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Marco Bezzecchi setzte seine MotoGP-Grand-Prix-Siegesserie in den USA fort. Der Italiener ging am Sonntag in Austin gleich nach dem Start nach einer Fast-Kollision in Führung, gab diese nicht aus der Hand und triumphierte saisonübergreifend im fünften WM-Lauf in Folge. Als Belohnung übernahm der 27-jährige Aprilia-Fahrer die nach dem Sprint an seinen Teamkollegen Jorge Martin verlorene Gesamtführung. Der Spanier wurde Zweiter, Rang drei ging an KTM-Pilot Pedro Acosta.

Nach dem von vielen Stürzen geprägten und von Martin gewonnenen Samstag-Sprint gab es diesmal zwar neuerlich viele packende Zweikämpfe und Überholmanöver, mit Joan Mir rutschte aber nur ein Akteur ohne Fremdeinwirkung in der 6. Runde von der Strecke. Der Japaner Ai Ogura schied nach einer starken Vorstellung wegen eines technischen Defekts aus. Bezzecchi agierte extrem souverän, sein Erfolg geriet nie in Gefahr. Es war sein neunter Erfolg auf MotoGP-Ebene. Mit 81 Punkten führt er die Wertung nun vier Zähler vor Martin an, der am Samstag zum 17. Mal in seiner Karriere in einem Sprint gewonnen hatte.

Bezzecchi: "Lass uns so weitermachen"

Die Dominanz von Bezzecchi könnte aktuell nicht größer sein, er führte nun 121 Runden am Stück bei Grand-Prix-Rennen das Feld an, was es zuvor noch nie gegeben hat. Er ist zudem der erste Fahrer in über drei Jahren, der die ersten drei WM-Rennen alle gewonnen hat. "Ich war sehr traurig gestern, es war wichtig heute ein gutes Rennen hinzulegen. Ich bin so glücklich", resümierte der Sieger, der am Samstag im Sprint auf Position zwei liegend zu Sturz gekommen war. Vom Gewinnen hat er noch lange nicht genug. "Lass uns so weitermachen", diktierte er in die Mikrofone.

Die Sabres St. Pölten sicherten sich zum siebenten Mal den Titel in der European Women’s Hockey League (EWHL). Die Niederösterreicherinnen gewannen am Sonntag auch das Final-Rückspiel gegen Aisulu Almaty mit 3:1 und ließen nach dem 3:1-Erfolg schon im ersten Drittel keinen Zweifel mehr am Gesamtsieg.

Wie schon im ersten Duell eröffnete Tamina Schall das Scoring für die Sabres. Die Angreiferin traf früh zur Führung, ehe Verena Haselsteiner nur eine Minute später auf 2:0 stellte. Zwar gelang den Gästen aus Kasachstan im Mitteldrittel der Anschlusstreffer, doch St. Pölten behielt die Kontrolle über die Partie. Im Schlussabschnitt machten die Sabres alles klar: Madison Laberge fixierte mit dem Treffer zum 3:1 den Endstand und damit den Titelgewinn.

Jetzt geht es um den Meistertitel

Für die Sabres ist es bereits der siebente EWHL-Triumph der Vereinsgeschichte. Die Chance auf das Double lebt weiter: Am 3. und 4. April geht es beim Final-Four der win2day Austrian Women’s Hockey League in Graz um den nationalen Titel.

Von Fabio Tartarotti 

Am Helfort-Platz in Wien Ottakring kam es am Wochenende zur möglichen Vorentscheidung im Kampf um die Krone der Wiener Stadtliga. Tabellenführer SV Wienerberg gastierte bei Verfolger SV Dinamo Helfort. Etwa 500 Zuseher bekamen an der Kendlerstraße ein Torfestival geboten. 

Von Fabio Tartarotti

Alles war angerichtet für Oberwart um den ersten Heimsieg seit der Winterpause einzufahren. Die Mannschaft hatte bislang mit einem enttäuschenden Start in die Rückrunde zu hadern. Drei Niederlagen und ein Sieg war die ernüchternde Frühjahrsbilanz vor diesem Wochenende. Gegen die SV Donau sollten drei Punkte her. Schon in der achten Minute gelang Halper der Führungstreffer, dann ging es für die Hausherren bergab. Sieben Minuten später glich Miroslav Beljan, Toptorjäger der RLO, aus. Oberwart spielte dennoch dominant, erzielte ganze drei Tore, alle drei wurden aber wegen Abseits aberkannt.  

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