Zwar sind die Fivers in Margareten daheim, allerdings würden sie sich auch in der Leopoldstadt, genauer: im Wiener Prater, durchaus wohlfühlen. Denn dort steht die Hochschaubahn, auf der die Fivers durch die Saison zu fahren pflegen. Viele Monate mit ebenso vielen Aufs und Abs. Die junge Mannschaft kämpfte mit ihrer Unerfahrenheit, mit vielen Verletzungen, mit Formschwankungen.
Vor nicht allzu langer Zeit zitterte man um die Top 8, drohte sogar der Gang in die Abstiegsgruppe. Plötzlich musste man sich gedanklich womöglich mit einem drohenden Abstieg aus der HLA befassen.
Doch dann wendete das Team das Blatt. Es gelang der Sprung ins Viertelfinale, danach folgten fulminante Auftritte gegen Hard und die BT Füchse, in der kommenden Woche nimmt man das finale Duell mit den Jags aus Vöslau um den Meistertitel in Angriff. Verrückt wäre wohl das passende Adjektiv für die Geschichte, die die Fivers-Saison bisher schrieb.
„Es ist ein Märchen“, beschreibt Fivers-Manager Thomas Menzl den Status quo. „Gegen die Füchse haben wir das mit Abstand beste Spiel der Saison gezeigt.“ Mit 39:30 setzte man sich eindrucksvoll im zweiten Halbfinalspiel durch. „Die erste Hälfte davon war ein perfektes Spiel.“