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Für Sepp Straka geht's bei den British Open weiter steil bergab. Nachdem der österreichische Golfstar am Donnerstag als 13. ins vierte und letzte Major in diesem Jahr gestartet war, findet er sich mittlerweile als 64. praktisch am Ende des Klassements wieder. 

Am dritten Tag spielte der 33-Jährige nur eine 74er-Runde (4 über Par) und rutschte um 39 Positionen zurück. Zur Halbzeit des Turniers war der Wiener noch an der 25. Stelle gelegen und hatte die Top Ten im Visier.

Führung für Burns

In die andere Richtung ging es derweil für Ryan Fox: Der Neuseeländer verbesserte sich mit einer beeindruckenden 62er-Runde um 50 Plätze und nimmt den Schlusstag als Gesamtzweiter in Angriff. 

Sinja Kraus und Julia Grabher machen das Traum-Finale von Kitzbühel perfekt. Bei der Rückkehr des Damentennis nach Kitzbühel setzte sich die 24-jährige Wienerin Kraus im Halbfinale gegen die an Nummer fünf gesetzte Spanierin Marina Bassols Ribera nach 2:11 Stunden mit 3:6, 6:4, 6:1 durch. Durch den Finaleinzug verbessert sich Kraus im Live-Ranking auf Platz 87 und erreicht damit eine neue persönliche Bestmarke.

„Es war heute wirklich superschwer für mich. Gestern war ich voller Selbstvertrauen, heute hat am Anfang überhaupt nichts funktioniert. Ich habe viel mit mir gehadert“, sagte Kraus nach der Partie. Umso zufriedener zeigte sie sich darüber, das Match noch gedreht zu haben: „Gut spielen und gewinnen kann jeder.“

Die Österreicherin erwischte einen Fehlstart und musste den ersten Satz trotz zwischenzeitlichen Rebreaks mit 3:6 abgeben. Im zweiten Durchgang erspielte sie sich zwar früh einen Vorsprung, ließ diesen aber wieder aus der Hand. Erst ein Doppelfehler ihrer Gegnerin brachte das entscheidende Break zum 6:4. Im dritten Satz dominierte Kraus das Geschehen schließlich klar und machte den Finaleinzug souverän perfekt.

Grabher setzte sich gegen die Nummer eins durch

 Julia Grabher besiegte die topgesetzte Slowenin Veronika Erjavec klar mit 6:1 und 6:4.

Österreichs derzeit bester Tennisspieler, Sebastian Ofner, trifft in der ersten Runde der Generali Open in Kitzbühel  auf den Slowaken Alex Molcan. Lukas Neumayer bekommt es mit dem Deutschen Yannick Hanfmann zu tun und Joel Schwärzler mit einem Qualifikanten. Dies ergab die Auslosung am Samstag in Kitzbühel. Das ÖTV-Trio ist dank Wildcards dabei. Topstar und Titelverteidiger ist Alexander Bublik, der zunächst ein Freilos hat und ein möglicher Viertelfinalgegner von Ofner wäre.

„Für die Österreicher hätte es einfacher kommen können, aber das Feld ist ja noch immer extrem dicht“, erklärte Turnierdirektor Alexander Antonitsch. „Gegen einen Kitzbühel- und Höhenspezialisten, das wird nicht ganz einfach für Lukas“, sagte der Kärntner in Bezug auf Hanfmann. 

Für Ofner geht es gegen Molcan auch um eine mögliche Revanche: 2023 verlor der Steirer das bisher einzige Duell mit dem Slowaken im Kitz-Achtelfinale nach einer 6:4, 5:0-Führung und zwei Matchbällen. Im Falle eines Sieges trifft Ofner entweder auf den aufstrebenden Belgier Raphael Collignon (Nr. 7) oder den Deutschen Daniel Altmaier.

In der Qualifikation ausgeschieden sind die jungen Österreicher Nico Hipfl und Niklas Waldner.

Österreichs ehemaliger Tennis-Star Dominic Thiem schlägt sportlich ein neues Kapitel auf. Der US-Open-Sieger wechselt zum Badener AC und wird künftig in der 2. Klasse Triestingtal Fußball spielen. Wie BAC-Sektionsleiter Sergej Petrovic in der NÖN bestätigte, kam der Kontakt über einen Spieler des Vereins zustande.

Zuletzt lief der 32-Jährige für seinen Heimatverein Lichtenwörth auf, wo er in der vergangenen Saison zehn Meisterschaftsspiele absolvierte und seinen ersten Pflichtspieltreffer erzielte. Einen Stammplatz hat Thiem trotz seines prominenten Namens aber nicht sicher. „Bei uns muss jeder um einen Platz kämpfen“, betonte Petrovic.

Weil ihm nach eigenen Angaben die Einreise in die USA verweigert wurde, hat sich der frühere Weltklasse-Fußballer Joan Capdevila an Donald Trump gewandt. „Ich brauche Hilfe, Donald Trump“, schrieb der frühere spanische Welt- und Europameister an den US-Präsidenten gerichtet auf der Plattform X. „Mir wurde gerade mitgeteilt, dass ich nicht mit meinen Kindern zum Finale reisen kann, weil mir das ESTA verweigert wurde.“ 

Spiel im Iran

Er könne nicht fassen, „dass man mir die Einreise in die USA verweigert ... und dass ich einen solchen Moment mit meinen Kindern verpasse, die den Fußball so sehr lieben ... Wenn jemand weiß, wie man das beheben kann, werde ich ihm von ganzem Herzen und ein Leben lang dankbar sein.“

Gegenüber El Partizado de COPE nannte der 48-Jährige auch den Grund für die Verweigerung der Einreise: „Die ESTA haben sie mir verweigert, weil ich vor zehn Jahren ein Spiel im Iran gespielt habe.“

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