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Sie ist reif für einen großen Wurf: Die Ukrainerin Marta Kostyuk zeigte schon jüngst bei den French Open mit dem Halbfinaleinzug auf, nun erreichte die 24-Jährige auch in Wimbledon die Runde der letzten 4. Kostyuk, die Verwandte in Österreich hat, schlug im Viertelfinale die Italienerin Jasmine Paolini klar 6:3, 6:2 und trifft am Donnerstag auf die Tschechin Linda Noskova, die die belgische Überraschungsdame  Elise Mertens mit 6:3, 7:5 schlug.

Für die 21-jährige Noskova ist es das erste Grand-Slam-Halbfinale. Im anderen Spiel der Vorschlussrunde stehen sich am Donnerstag US-Star Coco Gauff und die Tschechin Karolina Muchova gegenüber.

Nach vier Wochen sind Fußball-Weltmeisterschaften normalerweise (bald) zuende. Nicht diese. 48 Teams waren es, 104 Spiele sind zu spielen. Noch sind mehr als 10 Tage zu bestreiten. Österreichs Nationalteam aber verabschiedete sich nach vier Spielen (Jordanien, Argentinien, Algerien, Spanien) von dieser WM. 

Mit ein paar Tagen Abstand ziehen die KURIER-Fußballexperten Andreas Heidenreich und Alexander Strecha Bilanz. Kann man jetzt eigentlich stolz sein auf dieses Team? Welche Baustellen haben sich aufgetan bzw. gezeigt? Und wie geht es jetzt weiter?

All diese Fragen - und noch viel mehr - werden in der Folge 5 der KURIER Nachspielzeit WM-Spezial behandelt. 

Auch die ÖFB-Nachwuchsreform kommt zur Sprache, die in der Nachspielzeit #153 behandelt wurde. Hier geht es zur Episode. 

Die beiden USA-Reisenden erzählen dabei auch von ihren Erlebnissen vor Ort, von der Stimmung in den Stadien und auf den Straßen und vom Wahrheitsgehalt der Vorurteile, die wir vor der WM hatten. Interessiert sich dort wirklich niemand für Fußball? Und ist wirklich alles so teuer?

Nach 177 von 188 Kilometern der ersten Etappe von Graz nach Gamlitz attackierte Gregor Mühlberger. Der 32-Jährige von Team Austria ließ seine Konkurrenten stehen, flüchtete solo und rettete einen Vorsprung von 11 Sekunden ins Ziel. Auf der Königsetappe am Donnerstag mit Zielankunft auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe wird Mühlberger somit das Rote Trikot des Gesamtführenden tragen.

„Ich bin richtig glücklich, das macht mich unheimlich stolz“, sagte Mühlberger im Ziel. „Mein Team hat mich in Top-Position in den Anstieg gebracht. Es war schon viel Risiko dabei, denn ich habe nicht gewusst, was die anderen noch draufhaben.“

Michael Gogl (Alpecin-Premier Tech) wurde als zweitbester Österreicher Sechster, Patrick Konrad kam auf Platz 14.

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Der KURIER begleitet die WM 2026 und hält Sie über alle Entwicklungen aus den USA, Kanada und Mexiko auf dem aktuellen Stand.

Über 30.000 Zuschauer sahen am 14. November 2021 ein denkwürdiges Fußballspiel, als sich Kroatien in der WM-Quali mit 1:0 gegen Russland durchsetzte. Es war das vorerst letzte FIFA-Pflichtspiel der russischen Nationalmannschaft. 

„Verbot hat nichts gebracht“

Zwar bestreitet die „Sbornaja“ immer noch internationale Testspiele und wird sogar in der FIFA-Weltrangliste auf Platz 35 geführt, für Turniere ist die Auswahl allerdings gesperrt. FIFA und UEFA hatten die Sanktionen im März 2022 in Folge des russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verhängt. Das könnte sich jetzt ändern, berichtete Sky News.  

Offenbar plant der Fußball-Weltverband FIFA die Aufhebung des Teilnahmeverbots für Russland. Bereits im Februar hatte sich FIFA-Chef Gianni Infantino klar positioniert und für eine Rückkehr der russischen Sportler ausgesprochen. „Oh, auf jeden Fall. Das müssen wir. Ja … zumindest auf Jugendebene. Dieses Verbot hat nichts gebracht“ antwortete Infantino damals auf eine Reporterfrage, ob die FIFA an einer Aufhebung arbeite.

Auf dieser Jugendebene kommt es bereits im Oktober bei der U15-Weltmeisterschaft in Aserbaidschan zu einem Wiedersehen mit den Russen. Die FIFA hatte im vergangenen Monat nämlich erklärt, alle Mitgliederverbände für das Turnier zuzulassen.

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