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Rapid und HSV mit Mut zur Offensive: Doppelpack von Kara beim 3:2-Sieg

Im letzten Test von Rapid gab es nach nur 36 Minuten fünf Tore und einen Doppelpack von Ercan Kara. Gegen den HSV wurde auch ein Comeback gefeiert.
Ercan Kara jubelte für Rapid

Das Jubiläum von zehn Jahren im Allianz Stadion wurde beim letzten Test vor dem Saisonstart gefeiert. Der frühere Bundespräsident (und Rapid-Fan) Heinz Fischer sowie Ex-Präsident Michael Krammer, der den Stadionbau gegen alle Widerstände in der Zeit und 2016 ohne Extrakosten durchgebracht hatte, waren als Ehrengäste dabei.

Sportlich wurde gegen den HSV, der in der Vorbereitung auf die später beginnende Deutsche Bundesliga noch nicht so weit ist, ein verdienter 3:2-Sieg mit frühen Toren gefeiert.

Rapid hatte den HSV mit einem sehr aggressiven Start überrascht. Kara köpfelte einen Freistoß vom nun deutlich fitteren Yusuf Demir zum 1:0 ein (3.).

Chancen auf eine höhere Führung wurden vergeben.

Die Aufstellung? Gewagt offensiv

Dass mit einer sehr offensiven Aufstellung (Bajlicz und Schaub vor der Abwehr, Adamsen als guter Freigeist) das Verteidigen eindeutig nicht zu den Kernkompetenzen der Grünen zählt, wurde doppelt sichtbar.

Beim 1:1 durch Poulsen (16.) ebenso, wie bei der von 1.000 Hamburgern bejubelten Führung durch Gronbaek (24.).  

Rapid-Trainer Thorup will auf den Weg in die Gruppenphase

Rapid-Trainer Thorup will auf den Weg in die Gruppenphase

Karas Rücken brachte nach einem Bolla-Eckball das 2:2. Mit dem nächsten Angriff und einer abgerissenen Flanke von Jonas Auer durften sich die 14.500 Fans über das 3:2 freuen (36.).

Alle Feldspieler wurden gewechselt 

Nach der Pause achteten beide Teams mehr auf die Defensive. Goalie Hedl hielt die Führung fest, während alle Feldspieler nach und nach gewechselt wurden. 

Linksverteidiger Jannes Horn gab sein Comeback für die letzten 20 Minuten. 

Im Finish hatte Rapid mehr Luft, traf aber nicht mehr.

Am Donnerstag wartet Santa Coloma in Andorra.

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