"Unmöglich": Super-G-Absage wegen 40 Zentimeter Neuschnee
Weil in der Nacht bis zu 40 Zentimeter Neuschnee gefallen waren, ist die Durchführung des Weltcup-Super-G der Frauen in Zauchensee am Sonntag nicht möglich. Das Rennen wurde abgesagt. "Das war unmöglich zu bewältigen. Die Sicherheit geht vor, wir sind in einer Olympiasaison, das hat oberste Priorität", sagte OK-Chef Michael Walchhofer.
Die Abfahrt am Samstag hatte Lindsey Vonn (USA) gewonnen. Fortgesetzt wird der Frauen-Weltcup am Dienstag mit einem Nachtslalom in Flachau.
Stürmisch am Start und Schneeverwehungen
Walchhofer erklärte, dass es anders als prognostiziert bis in die Morgenstunden schneite. Die Absage sei bitter für die Mannschaft, denn der Arbeitseinsatz sei enorm gewesen. Die Pistencrews waren diese Woche bei fast anhaltendem Schneefall mit wenig niederschlagslosen Phasen gefordert. "Dazu kam, dass es in der Früh noch sehr stürmisch war, da hatten wir auch noch einiges an Schneeverwehungen. Also schon sehr, sehr winterlich. Die Temperaturen sind heruntergegangen, das wäre grundsätzlich gut gewesen, aber der Schneefall hat die Piste isoliert, da ist dann der Untergrund nicht passend."
Man sei aber "superhappy", dass man am Samstag für die viele harte Arbeit mit einem Rennen belohnt worden sei, meinte Walchhofer. Das Training am Donnerstag fand auf verkürzter Strecke statt, jenes am Freitag wurde abgesagt. Die Abfahrt am Samstag war mit einer Siegerzeit von 1:06,24 Min. kurz, konnte aber trotz immer stärker werdenden Schneefalls durchgeführt werden.
Wie FIS-Chef-Renndirektor Peter Gerdol im ORF-TV-Interview erklärte, wird der Super-G entweder in Soldeu (derzeit Speedrennen am 28. Februar und 1. März) oder Val di Fassa (derzeit 7./8. März) nachgetragen, das habe man bereits zu Saisonbeginn so festgelegt.
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