Sport-News

Österreichs Dartverband (ÖDV) beschloss ein Alkoholverbot für Spielerinnen und Spieler bei Spitzensportveranstaltungen. Wie der ÖDV am Montag bekannt gab, gilt die Regelung ab sofort für die Austrian Championships und die Austrian Masters sowie ab der Saison 2027/28 für die Bundesliga. Sollte bei Alkoholkontrollen der Wert von 0,0 Promille überschritten werden, hat die betroffene Spielerin oder der Spieler mit einer Disqualifikation zu rechnen.

Österreich "international beispielgebend"

ÖDV-Präsident Dietmar Schuhmann sprach in einer Mitteilung von einer "mutigen Entscheidung", die wichtig sei, um den Schritt vom Breiten- in den Spitzensport zu gehen. "Damit ist der ÖDV auch international beispielgebend."

Leichte Entwarnung gibt es bei Otar Kiteishvili und Jusuf Gazibegovic, die beim 0:1 in Tirol ausgetauscht werden mussten.  Beide Sturm-Spieler zogen sich Muskelverletzungen zu. 

Die Magnetresonanzuntersuchungen ergab, dass es bei beiden Stützen strukturelle Veränderungen des Muskels gibt.  Einsätze gegen BW Linz am Sonntag (14.30, live Sky) sind undenkbar. Eine Woche später könnten beide beim WAC dabei sein. 

Sie ist die große Hoffnungsträgerin im österreichischen Tennis. Nicht nur, weil sie im Vorjahr mit dem Titel im Juniorenbewerb der French Open Geschichte schrieb. Lilli Tagger gewann als erste Österreicherin einen Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Am heutigen Dienstag wird die Osttirolerin 18 Jahre. 

Lilli Tagger hat mehr Potenzial, als eine Mitläuferin auf der Profi-Tour zu sein. Das bewies sie im Vorjahr, als sie in Jiujiang (China) ihr erstes WTA-Finale erreichte. Im Liveranking liegt sie auf Platz 114 - mit Tuchfühlung auf die Top 100. Doch das ist freilich nur der Anfang. "Ich würde mich sehr wundern, wenn sie in zwei Jahren nicht in den Top 20 steht", sagt Österreichs Top-Trainer Günter Bresnik. "Sie ist total fokussiert und greift auf eine super Betreuung zurück. Ihre Trainerin Francesca Schiavone lebt für ihre Arbeit."

"Hat keinen Blödsinn im Kopf"

Seit ihrem 13. Lebensjahr trainiert Tagger in Italien, seit November 2023  ist sie bei Schiavone, die 2010 die French Open gewann, in besten Händen. Dass das Umfeld ein sensationelles ist, zeigt auch die Tatsache, dass die Osttirolerin mit Alex Vittur den selben Manager wie Superstar Jannik Sinner hat.

Nach dem Verlust der Tabellenführung in der spanischen Fußballliga hat Hansi Flick kurz die Beherrschung verloren. Der Meistercoach des FC Barcelona brach nach dem 1:2 im Derby bei Girona ein Interview bei DAZN ab. Hintergrund war der umstrittene Siegestreffer des Außenseiters. Flick wollte die Meinung des Reporters zu einem möglichen Foul an Barca-Verteidiger Jules Kounde hören, was dieser verweigerte. "Ich bin hier, um die Fragen zu stellen", sagte der Journalist.

"Keine Meinung? Du hast keine Meinung? Okay, dann ich auch nicht. Okay. Nein, ich habe nichts zu sagen", sagte der frühere Bayern-Trainer und verschwand. Vor dem Siegestreffer war Claudio Echeverri seinem Gegenüber auf den Knöchel getreten, doch der Schiedsrichter revidierte seine Entscheidung nicht mehr.

"Barcas fünf dunkelste Tage"

So erlebte Flick "Barcas fünf dunkelste Tage", wie es die Sportzeitung Marca formulierte. Schließlich hatten die Katalanen erst am Donnerstag eine empfindliche 0:4-Pleite im Halbfinal-Hinspiel des spanischen Cups bei Atletico Madrid kassiert. In der Meisterschaft liegt der Titelverteidiger nun zwei Punkte hinter David Alabas Real Madrid.

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hat in höchsten Tönen von Bayern-Profi Konrad Laimer geschwärmt. Der Österreicher habe sich in der Abwehr „zu einem sehr wichtigen Spieler entwickelt“, schrieb der 64-Jährige in seiner Sky-Kolumne.

„Ich finde, dass die Mannschaft in den drei, vier Spielen ohne ihn am schlechtesten performt hat. Laimer ist überragend als rechter Verteidiger, was eigentlich nicht seine Position ist, und er setzt auch Akzente nach vorne. Er bildet zusammen mit Michael Olise ein Duo, ähnlich wie Philipp Lahm und Arjen Robben.“

Laimers Vertrag beim deutschen Meister läuft noch bis Sommer 2027. Aufgrund der guten Leistungen sei es verständlich, dass der 28-Jährige „im Gehaltsgefüge etwas nach oben kommen möchte“, schrieb der Weltmeister von 1990. 

Wirklich schwierige Verhandlungen über eine mögliche Verlängerung erwartet er aber nicht: „Er fühlt sich in München wohl. Warum sollte er sich wegen einer halben oder einer Million mehr für das Ausland entscheiden, wo er sich erst wieder einleben und durchsetzen muss?“ 

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