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„Einfach leer“ war Cornelia Hütter nach eigenen Angaben, als sie in ihrem letzten Olympiarennen am 12. Februar durchs Ziel gefahren war. Der Super-G bescherte ihr die Bronzemedaille und eine große Feier – danach war Cornelia Hütter krank. Eine Woche war die 33-Jährige im Bett.

Ihre Energie sei „eher bei null“, sagt die Steirerin, die Grundspannung sei „nicht so da“. „Aber wegen ein paar Bazillen gebe ich nicht auf.“ Sie habe im Training heute bereits eine Steigerung gemerkt und sei zuversichtlich.

Die Jagd um die Abfahrtskugel ist nach dem Saisonende der verletzten US-Amerikanerin Lindsey Vonn neu eröffnet. 400 Punkte hat Vonn auf dem Konto, dahinter folgen die Deutschen Emma Aicher (256) und Kira Weidle-Winkelmann (232), die Italienerinnen Laura Pirovano (207), Nicol Delago (180) und Sofia Goggia (180), sowie Hütter (179) und US-Olympiasiegerin Breezy Johnson (178).

„Das war geil!“ Johannes Lamparter war über seinen Jungfernsprung auf der Schanze von Bad Mitterndorf höchst enthusiasmiert. Als er nach einem Flug durch den Nebel bei 232 Metern aufsetzte, ging seine Hand mit gestrecktem Zeigefinger in die Höhe – und wollte gar nicht mehr runter.

Heute, Freitag (9.45 bzw. 16 Uhr / live ORF 1) messen sich die Kombinierer erstmals im Weltcup auf der Skiflugschanze. Es ist eine Weltpremiere, die unter anderem dabei helfen soll, die Attraktivität der Nordischen Kombination hochzuhalten. „Das Kribbeln ist im ganzen Team spürbar“, sagte Stefan Rettenegger. „Die Vorfreude wurde noch größer, als wir mit den Springern über die Schanze geredet haben“, erzählt Lamparter.

Seit die Neuerung im Herbst 2024 angekündigt worden war, stieg die Freude darüber: „Athleten und Betreuer sind seit der Ankündigung froh, endlich diesen Schritt gehen zu können“, sagt Cheftrainer Christoph Bieler. Die Freude sei groß, „dass auch wir unseren Sport auf Skiflugschanzen präsentieren können“.

Die Ausgangsposition für Roter Stern war eigentlich famos. Die Belgrader gewannen das Hinspiel bei Lille mit 1:0. Und dennoch endete die Reise in der Europa League für den Klub von Marko Arnautovic. 

Roter Stern musste sich nach Verlängerung mit 0:2 geschlagen geben. Lille-Routinier Olivier Giroud (39) brachte die Franzosen schon nach vier Minuten in Führung. Arnautovic kam zur Pause und brachte frischen Wind in die Partie, der ÖFB-Teamspieler hatte auch einige Chancen. Doch die Entscheidung folgte in der Verlängerung, in der 99. Minute traf Nathan Ngoy.

Der internationale Laufsport verliert eine Legende. Jeff Galloway, Olympiasieger, aber vor allem Pionier der Lauf-Geh-Strategie, ist im Alter von 80 Jahren gestorben, wie seine Familie mitteilte. Galloway starb in einem Krankenhaus in Pensacola/Florida an einem Schlaganfall.  

Galloway war Mitglied des US-amerikanischen Olympiateams von 1972 über 10.000 Meter und absolvierte in seinem Leben mehr als 230 Marathons. Galloway inspirierte Läufer mit seiner Lauf-Geh-Lauf-Methode, die 1974 ihren Durchbruch erlebte. Hintergrund: „Meine Mission ist es nun, mit über 80 Jahren, zu zeigen, dass Menschen Dinge tun können, die normalerweise nicht getan werden, und dass sie diese sicher tun können", sagte Galloway einmal der New York Times. 

Am Samstag richtet sich der Blick der Fußballwelt nach Wales, wo das International Football Association Board (IFAB) über mehrere Regeländerungen abstimmt. Der Beschluss gilt als reine Formsache, nachdem sich die Funktionäre bereits im Vorfeld auf die geplanten Anpassungen geeinigt haben.

Offiziell in Kraft treten diese frühestens mit 1. Juni. Das bedeutet, dass die Änderungen bei der WM bereits zur Anwendung kommen könnten. Denn die FIFA wird kaum zögern, die IFAB-Vorgaben umzusetzen.

Neue Regeln: Dem Zeitspiel wird der Kampf angesagt

Weitreichend werden die Änderungen rund um die Spieldynamik ausfallen. Bereits seit Saisonbeginn gilt für Torhüter die Acht-Sekunden-Regel, um das Spiel schneller fortzusetzen. Dieses Prinzip soll nun auf weitere Situationen ausgeweitet werden. Künftig sollen auch Abstöße und Einwürfe innerhalb eines festgelegten Zeitrahmens ausgeführt werden. Wird dieser überschritten, folgt eine unmittelbare Sanktion: Beim Abschlag oder Abstoß erhält der Gegner einen Eckball, bei Einwürfen wechselt das Einwurfrecht.

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