florida treten einige Regeländerungen in Kraft, die den Fahrern bessere Grundlagen zum Rennfahren bieten sollen. Beim ersten Verfolger McLaren hieß es, man reise mit einem „komplett neuen Auto“ an. Bereits in Japan war der Rennstall mit Oscar Piastri auf Rang zwei näher an die dominierenden Mercedes-Boliden herangerückt.

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