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Klarer Sieg gegen Saudi-Arabien: Spanien meldet sich zurück

Nach der Blamage gegen Kap Verde holte Spanien einen überlegenen 4:0-Sieg gegen Saudi-Arabien. Yamal eröffnete den Torreigen.
Lamine Yamal jubelt in einem roten Trikot der spanischen Nationalmannschaft auf dem Fußballfeld.

So schnell kann es gehen, und Spanien ist zurück mitten im engsten Kreis der WM-Favoriten. Nach dem blamablen Start mit dem 0:0 gegen Kap Verde wischten die Iberer mit einer starken Leistung gegen Saudi-Arabien jegliche Zweifel vom Tisch. Nach dem eindrucksvollen 4:0-Erfolg darf der Europameister für die K.-o.-Phase planen. 

Die erste gute Nachricht für die spanischen Fans gab es schon vor dem Anpfiff: Jungstar Lamine Yamal war fit genug für die Startelf. Und mit dem 18-Jährigen war die Furia Roja nicht wiederzuerkennen. Spielfreude gepaart mit der nötigen Bissigkeit und jeder Menge Tempo – damit kamen die Saudis gar nicht zurecht. So dauerte es nicht einmal zehn Minuten, bis die Spanier ihre Torflaute beendeten. Und natürlich war es der Wunderknabe höchstpersönlich, der für das 1:0 sorgte (10.). Er, der als Baby von Lionel Messi gebadet wurde, sorgte für kollektives Aufatmen im ganzen Land.

Oyarzabal auch stark

Assistgeber war Mikel Oyarzabal, der zweite Matchwinner für die Spanier. Der 29-Jährige – gegen Kap Verde noch eine halbe Stunde ohne einen einzigen Ballkontakt – schnürte noch vor der Pause einen Doppelpack (21., 24.). Einen lupenreinen Hattrick verhinderte nur die Latte (35.). Damit bleibt der Argentinier Gabriel Batistuta der letzte Spieler, dem bei einer WM drei Tore am Stück in einer Halbzeit gelungen sind (1998 gegen Jamaika).

Zurück nach Atlanta. Da konnte es sich Geburtstagskind Luis de la Fuente – er wurde 65 – leisten, den Doppeltorschützen mit Schuhgröße 47 und Yamal zur Pause in der Kabine zu lassen. Für den Jungstar war es der erste Startelfeinsatz seit April, nach seiner Oberschenkelverletzung wollte man nichts riskieren. Den Saudis war da schon klar, dass sie es wohl nicht mehr hoch gewinnen würden. Toni Pfeffer lässt grüßen.

Eigentor zum Endstand

In Halbzeit zwei schalteten die Spanier zwar einen Gang zurück, waren dennoch klar überlegen. Und es dauerte nur vier Minuten, bis es 4:0 stand. Hassan Al Tambakti beförderte den Ball nach einem Cuccurella-Schuss unglücklich ins eigene Tor (49.).

Bei den Spaniern blieb auch noch Zeit, mit Nico Williams einem weiteren Sorgenkind Spielminuten zu geben. Tor gelang ihm zwar keines, doch zeigte auch er eine ansprechende Leistung. Damit kommt die gefürchtete Flügelzange der Iberer langsam aber sicher in Fahrt. Die Kritiker sind verstummt, die Experten sind sich einig: Spanien ist zurück im Titelkampf – und spätestens wenn Yamal und Williams dann auch gemeinsam am Platz zaubern, wird jeder Gegner Probleme bekommen. Auch die Saudis dürfen noch aufs Sechzehntelfinale hoffen. 

Das ganze Spiel zum Nachlesen:

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