Farce: Djokovic verlässt Spielergewerkschaft, die er selbst gründete

Aussteiger: Novak Djokovic
Der 38-jährige Serbe ist mit dem Weg der Spielergewerkschaft PTPA nicht einverstanden. Nun verlässt er diese.

Novak Djokovic zieht sich aus der von ihm mitgegründeten Spielergewerkschaft PTPA zurück. "Diese Entscheidung ist begründet auf anhaltende Bedenken hinsichtlich Transparenz, Führung und der Art und Weise, wie meine Stimme und mein Image dargestellt wurden", erklärte der 24-fache Grand-Slam-Champion.

Djokovic hatte die Professional Tennis Players Association im August 2020 mit dem damaligen kanadischen Profi Vasek Pospisil gegründet. Die frühere Nummer eins der Weltrangliste wollte mit der Spielergewerkschaft erreichen, dass die Interessen der Profis besser vertreten werden. 

"Es ist klar geworden, dass meine Werte und mein Ansatz nicht mehr mit der aktuellen Ausrichtung der Organisation übereinstimmen", schrieb der 38-Jährige. Welche konkreten Themen zum Bruch mit der Gewerkschaft führten, gab Djokovic in seinen Posts nicht an.

Die PTPA hatte im März vergangenen Jahres rechtliche Schritte gegen die Profi-Organisationen ATP und WTA, den Weltverband ITF und die Integritätsagentur des Sports eingeleitet und ihnen ein "Kartell" sowie ein "korruptes, illegales und missbräuchliches System" vorgeworfen.

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