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Aus der Qualifikation hatte sich die erst 16-jährige Anna Pircher bis ins Viertelfinale des Juniorinnenbewerbes von Wimbledon gespielt  - und das bei ihrem Grand-Slam-Debüt. Dort war aber die Chinesin Xinran Sun eine Nummer zu groß, Pircher unterlag der Weltranglisten-Ersten 0:6, 3:6. 

Dennoch hat der Schützling von Daniel Huber ein Versprechen für Österreichs Zukunft abgegeben, Xinran Sun, die am 23. Juli erst 16 wird, gilt als das größte Talent im Tennis-Zirkus und kommende Grand-Slam-Siegerin. Pircher hat aber, wie schon so oft in ihrer Karriere, wesentlich ältere Spielerinnen geschlagen. 

Auch Kraus und Grabher in Kitzbühel dabei

Pircher ist noch im Doppeleinsatz, danach geht es direkt weiter nach Kitzbühel, wo ab Sonntag das neue WTA125-Turnier über die Bühne geht. Die Tirolerin erhält große Konkurrenz aus dem eigenen Land: Sinja Kraus, Julia Grabher, Ekaterina Perelygina sowie Arabella Koller werden beim Generali Open Ladies Kitzbühel ebenso am Start sein. Für Pircher, die im Vorjahr schon beim gut besetzten ITF-Turnier in Wien bis ins Halbfinale vorstieß, wird es die Premiere auf der WTA-Tour. 

Der GAK schraubt an der Kaderplanung, ein Zittern wie in der abgelaufenen Liga-Saison wollen sich die Grazer künftig ersparen. Bei der Präsentation der neuen Heim- und Auswärtsdressen im Schubertkino in der Altstadt am Mittwochabend wollte Ferdinand Feldhofer noch kein endgültiges Saisonziel definieren. Der Cheftrainer des GAK freute sich lieber über die jüngsten Neuzugänge, zu denen sich am Donnerstag Vormittag auch der ÖFB-Nachwuchsspieler Petar Markovic gesellte: „Wir haben Spieler drin mit Winner-Mentalität, die auch schon Titel gewonnen haben.“

Sieben neue Spieler holten die Grazer im bisherigen Transferfenster. So kam Außenverteidiger Tim Trummer aus Salzburg, aus den Niederlanden Stürmer Anthony Smits oder der Franko-Marokkaner Ismael Guerti für das offensive Mittelfeld. Mit Peter Michorl und Torhüter Cican Stankovic sind auch zwei in der Liga wohlbekannte Namen neu dabei. GAK-Sportdirektor Tino Wawra hat sein Programm aber noch nicht abgeschlossen. „Wir sind mitten im Prozess der Kaderplanung, suchen eine gute Mischung zwischen Kontinuität und neuem frischen Wind“, sagte er.

Der Test gegen Dunajská Streda am Mittwoch Abend in Frauenkirchen (1:1) begann für die Wiener Austria mit einem Schreckmoment. Der neue Stürmer Julian Hettwer musste mit einer Knieblessur vom Platz gestützt werden. 

Nun kam die Entwarnung von der Wiener Austria. Der Deutsche ist nicht schlimmer verletzt, könnte sogar am Freitag schon wieder in das Training einsteigen. Der 23-jährige Deutsche war ablösefrei von Fortuna Düsseldorf zu den Veilchen gekommen und hatte einen Vertrag unterschrieben.

Die Sorgen waren dennoch groß gewesen, immerhin musste Hettwer in der vergangenen Saison aufgrund einer Knieverletzung länger pausieren.

Der Norweger Torstein Traeen ist vier Jahre nach einer Krebsdiagnose dankbar, als Radprofi aktiv sein zu können. Und er fährt nun sogar im berühmtesten Trikot seiner Sportart. 

„Werde dafür sorgen, dass du nicht an Krebs stirbst“

„Es ist natürlich eine große Freude. Wenn man an Krebs erkrankt, weiß man nicht, was passieren wird, und ich bin ehrlich gesagt ziemlich glücklich, wieder auf einem guten Niveau zu sein und das größte Rennen der Welt anzuführen“, sagte der 30-Jährige vor der sechsten Etappe der 113. Tour de France.

Im Mai 2022 hatten Auffälligkeiten in einer Dopingprobe den Norweger auf den Weg zur Diagnose gebracht. „Es war Freitag, der 13. – wir scherzten miteinander, dass etwas Schlimmes passieren würde“, sagte Traeen dem Portal Cycling Weekly. Dann erhielt er einen Anruf vom Teamarzt und war schockiert. In der Probe gefundene Marker mussten untersucht werden. 

Schrecksekunde für Traeen

Dazu kamen Schmerzen im Hoden und schließlich die Gewissheit. Sein Arzt hat laut Traeen zu ihm gesagt: „Ich werde dafür sorgen, dass du nicht an Krebs stirbst.“ Bei einer Operation wurde ein Hoden entfernt, in dem ein Tumor war. Der Krebs hatte noch nicht gestreut.

Die Ski-Welt trauert um TJ Lanning. Der ehemalige US-Weltcupfahrer ist im Alter von 41 Jahren überraschend gestorben, über die Todesursache ist bisher nichts bekannt. „Wir sind zutiefst betrübt über den Tod von TJ Lanning“, schrieb das US-Skiteam auf Social Media. 

TJ Lanning: Frühes Karriereende nach schwerem Sturz

Lanning galt als furchtloser Fahrer, sein kompromissloser Stil brachte jedoch auch zahlreiche Verletzungen mit sich. Deshalb bestritt der Speedspezialist nur 42 Weltcuprennen, dreimal war er unter den ersten zehn.

Mit nur 25 Jahren musste Lanning nach einem schweren Sturz in Lake Louise im November 2009 seine aktive Karriere beenden. Er verlor die Kontrolle über seine Ski und zog sich dabei einen Halswirbelbruch sowie eine schwere Verletzung am linken Knie zu. Nach seinem Karriereende arbeitete er als Speed-Trainer beim US-Skiteam.

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