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Der Burgenländer Christian Giefing hat die Schwimm-EM-Vorläufe über 200 m Kraul für sich entschieden. In 1:44,96 Min. verbesserte der 18-Jährige in Paris den am 26. Juni 2022 von Felix Auböck bei der Budapest-WM fixierten OSV-Rekord um 0,15 Sek., seine eigene vor vier Wochen bei der Junioren-EM in München fixierte Bestmarke drückte Giefing um 92 Hundertstel. 

Damit unterbot er erstmals das Olympia-Limit für 2028, Gültigkeit erhalten erbrachte Normen aber erst am 1. März 2027. 

„Ich bin gestern mit dem Gedanken schlafen gegangen, voll zu schwimmen“, sagte Giefing. „Dass es 1:44 wird, habe ich nicht erwartet - auch nicht, wie ich geschwommen bin. Es hat sich relativ gut angefühlt.“

Er hoffe auf Erreichen des Finales am Freitagabend. Die Vorschlussrunde ist am Donnerstag für 18:41 Uhr angesetzt, gut eine dreiviertel Stunde vor dem Endlauf über 200 m Brust mit dem Salzburger Luka Mladenovic. Giefing nannte es „ein unfassbares Gefühl, den Felix auf 200 m abzulösen. Ich glaube, dass es noch ein wenig schneller gehen könnte. Überhaupt, wenn ich gegen Schnellere schwimme.“

Salzburg ist im August an internationales Publikum und große Inszenierungen gewöhnt. Am Mittwoch wechselte lediglich das Fach. Auf dem Residenzplatz standen die Trophäen der Champions League, der Europa League und des Supercups für Erinnerungsfotos bereit. Wer sich neben ihnen verewigen wollte, nahm mehr als eine halbe Stunde Wartezeit in Kauf. Wenige Kilometer weiter wurde in Wals-Siezenheim darum gespielt, wer eine dieser silbernen Requisiten tatsächlich mit nach Hause nehmen durfte.

Der Schlussapplaus gehörte an diesem Abend Paris Saint-Germain. Mit einem etwas glücklichen 2:1 gegen Aston Villa verteidigte der Champions-League-Sieger vor 27.681 Zuschauern den UEFA-Supercup. Zweimal hintereinander war das zuvor nur dem AC Milan 1989 und 1990 sowie Real Madrid 2016 und 2017 gelungen. 

Der Supercup folgt ohnehin einer klaren Hierarchie: In 13 der vergangenen 14 Auflagen setzte sich der Gewinner der Champions League gegen jenen der Europa League durch.

Kaum geprobt

Diese Statistik war dem Spiel zunächst nicht anzusehen. Anfangs gab Aston Villa den Ton an, PSG hingegen fehlte nach der knappen Vorbereitung noch die gewohnte Abstimmung. Sieben Spieler waren nach ihren WM-Einsätzen erst am Montag ins Training zurückgekehrt, vier von ihnen blieben zunächst auf der Bank. Achraf Hakimi, Désiré Doué und Warren Zaïre-Emery standen nach nur zwei Einheiten bereits in der Startelf.

Mit einem knappen 1:0-Vorsprung geht Salzburg ins Rückspiel gegen Pafos (19 Uhr/live ServusTV). Doch der knappe Erfolg aus dem Hinspiel ist noch lange keine Garantie für den Aufstieg in das Play-off zur Europa League

Heimstarke Zyprioten

Denn zypriotische Klubs gelten traditionell als heimstark. Und Pafos hat das bereits in der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

In Limassol, wo der Klub seine internationalen Heimspiele austrägt, bezwang Pafos in der Ligaphase der Champions League Villarreal. Gegen Monaco holten die Zyprioten ein Remis.

Salzburg-Trainer Röhl: „Wir dürfen uns nicht reindrängen lassen“

Um die Stärke des Gegners vor eigenem Publikum weiß auch Salzburg-Trainer Danny Röhl: „Für uns wird es wichtig sein, auch auswärts sehr aktiv zu spielen. Wir dürfen uns nicht reindrängen lassen. Auf uns wartet eine sehr erfahrene Mannschaft, die vor allem daheim und in den richtigen Momenten Druck erzeugen kann.“

Die Weichen sind gestellt, aber die Austria muss noch einmal Vollgas geben. Das Ziel, also das Play-off in der Conference League, ist zum Greifen nahe. Mit dem 2:1-Auswärtssieg gegen Beitar Jerusalem haben sich die Veilchen in eine hervorragende Ausgangslage gebracht. „Es ist eine gute Ausgangsposition, aber ich erwarte ein Spiel mit einem mutig auftretenden Gegner“, sagte Trainer Stephan Helm vor dem Rückspiel am Donnerstag (20.30/live auf ORF 1).

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