Ein Olympiasieger triumphiert bei der Tour de France im Skigebiet
Bergspezialist: Richard Carapaz (33) aus Ecuador gewann bei der Bergankunft in Orcieres-Merlette.
Richard Carapaz gewann die 18. Etappe der Tour de France von Voiron ins Wintersportgebiet Orcieres-Merlette in den Alpen. Nach 185,2 Kilometern kam der Mann aus Ecuador als Erster im Ziel auf 1.825 Metern an. Der 33-jährige Olympiasieger im Straßenrennen von 2021 attackierte 3,4 Kilometer vor dem Ziel und ließ seine Kontrahenten aus der Fluchtgruppe einfach stehen.
Pogacar blieb ungefährdet
Tadej Pogacar, der Mann im Gelben Trikot, kontrollierte mit seinem Team das Rennen und ließ eine große Gruppe mit Fahrern ziehen, die ihm in der Gesamtwertung nicht gefährlich werden können. In der Gesamtwertung liegt er mit 4:32 Minuten Vorsprung auf Remco Evenepoel klar in Führung.
Am Freitag könnten die Karten neu gemischt werden. Auf „nur“ 128 Kilometern geht es über den Col Bayard, den Col du Noyer und den Col d’Ornon. Am Ende wartet die legendäre Rampe mit ihren 21 Kehren hinauf zum Ziel in Alpe d’Huez. Am Samstag steht dann die Königsetappe auf dem Programm, auf der die Tour entschieden wird. Der Schlussanstieg führt über eine andere Strecke dann wieder nach Alpe d’Huez.
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