Sport-News

Richard Carapaz gewann die 18. Etappe der Tour de France von Voiron ins Wintersportgebiet Orcieres-Merlette in den Alpen. Nach 185,2 Kilometern kam der Mann aus Ecuador als Erster im Ziel auf 1.825 Metern an. Der 33-jährige Olympiasieger im Straßenrennen von 2021 attackierte 3,4 Kilometer vor dem Ziel und ließ seine Kontrahenten aus der Fluchtgruppe einfach stehen.

Pogacar blieb ungefährdet

Tadej Pogacar, der Mann im Gelben Trikot, kontrollierte mit seinem Team das Rennen und ließ eine große Gruppe mit Fahrern ziehen, die ihm in der Gesamtwertung nicht gefährlich werden können. In der Gesamtwertung liegt er mit 4:32 Minuten Vorsprung auf Remco Evenepoel klar in Führung.

Am Freitag könnten die Karten neu gemischt werden. Auf „nur“ 128 Kilometern geht es über den Col Bayard, den Col du Noyer und den Col d’Ornon. Am Ende wartet die legendäre Rampe mit ihren 21 Kehren hinauf zum Ziel in Alpe d’Huez. Am Samstag steht dann die Königsetappe auf dem Programm, auf der die Tour entschieden wird. Der Schlussanstieg führt über eine andere Strecke dann wieder nach Alpe d’Huez.

Boxfans müssen sich den 12. September 2026 rot anstreichen. Das Tenniscenter La Ville erstmals zum Schauplatz des „Daniel Nader Memorial“. Mit einer Kombination aus olympischem Spitzenboxen und hochklassigen Profikämpfen wird das Vermächtnis von Daniel Nader gewürdigt, der den österreichischen Boxsport über Jahrzehnte maßgeblich geprägt hat und im November 2024 an einer heimtückischen Krankheit im Alter von nur 42 Jahren gestorben ist. 

Daniel Nader war über viele Jahre Nationaltrainer des Österreichischen Boxverbandes (ÖBV), Sportwart des Wiener Boxverbandes (WBV) und maßgeblich für die Aus- und
Weiterbildung der Trainerinnen und Trainer im Österreichischen Boxverband verantwortlich. Darüber hinaus führte er seinen Bruder Marcos Nader zum EU-Meister im Mittelgewicht. Weitere internationale Titel stehen auf seiner Erfolgsliste. 

Abwehrspieler Maximilian Wöber ist zum deutschen Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 gewechselt. Sein Vertrag bei Leeds United wurde aufgelöst, der Wiener kam daher ablösefrei und erhielt bei Schalke einen Einjahresvertrag.

Der KURIER traf den 28-Jährigen beim Trainingslager im Stubaital. „Viel besser hätte es jetzt nicht laufen können für mich, nach diesem Jahr“, sagte ein sichtlich erfreuter Wöber über den Vertrag mit den Gelsenkirchnern. 

Dass das „Kapitel Leeds“ zu Ende ist, habe der Verteidiger „schon länger gewusst“. Die Vereinssuche gestaltete sich dennoch schwierig. „Wenn dann alle in die Vorbereitung reinstarten, wird man ein bisschen unrund.“ Wöber hat einen kleinen Sohn: „Auch meine Frau wollte natürlich wissen, wie es weitergeht.“

Als vor eineinhalb Wochen die Gespräche mit Schalke begonnen haben, „waren wir sofort Feuer und Flamme. Am liebsten wären wir noch am selben Tag hingeflogen.“

Fast zehn Jahre nach dem Ende ihrer Tennis-Karriere hat die ehemalige Weltklassespielerin Ana Ivanovic über starke und für sich behaltene Angstanfälle in ihren Matches gesprochen. 

Ex-Tennisstar berichtet über „wirklich heftige Panikattacken“

„In den letzten Jahren hatte ich sehr starke Panikattacken, sobald ich auf den Platz ging. Ich habe nie darüber gesprochen, aber ich hatte wirklich heftige Panikattacken“, sagte die 38-Jährige dem kroatischen Portal 24sata.hr zufolge in der kroatischen Sendung „(Miss-)Erfolg des Champions“ des kroatischen Ex-Fußballers Slaven Bilic.

Die Zuschauer hätten sich über ihr Verhalten auf dem Tennisplatz gewundert. „Und dann fragten sich die Leute, was mitten im Spiel plötzlich passiert war, warum ich gestürzt war, und in Wirklichkeit war ich einfach nur in Panik und konnte nicht mehr“, sagte die frühere Weltranglisten-Erste aus Serbien. 

Ivanovic: „Von der Angst überwältigt“

„Ich war von der Angst überwältigt, am nächsten Tag wieder auf den Platz gehen und vor Publikum spielen zu müssen.“

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