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Als Didi Kühbauer im Oktober den LASK übernahm, wurde ein Platz in der Meistergruppe als Ziel ausgegeben. Von Minimalziel konnte keine Rede sein, die Linzer rangierten damals auf den vorletzten Platz.

Nun hat man freilich die Ziele korrigiert. Muss man – nach dem 1:0-Sieg am Samstag gegen die WSG Tirol liegt man punktegleich mit Leader Salzburg auf Rang zwei. Acht Siege in neun Liga-Spielen unter Kühbauer (nur ein 2:2 in Hartberg) sprechen Bände. Und im Cup, da ist man im Gegensatz zu den Wiener Klubs und Meister Sturm auch noch dabei.

Der Spielbeginn gegen die Tiroler verzögerte sich etwas, weil die Verbindung zum VAR nicht klappte. Danach waren aber vor allem die Offensivkräfte voll da: Der in Hochform und WM-Form befindliche Kalajdzic leistete ein Zuspiel auf Stürmer-Kollegen Samuel Adeniran, der zum 1:0 traf (17.). Nur eine Minute späte hätte WSG-Spieler Wels getroffen, er hatte zuvor aber den Ball auf den Arm getroffen – doch kein Erfolgserlebnis. Die Linzer hatten mehr vom Spiel, aber auch die Gäste kamen zu guten Offensivaktionen.

Nach der Pause wurde der LASK immer dominanter, auch wenn Chancen Mangelware waren. Die Tiroler wurden erst am Ende gefährlicher.

Nach dem OÖ-Derby in Ried kommt in zwei Wochen Salzburg in die Raiffeisen-

Es ist wieder soweit: Im Wiener Hotel Marriott geht am Sonntag ab 21 Uhr die 30. Super Bowl Party über die Bühne. Die exklusivste und prominenteste in Europa. "Wir erwarten wieder rund 1.500 Fans", freut sich Organisator und Vikings-Vorstand Alfred Neugebauer, der das Riesenfest für Football-Fans bereits zum 28. Mal veranstaltet. 

Los geht es am 00.30 Uhr, wenn in Santa Clara in Kalifornien die Seattle Seahawks gegen die New England Patriots um den Super Bowl fighten. Im Marriott kann man zwischen dem Original-Kommentar und den Ausführungen den überaus eingespielten Duo Michael Eschlböck/Walter Reiterer wählen. Doch, wer holt sich den Super Bowl? Defense-Back Philipp Pennekamp ist sich sicher, "dass die Seahawks das machen." 

Was es noch zu wissen gibt und wie Pennekamp in die NFL kommen will und durchaus kann, sehen Sie im TV-Video. 

Die 17-jährige Lilli Tagger steht beim WTA125-Tennisturnier in Mumbai bereits im Finale. Die Osttirolerin besiegte in Indien die Chinesin Tian Fangran 6:2,7:6(3). Im Endspiel trifft sie auf die Thailänderin Mananchaya Sawangkaew.

 Tagger könnte nach dem Challenger-Sieg in Fudschaira (VAE) vor einer Woche den zweiten Titel en suite feiern, zudem hält sie mittlerweile bei neun Siegen in Folge. In jedem Fall klettert sie weiter in Richtung Top 100. Nach dem Finaleinzug liegt sie im Liveranking auf Platz 113.

Holt der Schützling von Francesca Schiavone bei dem mit 115.000 Dollar dotierten Hartplatzturnier den Titel, würde sie bis auf Platz 109 vorstoßen. Für den Einzug ins Endspiel erhält sie 8.400 US-Dollar (rund 7.100 Euro) sowie 81 WTA-Zähler, der Titel bringt 125 Punkte und 15.500 Dollar.

Die Salzburgerin Teresa Stadlober belegte beim Olympia-Skiathlon über 20 km den neunten Rang. Die von einer Verkühlung im Vorfeld beeinträchtigte Bronzemedaillengewinnerin von 2022 hatte am Samstag eine Minute Rückstand auf die Podestplätze. Schweden bejubelte zum Auftakt der Langlaufbewerbe in Tesero bei frühlingshaften Bedingungen mit Frida Karlsson und Ebba Andersson einen Doppelsieg. Bronze ging an die Norwegerin Heidi Weng. 

Stadlober, die ihre Erkältung vor dem Saisonhöhepunkt als „Worst Case“ bezeichnet hatte, war auf ihrer Lieblingsstrecke im Fleimstal von Beginn an im Hintertreffen. Den Skiwechsel nach zehn Klassik-Kilometern passierte sie mit eineinhalb Minuten Rückstand an der 15. Stelle. 

Aufholjagd von Stadlober

Auf dem Skatingteil machte die im Jänner mehrmals auf das Weltcup-Podest gekommene Salzburgerin mit der fünftbesten Zeit noch sechs Positionen gut. Im Ziel lag sie 2:26,4 Minuten hinter Karlsson bzw. fast genau eine Minute hinter Weng. Ihren zweiten Einsatz wird die 33-Jährige kommenden Donnerstag über 10 km Skating absolvieren. "Die Form stimmt", sagt Stadlober. 

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