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Zwar sind die Fivers in Margareten daheim, allerdings würden sie sich auch in der Leopoldstadt, genauer: im Wiener Prater, durchaus wohlfühlen. Denn dort steht die Hochschaubahn, auf der die Fivers durch die Saison zu fahren pflegen. Viele Monate mit ebenso vielen Aufs und Abs. Die junge Mannschaft kämpfte mit ihrer Unerfahrenheit, mit vielen Verletzungen, mit Formschwankungen.

Vor nicht allzu langer Zeit zitterte man um die Top 8, drohte sogar der Gang in die Abstiegsgruppe. Plötzlich musste man sich gedanklich womöglich mit einem drohenden Abstieg aus der HLA befassen.

Doch dann wendete das Team das Blatt. Es gelang der Sprung ins Viertelfinale, danach folgten fulminante Auftritte gegen Hard und die BT Füchse, in der kommenden Woche nimmt man das finale Duell mit den Jags aus Vöslau um den Meistertitel in Angriff. Verrückt wäre wohl das passende Adjektiv für die Geschichte, die die Fivers-Saison bisher schrieb. 

„Es ist ein Märchen“, beschreibt Fivers-Manager Thomas Menzl den Status quo. „Gegen die Füchse haben wir das mit Abstand beste Spiel der Saison gezeigt.“ Mit 39:30 setzte man sich eindrucksvoll im zweiten Halbfinalspiel durch. „Die erste Hälfte davon war ein perfektes Spiel.“

Sturm Graz arbeitet weiter emsig am Kader für die Saison 2026/2027. Jürgen Heil und Goalie Ammar Helac kamen aus Hartberg, Verteidiger Petar Petrovic aus Serbien. Auch am Transfer des Altacher Verteidigers Mohamed Ouédraogo  wird gearbeitet. Nun kommt ein Mittelfeldspieler, der Transfer wurde am Donnerstag fixiert. 

Der 23-jährige Offensivspieler Simon Seidl hatte bereits den Medizincheck in beim Vizemeister absolviert. Am Donnerstag folgte die offizielle Vorstellung des Leistungsträgers von BW Linz. Seidl zählte beim Absteiger in der abgelaufenen Saison zu den Lichtblicken, erzielte insgesamt neun Tore inklusive Cup und stellte oftmals sein Können als "Flanken-Gott" unter Beweis. Sein Vertrag bei BW wäre bis 2027 gelaufen. 

„Mit 13 Scorerpunkten in der abgelaufenen Bundesligasaison hat er sowohl Torgefahr bewiesen, als auch gezeigt, dass er kreative Momente ins Offensivspiel einbringen kann. Wir freuen uns, dass sich Simon trotz mehrerer Angebote aus dem In- und Ausland für den SK Sturm entschieden hat“, sagt Sport-Geschäftsführer Michael Parensen. Ein Transfer mit Weitblick, der Vertrag soll laut Sturm "langfristig" sein. 

Pikant: Bruder Matthias Seidl, der seit 2023 bei Rapid agiert, war ebenfalls schon Thema bei Sturm. 

Dieser Tag ging in die Vereinsgeschichte des WAC ein: Die Kärntner holten sich am 1. Mai 2025 nach einem 1:0-Sieg über Hartberg den ÖFB-Cup und damit den ersten Titel in der Klubgeschichte. Danach folgte eine weniger berauschende Saison mit mehreren Trainerwechseln. Doch das waren nicht die einzigen Nachwehen. 

Der größte Erfolg der Vereinsgeschichte wird jetzt zum Streitfall. Noch immer warten Sieger von damals auf ihre Prämien. "Schon die aktuell noch bestehenden Spieler mussten dieser Prämie ewig nachrennen – und haben sie dann erst im Feber 2026 erhalten. Aber acht Akteure, vor allem jene, die den Klub im Sommer 2025 verlassen haben, sind leer ausgegangen, warten immer noch auf das ihnen zustehende Geld", sagt Gernot Baumgartner, Boss der "Vereinigung der Fußballer" der Kronen Zeitung.  

"Es ist ein Präzedenzfall – wir hatten so etwas noch nie, dass etwas vereinbart und dann nicht eingehalten wurde", so Baumgartner weiter. WAC-Präsident Dietmar Riegler äußerte sich noch nicht zu den Vorwürfen. 

Passend zum Verlauf beendete Alexander Zverev sein einseitiges Zweitrundenmatch bei den French Open mit einem Ass. Der deutsche Tennisstar hatte beim komplett ungefährdeten 6:4-6:2-6:2-Sieg gegen den am Ende körperlich angeschlagenen Tschechen Tomas Machac, immerhin die Nummer 43 der Welt und auch schon in den Top 20, insgesamt 19 Asse geschlagen - aber nicht nur das. Der Weltranglistendritte zeigte sich während der gesamten Partie hochkonzentriert und darf weiter auf den Grand-Slam-Triumph in diesem Jahr in Paris hoffen. 

„Ich bin froh, dass ich es in drei Sätzen beendet habe. Als Spieler ist es immer schwierig, wenn der Gegner verletzt ist, weil man immer noch einen Job erledigen muss und das Match gewinnen muss“, sagte Zverev.

Ja und die vielen Asse, die der 29-Jährige schlägt, kommen auch einem guten Zweck zugute. Und das mit Hilfe einer steirischen Vorzeigefirma. So spendet die Probiotikamarke OMNi-BiOTiC für jedes von Alexander Zverev in dieser Saison geschlagene Ass 10 Euro an seine Stiftung, die sich unter dem Motto „Aufschlag gegen Diabetes“ für betroffene Kinder einsetzt. Und da kam heuer schon einiges zusammen: Zverev schlug heuer bereits 343 Asse. Der Deutsche, der OMNi-BiOTiC seit dem Vorjahr als Partner hat, ist selbst an Diabetes erkrankt. 

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