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Wann Carlos Alcaraz zurückkommt, ist noch unsicher. Ein Antreten bei den US Open, wo am 30. August der Hauptbewerb startet, ist mehr als nur unsicher, für das Masters-Turnier in Cincinnati nächste Woche hat der Spanier bereits abgesagt. Nun bangt auch sein großer Konkurrent der vergangenen Jahre nun um eine Teilnahme im Big Apple. 

Jannik Sinner fehlt nicht nur derzeit in Montreal, sondern sagte aufgrund von massiven Knieproblemen auch für Cincinnati ab, wo das zweite große Vorbereitungsturnier für die US Open über die Bühne geht.  Der Italiener hat das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres, das er 2024 gewinnen konnte, aber noch im Programm.

Mit Fortschreiten der Zeit sieht es aber nicht zwingend besser aus. „Obwohl ich mit meinem Ärzteteam intensiv daran arbeite, muss ich akzeptieren, dass ich noch nicht bereit bin, an Wettkämpfen teilzunehmen“, zeigte sich der Weltranglisten-Erste zuletzt frustriert. Sogar im Umfeld zweifeln einige, dass sich eine Teilnahme noch ausgeht. 

In Kitzbühel hatte Joel Schwärzler nach seinem glatten Aus gegen Jurij Rodionov noch mit seiner miserablen Leistung gehadert, nun geht es doch aufwärts. Der Vorarlberger gewann nach einem 7:6-6:2-Finalsieg über den Italiener Andrea Guerrieri das Challenger im polnischen Grodzisk Mazowicki nahe Warschau. Sein dritter Titel auf dieser Ebene wird auch ein Karriere-High bringen. 

Schwärzler, der im Jänner erst 20 wurde, stieß damit im Liveranking auf Rang 150 vor. Auch wenn dies eine Region ist, die Österreichs Herren-Tennis nicht zwingend auf neue Hemisphären erhebt, ist eines doch beachtlich: Nur zwei Spieler sind im Liveranking (am Montag gibt es aufgrund des laufenden Turniers in Montreal kein aktuelles ATP-Ranking) besser platziert, die jünger sind als Schwärzler: 

Der Spanier Rafael Jodar, in Montreal noch im Bewerb, ist die Nummer 13, der Brasilianer Joao Fonseca die Nummer 26. Beide sind 19. Die anderen 20-Jährigen, die vor ihm liegen, sind älter als Schwärzler - wenn auch nur wenige Wochen (wie der Spanier Martin Landaluce oder US-Mann Learner Tien).

Das Finale der britischen Schach-Meisterschaft der Frauen war nicht gerade ein Duell der Routiniers. Die 14-jährige Irin Trisha Kanyamarala spielte gegen die 11-jährige Engländerin Bodhana Sivanandan. Das 11-jährige Wunderkind gewann das spannende Schnellschach-Stechen und ist die mit Abstand jüngste britische Schachmeisterin der Geschichte.

Im Blitzschach und Schnellschach war Bodhana Sivanandan bereits britische Meisterin. Nun gewann sie sich auch den Titel im klassischen Turnier und holte somit die „Triple Crown“ an Titeln. 

Ein Sieg mit Ansage

Der Erfolg von Sivanandan kam keineswegs aus heiterem Himmel. Schon vor dem Turnier hatten die Veranstalter auf die Möglichkeit hingewiesen, dass sie den Rekord von Elaine Pritchard brechen könnte, die 1939 im Alter von 13 Jahren die britische Meisterschaft gewonnen hatte.

Von Fabio Tartarotti 

Der Amateurfußball ist aus der Sommerpause zurück. In den Regionalligen wird bereits seit letzter Woche gekickt, und auch im Rest des österreichischen Fußball-Unterhauses wird über die kommenden Wochen der Spielbetrieb wieder hochgefahren.
Beim Besuch der RLO-Partie FavAC – SC Wiener Viktoria wurde dem Autor dieser Zeilen ins Bewusstsein gerufen, wie sich richtiger Fußball anfühlt und was die Großveranstaltung im Sommer zu wünschen übrig gelassen hat. 

In ihrem Gelben Trikot und mit Tränen in den Augen erreichte Demi Vollering das Ziel in Nizza. Die Niederländerin gewann die letzte Etappe der 5. Tour de France Femmes und ist die erste Frau, die zum zweiten Mal die Gesamtwertung gewinnt. 

„Es war nicht nur mein Traum, diese Tour zu gewinnen. Es war immer mein Traum, dieses Leben leben zu dürfen“, sagte die 29-Jährige. „ Am letzten Anstieg wollte ich klarstellen, dass ich die Tour nicht nur wegen des Vorfalls am Samstag gewonnen habe“, erinnerte sie an die Situation, als ihre Konkurrentin um den Gesamtsieg Kasia Niewiadoma (POL) von Vollerings Teamkollegin von der Strecke gedrängt wurde.

Am letzten Anstieg des Tages attackierte Niewiadoma, nur Vollering konnte am Hinterrad der Polin bleiben. Dann zündete die Niederländerin den Turbo, setzte sich ab und fuhr solo ins Ziel.

In der Gesamtwertung gewann Vollering nach neun Etappen mit einem Vorsprung von 1:18 Minuten vor Niewiadoma. Elisa Longo Borghini beendet die Rundfahrt mit 4:29 Minuten Rückstand auf dem dritten Platz. 

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