Sport-News

Jetzt wird es ernst: Michaela Kotaskova steht vor dem bislang größten Kampf ihrer Karriere. Die 34-jährige Bounce-Boxerin trifft am 5. April in London (20 Uhr, live ORF Sport Plus) auf keine Geringere als Chantelle Cameron, ehemalige unangefochtene Weltmeisterin (Undisputed) im Superleichtgewicht und eine der konstantesten Boxerinnen Europas. Die beiden kämpfen um den WBO Jr. Middleweight World Champion Titel.

Der gleichaltrige Cameron, die unter dem Kampfnamen „Il Capo“ von Sieg zu Sieg eilt, zählt seit Jahren zur Weltspitze. Die technisch starke und taktisch äußerst disziplinierte Britin war Weltmeisterin aller vier großen Verbände (WBA, WBC, IBF, WBO) im Halbweltergewicht und schrieb im Mai 2023 Boxgeschichte mit ihrem Sensationssieg gegen Katie Taylor. Der spätere Rückkampf ging zwar verloren, die Rivalität gilt jedoch als eine der bedeutendsten im modernen Frauenboxen.

„Chantelle Cameron ist eine der besten Boxerinnen unserer Zeit. Genau solche Kämpfe wollte ich immer haben – gegen die Besten, auf der größten Bühne“, sagt Kotaskova. 

Der norwegische Ski-Star Henrik Kristoffersen und der Skiausrüster Van Deer-Red Bull Sports gehen nach vier gemeinsamen Jahren getrennte Wege. Das verkündete die von Marcel Hirscher gegründete Skimarke am Dienstag. "Henrik hat mit seinen großartigen Leistungen in unserem ersten Weltcupjahr einen entscheidenden Beitrag geleistet", sagte Van-Deer-Manager Anton Giger mit Blick auf die Saison 2022/23, als Kristoffersen zwei Weltcuprennen und WM-Gold im Slalom gewann.

"Es war der richtige Zeitpunkt"

Bei den Olympischen Winterspielen in Italien holte der Norweger im Februar Slalom-Bronze. Giger sprach nun vom "richtigen Zeitpunkt", sich zu trennen. Von einer "gemeinsamen" Entscheidung ist die Rede. Kristoffersen hat mit der Salzburger Skimarke im Vorjahr auch die Slalom-Kristallkugel gewonnen und sechs Weltcupsiege - zuletzt in Schladming Ende Jänner - verzeichnet. "Die Erfahrung, mit Equipment einer neuen Ski-Marke an den Start zu gehen und auf Anhieb im Weltcup erfolgreich zu sein, war einzigartig", wurde der 31-Jährige zitiert.

Hunderte Menschen stehen jede Woche vor einem ungewöhnlichen Ort Schlange, um sich Essen in Plastikbehälter zu füllen. Das Haus in Villa Fiorito, einem Armenviertel am Stadtrand von Buenos Aires, ist der Geburtsort der im Jahr 2020 verstorbenen argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona. Das Haus gehört nicht mehr der Familie Maradona und wird vom neuen Besitzer seit einem Monat als provisorische Suppenküche zur Verfügung gestellt.

Ein Wandgemälde an der Hausfassade zeigt Maradona neben den Worten "Das Haus Gottes". Nächstenhilfe praktiziert dort eine Gruppe von Freiwilligen, die für die Nachbarn kochen. Geleitet wird die Einrichtung von Pfarrer Leonardo Fabian Alvarez, der von einem gestiegenen Bedarf an Lebensmitteln in Villa Fiorito berichtet, seitdem die Wirtschaftspolitik von Präsident Javier Milei zur Schließung kleiner Fabriken geführt hat. "Die Menschen haben offensichtlich ihre Arbeit verloren. Sie stellen sich an, bekommen Essen und nehmen, was wir ihnen geben", erklärte der Geistliche.

Der Weltverband FIFA treibt eine mögliche Revolution der Abseitsregel voran. Als Teil von Tests in Kanada wird dabei auch ein Überprüfungssystem von Schiedsrichterentscheidungen für Trainer eingeführt. Zu Beginn der Saison der Canadian Premier League (CPL) am Samstag starte dort ein Pilotprojekt, teilte die FIFA mit.

In der Testphase wird die bisherige Regel für Abseits zugunsten der Angreifer geändert. Dies hatten die Regelhüter des International Football Association Board (Ifab) zuletzt genehmigt.

Dazu bekommen die Trainer in der höchsten rein kanadischen Liga die Möglichkeit, Entscheidungen der Unparteiischen checken zu lassen.

Wie könnte die neue Abseitsregel aussehen?

Der frühere Spitzentrainer Arsène Wenger setzt sich als Leiter der Abteilung für globale Fußballentwicklung bei der FIFA bereits seit sechs Jahren für eine geänderte Abseitsregel ein.

Dabei soll ein Spieler nicht im Abseits stehen, solange sich noch ein Körperteil, mit dem ein Tor erzielt werden kann, auf gleicher Höhe mit dem vorletzten gegnerischen Spieler befindet.

Ein Spieler wird nur als im Abseits gewertet, wenn zwischen ihm und dem Verteidiger eine Lücke besteht. Dies bezeichnet die FIFA als "Daylight", also Tageslicht-Abseits. Bislang steht ein Spieler schon im Abseits, wenn nur eines dieser Körperteile näher am Tor ist als der vorletzte Gegner. 

Peter Stöger wurde im November als Cheftrainer von Rapid beurlaubt und letztlich (nach Interimstrainer Stefan Kulovits) von Johannes Hoff Thorup abgelöst. Jetzt wurde der Vertrag des Wieners einvernehmlich aufgelöst. Dieser wäre bis zum Sommer 2027 gelaufen.

Stöger war erst im vergangenen Sommer zu Rapid gekommen. Davor war er Sportdirektor bei der Admira. Bei Rapid kam er in 27 Spielen auf einen Punkteschnitt von 1,7. Doch nach dem sehr guten Start mit der Tabellenführung verlor das Team im Oktober fünf Spiele in Folge. Im November kam nach Niederlagen gegen den GAK und Rakov die Trennung. Sein Nachfolger schaffte gerade noch die Qualifikation für die Meistergruppe der Top-6 und könnte mit Rapid am Sonntag wieder Tabellenführer werden.

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