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Um rund zwei Millionen Euro wechselte Maurice Malone zu Beginn der abgelaufenen Saison von der Wiener Austria zu Sturm. Der Deutsche blieb aber weit hinter den Erwartungen zurück, nur vier Tore zeugen davon. Nun dürfte es einen Interessenten für den Stürmer geben. 

Das israelische Sportmedium „Sport5“ berichtet, dass Malone bei Maccabi Haifa im Gespräch sei. Der 25-Jährige sei zumindest ein Kandidat, weil Trivante Stewart den Klub verlassen soll. Der 15-fache israelische Meister belegte in der abgelaufenen Saison den fünften Platz.

Die 12. Etappe der Tour de France von der Rennstrecke in Magny-Cours nach Chalon-sur-Saône wurde wie erwartet etwas für die Männer mit den schnellen Beinen. Nach 179 vorwiegend flachen Kilometern setzte sich der Belgier Tim Merlier hauchdünn vor Olav Kooij (NED) und Jasper Philipsen (BEL) durch.

„Mein Kind und meine Frau gibt mir die nötige Extra-Motivation“, sagte Merlier beim Siegerinterview mit seinem Sohn an seiner Seite. „Es war gar nicht so leicht, da meine Funkverbindung nicht funktioniert hat. Aber ich bin ruhig geblieben. Ich hatte einfach einen guten Tag.“

Überschattet wurde der Sprint von einem schweren Sturz. Bei Geschwindigkeiten um die 60 km/h crashten einige Profis rund 300 Meter vor dem Ziel. Schlimm erwischt haben dürfte es den Kolumbianer Fernando Gaviria. Der 31-Jährige verletzte sich im Schulterbereich. Ob er die Tour fortsetzen kann, blieb vorerst offen.

Die Wienerin Sinja Kraus hat wie Julia Grabher das Viertelfinale des WTA125-Challengerturniers von Kitzbühel erreicht. Die als Nummer zwei gesetzte Kraus fertigte am Donnerstag die Deutsche Eva Bennemann im Achtelfinale mit 6:1,6:1 ab. In der Runde der letzten acht trifft die 24-Jährige am Freitag auf die Russin Erika Andrejewa. Die ältere Schwester von Paris-Siegerin Mirra Andrejewa liegt in der Weltrangliste aktuell an der 231. Position.

Gegen die außerhalb der Top 300 rangierende Bennemann gab sich Kraus keine Blöße. „Ich bin sehr zufrieden. Ich habe genau das gemacht, was ich mir vorgenommen habe. Von der Grundlinie war es sehr solide, deshalb bin ich sehr froh über den Sieg“, sagte Kraus nach dem 63-Minuten-Match gegen die 18-jährige Deutsche im ORF-Interview.

Snowboarderin Sabine Payer (33) beendet ihre aktive Karriere. Die Kärntnerin ist Österreichs erfolgreichste Alpinboarderin, sie gewann 13 Weltcup-Einzelrennen, zwei kleine Team-Kristallkugeln und drei WM-Medaillen, ehe es heuer mit Platz zwei im Parallelriesentorlauf von Livigno mit Edelmetall bei Olympischen Spielen klappte. 

Payer gibt Rücktritt bekannt: „Etwas Wehmut dabei“

„Natürlich ist auch etwas Wehmut dabei, aber es ist nach 16 Saisonen im Weltcup der richtige Zeitpunkt und fühlt sich auch richtig an“, sagte Payer.

„Die Olympischen Spiele mit dem Gewinn der Silbermedaille waren ein unglaublich schönes Happy End und ein cooler Abschluss einer genialen Zeit, in der ich viel erleben durfte“, teilte Payer in der Verbandsaussendung mit. 

„Motivationsschub für nächste Generation“

Erfreut zeigte sie sich, dass der Parallelriesentorlauf im Olympia-Programm bleibt und es 2030 mit einem Mixed-Teambewerb eine zweite Medaillenentscheidung geben wird: „Das ist für die Sportart von existenzieller Bedeutung und zugleich ein enormer Motivationsschub für die nächste Generation“, meinte Payer, die sich in Zukunft weiterhin in die Nachwuchsarbeit am Stützpunkt Simonhöhe einbringen will.

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