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> Argentinien dreht 0:2 und steht nach Drama im Viertelfinale
> Schweiz jubelt nach Elferkrimi gegen Kolumbien über Sieg

Hintergründe und Highlights

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> Wie Haaland Ancelottis Plan zerstörte: Die Rückkehr der echten Neun
> Finger verloren, Knochen gebrochen: Die verrücktesten Unfälle beim Jubeln
> Mexiko: Ein Land zwischen Protest, Euphorie und Tränen

Der KURIER begleitet die WM 2026 und hält Sie über alle Entwicklungen aus den USA, Kanada und Mexiko auf dem aktuellen Stand.

Die heftige Hitzewelle im Süden von Frankreich bringt auch die Radprofis bei der 113. Tour de France an ihre Grenzen - und eine Debatte über die Folgen für den Körper und mögliche Veränderungen ist im Gange. „Gesund ist anders“, sagte Nico Denz, Teamkollege des Vorjahres-Dritten Florian Lipowitz, nach der vierten Etappe nach Foix zwar mit einem Lachen. Aber er stellte auch klar: „Es ist echt brutal.“ 

„Weiß nicht, ob das noch gut ist für den Körper“

Der 32-Jährige lobte die Team-Helfer. „Ich weiß nicht, wie viele tausend Flaschen die schon gefüllt haben. Und es war auf jeden Fall ein Schlüssel heute, dass man da einen kühlen Kopf bewahrt und möglichst viel Eis und Wasser bekommt.“

Schon seit dem Start in Barcelona am vergangenen Samstag war es heiß und sonnig, doch das Teilstück am Dienstag stellte einen neuen Höhepunkt dar. Mehr als 40 Grad betrug die Temperatur. Auf dem Asphalt der Straßen dürfte es noch mehr gewesen sein. Auch am Mittwoch nach Pau soll es deutlich mehr als 30 Grad geben. „Ich weiß nicht, ob das noch gut ist für den Körper, aber es musste sein, jetzt brauche ich erstmal eine kalte Dusche“, sagte Nils Politt der ARD.

Tour de France: Folgt Verkürzung der Etappen?

Mit Kühlwesten, viel Flüssigkeit, Eiswürfeln im Nacken und Eisbädern nach den Etappen probieren die Fahrer ihre Körper vor der Überhitzung zu schützen. Der Weltverband UCI beschloss ausnahmsweise, dass in den nur für Trinkflaschen vorgesehenen Zonen auch ganze Verpflegungsbeutel ausgegeben werden dürfen.

Die WM-Begeisterung nimmt in Argentinien jetzt richtig Fahrt auf. Nach dem dramatischen 3:2-Erfolg der „Albiceleste“ im Achtelfinale gegen Ägypten kam es in Buenos Aires und anderen Städten in der Nacht auf Mittwoch MESZ) zu spontanen Jubelszenen, die schon ein wenig an den WM-Triumph 2022 erinnerten. In der Hauptstadt versammelten sich mehrere Tausend Menschen rund um den Obelisken und feierten Lionel Messi & Co.

Bis in die Abendstunden verwandelten sie Teile der Innenstadt in eine Partyzone. Es war vor allem die Art und Weise, wie die argentinische Fußball-Nationalmannschaft das Spiel in der Schlussphase nach dem 0:2-Rückstand noch drehte, die die Fans in Ekstase versetzte und Hoffnung auf mehr weckte. Als Heilsbringer feiern die Argentinier einmal mehr Lionel Messi, der die Wende mit einer Vorlage und dem Ausgleichstreffer einleitete.

Das letzte Achtelfinale dieser WM zwischen der Schweiz und Kolumbien war das erste, in dem die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste.

Am Ende setzten sich die Schweizer knapp mit 4:3 durch und zogen erstmals seit 1954 wieder in ein WM-Viertelfinale ein.

Es war schon zu befürchten, dass dieses Achtelfinale nach dem Knüller Argentinien – Ägypten (3:2) abfallen würde. Zu pragmatisch ist der Ansatz der beiden Teams, zu sehr suchen beide Trainer das Heil in der defensiven Disziplin. 

Die Partie Schweiz – Kolumbien mag ein gefundenes Fressen für alle Liebhaber des Rasenschachs gewesen sein. Der Unterhaltswert des letzten Achtelfinales lag gegen Null. Bei den Schweizern fand Rieder die besten Chancen vor, die Kolumbianer scheiterten mit ihren Schüssen an Goalie Kobel.

Mit Beginn der Nachspielzeit waren beide Teams nur mehr auf das Elfmeterschießen aus, entsprechend langatmig waren dann auch die 30 Minuten. Chancen ergaben sich nur durch Fehler: Nach einem Patzer von Xhaka hatte Campaz das 1:0 auf dem Fuß, sein Schuss ging aber übers Tor (115.).

Schließlich fiel die Entscheidung vom Elfmeterpunkt.

Novak Djokovic  steht nach einem Kraftakt gegen Felix Auger-Aliassime im Halbfinale von Wimbledon. Der 39-Jährige setzte sich nach mehr als 5 Stunden gegen den Kanadier mit  7:6 (10), 3:6, 6:3, 6:7(4), 7:6(4) durch und darf weiter vom achten Triumph in Wimbledon träumen.

Der Altmeister kam besser ins Spiel. Nach knapp 70 Minuten sicherte sich Djokovic im Tiebreak den ersten Satz. Im zweiten behielt dann Auger-Aliassime souverän die Oberhand - 3:6..

Ein Krimi bis zum fünften Satz

Djokovic schlug nach weiteren 62 Minuten mit 6:3 zurück. Marginal kürzer brauchte sein kanadischer Herausforderer im vierten Satz, war da im Tiebreak mit drei Punkten voran. Damit war klar: Es muss auf dem heiligen Rasen des Centre Courts einen fünften Satz geben.

Es war der lange Atem Djokovic', der für das Weiterkommen sorgte. Der 39-Jährige spielte im Tiebreak ab dem Zwischenstand von 4:2 seine gesamte Klasse und Erfahrung aus. Den Tiebreak gewann er mit 10:4.

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