Sport-News

Von Lukas Bergmann

Fast die ganze Saison über gehörten dem Mattersburger SV 2020 die Schlagzeilen. Nach dem dominanten Meistertitel richteten sich jedoch alle Blicke auf die Abstiegsränge. Am letzten Spieltag gibt es hier einen Dreikampf um den Klassenerhalt. Während der UFC Jennersdorf schon abgeschlagen am letzten Platz liegt und definitiv absteigen wird, rittern der ASV Siegendorf, ASK Horitschon und ASKÖ Klingenbach um den letzten verbleibenden Platz in der Burgenlandliga. Spannender könnte die Ausgangslage dafür nicht sein: Ein Spieltag vor Schluss liegen alle drei Mannschaften punktgleich auf Platz 13, 14 und 15.

Diese Nachricht trifft Österreichs Fußballfans und Ralf Rangnick hart: Der Teamchef muss bei der bevorstehenden WM in den USA auf einen seiner besten Offensivspieler verzichten. Christoph Baumgartner fällt mit einer Verletzung im Oberschenkel aus.

Der 26-Jährige verletzte sich beim Aufwärmen vor dem Spiel am Montag in Wien gegen Tunesien. Beim 1:0-Sieg wurde der Niederösterreicher von Michael Gregoritsch in der Startformation ersetzt. Baumgartner wäre bei der WM wohl auf der Position des "Zehners" gesetzt gewesen.

Was waren das für Zeiten, als der Heumarkt das Epizentrum der österreichischen Kampfsportszene war. Die Ringer gastieren ewig dort, die Boxer seit 74 Jahren nicht mehr. Doch das Warten hat ein Ende: Am 5. Juni ist der Heumarkt Austragungsort großartiger Boxkämpfe - und sogar eines WM-Kampfes. 

Der Wiener Boxclub Bounce veranstaltet einen Abend mit mehr als nur attraktiven Kämpfen. Im Mittelpunkt  steht der Kampf um den WBF-Weltmeistertitel im Halbschwergewicht zwischen dem österreichischen Hoffnungsträger Mobin Kahraze und Herausforderer Mansur Elsajev. „Einen ausgeglicheneren Kampf kann man kaum ansetzen", sagt Veranstalter und Ex-EU-Champ Marcos Nader. „Mobin ist hervorragend vorbereitet, aber mit Mansur Elsajev steht ihm der stärkste und gefährlichste Gegner seiner bisherigen Profikarriere gegenüber."

Auch Umar Dzambekov, der in den USA alle seine Kämpfe gewonnen hat, wird den Fight verfolgen. "Das wird in jedem Fall ein super Kampf."

Rick Adelman, einer der erfolgreichsten Trainer der NBA, ist im Alter von 79 Jahren gestorben. Das gab die National Basketball Coaches Association am Montag bekannt. "Adelman wird nicht nur als Trainer und Spieler in Erinnerung bleiben, sondern auch als Mentor für so viele in der Basketball-Community", so eine Erklärung der Trainervereinigung, die ihn 2023 mit dem Chuck Daly Lifetime Achievement Award ehrte. Zudem wurde Adelman 2021 in die Basketball Hall of Fame aufgenommen.

Rick Adelman, dessen Sohn David Trainer der Denver Nuggets ist, war 29 Jahre lang als Trainer in der NBA tätig, davon 23 Saisons als Cheftrainer bei den Portland Trail Blazers, Golden State Warriors, Sacramento Kings, Houston Rockets und Minnesota Timberwolves. Der frühere NBA-Profi gewann als Coach 1.042 Spiele und führte Portland zweimal in die NBA-Finals. Nur vier andere Trainer – Pat Riley, Gregg Popovich, Jerry Sloan und George Karl – haben mehr Spiele gecoacht und eine bessere Siegquote als Adelman.

Würdigungen für Adelman

Die Portland Trail Blazers, für die Adelman spielte und anschließend Assistenztrainer (1983-89) und dann Chefcoach war (1989-94), bezeichneten ihn als "eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Geschichte der Franchise".

Die Sacramento Kings würdigten Adelman auf X mit den Worten: "Er wird in Erinnerung bleiben für die Art und Weise, wie er die Menschen um sich herum inspirierte – mit Demut, Integrität, Freundlichkeit und einem unerschütterlichen Glauben an die Kraft der Teamarbeit."

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