Rang vier: Lisa Eder sprang knapp am Stockerl vorbei

Lisa Eder überzeugte im 2. Durchgang
Die große Favoritin Nika Prevc aus Slowenien wurde von der Norwegerin Anna Odine Ström geschlagen. Bronze ging an die Japanerin Nozomi Maruyama.

Skispringerin Lisa Eder ist im Bewerb von der Normalschanze bei den Olympischen Spielen ohne Medaille geblieben. Die Salzburgerin musste sich am Samstag in Predazzo mit dem vierten Platz begnügen, 4,5 Punkte fehlten auf Bronze-Gewinnerin Nozomi Maruyama aus Japan. Gold ging überraschend an die Norwegerin Anna Odine Ström, die die große Favoritin Nika Prevc aus Slowenien um 1,1 Punkte hinter sich ließ. Julia Mühlbacher wurde 22., Lisa Hirner belegte den 24. Platz.

"Das tut weh. Irgendwer muss Vierte sein, ich wollte es nicht sein", meinte Eder in der ersten Reaktion, nachdem sie in dieser Saison zur Leaderin im rot-weiß-roten Skisprung-Team gereift war und sich berechtigte Hoffnungen auf eine Medaille gemacht hatte. In Einzelbewerben sprang sie insgesamt neunmal aufs Stockerl, zuletzt gelang ihr am 21. Jänner in Zao auf der Normalschanze ihr erster Weltcup-Sieg. "Ich wollte eine Medaille haben", bekräftigte Eder.

"Richtig verkrampft" im ersten Durchgang

Nach dem ersten Durchgang lag sie nach einem Sprung auf 95 m auf Rang fünf. "Sehr verkrampft, richtig verkrampft", schilderte Eder danach im ORF-Interview diesen Versuch. Den ganzen Tag über sei sie schon nervös gewesen, gestand sie. In der Entscheidung der besten 30 setzte die 24-Jährige bei 100 m auf und bekam gute Noten, womit das Zittern begann.

Für Lisa Hirner war der Rang die beste Platzierung überhaupt bei den Spezialspringerinnen. Die Wienerin Meghann Wadsak verpasste als 35. den zweiten Durchgang.

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