Sport-News

Der Auftakt ist gelungen, die drei Punkte wurden erobert – für mich das Wichtigste. Denn solche Auftaktspiele sind, wie ich immer wieder betont habe, für die meisten Nationen schwierig, richtige Kaugummi-Partien. Sie gestalten sich zäh. Das war auch bei unserem Spiel gegen Jordanien lange Zeit so. Ich habe große Hoffnungen, dass wir uns in den nächsten Partien steigern werden, weil wir dann auch mehr Rhythmus bekommen. 

Gegen einen scheinbar übermächtigen Gegner wie Argentinien kannst du gefühlt nur gewinnen und überraschen. Es wird auf ganz andere Faktoren ankommen im Vergleich zum Jordanien-Spiel.

Der US-Amerikaner Wyndham Clark gewann zum zweiten Mal die US Open der Golfer. Der 32-Jährige siegte im Shinnecock Hills Golf Club auf Long Island mit einem Schlag Vorsprung auf seinen Landsmann Sam Burns. "Der erste Sieg war wie ein Durchbruch, die Erkenntnis, dass ich es schaffen kann", sagte Clark drei Jahre nach seinem ersten Triumph beim US Open. "Ich verlasse diesen Ort als Champion, und ich bin einfach unendlich dankbar."

Für den Sieg auf einem der schwersten Golfplätze der Welt kassierte Clark ein Preisgeld von 4,5 Millionen Dollar. Clark musste zum Ende noch einmal um den Turniersieg zittern. Er war am Finaltag mit einem Vorsprung von sechs Schlägen auf den Weltranglistenersten Scottie Scheffler und vier weitere Konkurrenten gestartet. Mit einer durchwachsenen letzten Runde und 73 Schlägen hätte er fast noch seinen großen Erfolg verspielt.

Sepp Straka scheiterte am Cut

Der viermalige Major-Champion Scheffler kam mit vier Schlägen Rückstand auf den geteilten vierten Platz. Er verpasste an seinem 30. Geburtstag den möglichen Karriere-Grand-Slam. Dem amerikanischen Olympiasieger von Paris fehlt nur noch der US-Open-Titel, um seine Grand-Slam-Sammlung zu vervollständigen.

Der Österreicher Sepp Straka hatte den Cut als 98. verpasst und prolongierte damit seine Negativserie bei Major-Turnieren. Seit 2025 hat er nun schon sieben Grand-Slam-Events in Folge kein Top-40-Resultat geschafft.

Die Klubs der österreichischen Bundesliga pflegten immer wieder den Doppelpass mit argentinischen Fußballern. Wenngleich Legionäre aus anderen Ländern in der heimischen Liga deutlich höher im Kurs standen: 

29 Argentinier

Deutschland (253 Legionäre) ist in diesem Ranking die klare Nummer 1, es folgen Kroatien (155) und Serbien (100). Argentinien findet sich erst an der 19. Stelle wieder, 29 Spieler aus dem Land des dreifachen Weltmeisters waren in der Bundesliga am Ball.

Ägypten hat als erstes Team in der Gruppe G der Fußball-WM einen Sieg feiern können. Der Afrika-Cup-Rekordchampion bezwang Neuseeland in Vancouver vor 52.497 Zuschauern nach einem 0:1-Rückstand noch 3:1. Mostafa Zico (58.), Starstürmer Mohamed Salah (67.) und Joker Mahmoud Trezeguet (82.) führten die Wende herbei und fixierten den ersten WM-Sieg Ägyptens. Neuseeland muss auf diesen weiter warten, ein Tor von Finn Surman (15.) war zu wenig, um zu punkten. 92 Jahre nach dem Debüt 1934 hat Ägypten erstmals ein WM-Spiel gewonnen. Auch 1990 und 2018 waren Erfolgserlebnisse ausgeblieben.

Beide Teams sorgten mit einem munteren Auftritt dafür, dass den Anhängern viel geboten wurde. Die Neuseeländer waren vor der Pause das dominierende Team. Sarpreet Singh (7.) und der Ex-St.-Pöltner Elijah Just (14.) vergaben, ehe Surman nach einem Eckball am höchsten stieg und ziemlich unbedrängt einköpfelte. Callum McCowatt scheiterte an Goalie Mostafa Shoubir (19.). Mit Fortdauer der ersten Hälfte konnten auch die Ägypter Torgefahr erzeugen. Omar Marmoush (27., 45.+1) und Salah (35.) mit einem kurz abgespielten Freistoß waren aber nicht erfolgreich. Neuseeland lag so erstmalig bei einer WM zur Halbzeit voran.

 

Ägypter belohnten sich für starke zweite Hälfte

Das half ihnen aber nichts, da die Ägypter nach Wiederbeginn einen Zahn zulegten, das Geschehen dominierten und sich mit Toren belohnten. Zico konnte nach Flanke von Mohamed Hany wie auch zuvor auf der anderen Seite unbedrängt einköpfeln. Beim zweiten Treffer avancierte Zico zum Assistgeber, nach seiner Idealvorlage hatte Salah wenig Mühe zu vollenden. Mit Trezeguet machte ein Wechselspieler endgültig alles klar. Danach hätte der Sieg auch noch höher ausfallen können. Die letzte Chance hatten aber die Verlierer, wobei Shoubir bei einem Bindon-Abschluss auf der Linie glänzend reagierte (98.).

Die Ägypter sind im Aufstiegsrennen mit vier Punkten nun in der alleinigen Pole Position, sie treffen zum Abschluss am Samstag noch auf den zweitplatzierten Iran. Die ebenfalls bei zwei Punkten haltenden Belgier müssen gegen Schlusslicht Neuseeland (1), das nach vier ungeschlagenen WM-Spielen wieder einmal eine Niederlage kassierte, antreten.

"Ich weiß nicht, wie ich es in Worten beschreiben soll, es ist einfach unglaublich, ein großes Erfolgserlebnis", sagte Ägyptens Kapitän Salah. Noch in Jahren werde man sich an diesen Erfolg erinnern. Vor allem da vieles darauf hindeutet, dass es in der K.o.-Phase weitergeht. "Wir sind mit vier Punkten an der Spitze, es herrscht eine gute Stimmung, wir genießen es jetzt ein bisschen", fügte der Angreifer hinzu.

 

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.