Rapid-Transfers: Ein Verkauf ist fixiert, der Millionen-Deal ist nahe
Basteln am Rapid-Kader: Sportchef Katzer (l.) und Trainer Hoff Thorup
Jetzt geht es los. Während die WM in die Zielgerade biegt, schildern die Sportdirektoren der Bundesligisten, dass das Transferkarussell spät, aber doch, Schwung aufnimmt.
Von Graz über Hartberg bis Altach werden neue Spieler verpflichtet oder Wechsel vorbereitet. In Hütteldorf muss es wie berichtet Millionentransfers geben, bevor – zusätzlich zu den bislang überzeugenden Zugängen Tonni Adamsen und Nicolas Bajlicz – noch ein defensiver Mittelfeldspieler verpflichtet werden kann.
Katzer: „Es wird ernst“
„Seit Anfang der Woche kommt richtig Tempo rein. Es wird ernst“, sagt Rapid-Sportdirektor Markus Katzer.
Ein Verkauf ist soeben fixiert worden, allerdings zu einer überschaubaren Ablöse: Ismail Seydi wird verkauft, es geht nach Dänemark zu Sönderjyske. Der Flügelstürmer war zuletzt an Torreense verliehen und wurde sensationell portugiesischer Cupsieger.
Haidara hat Seydi am Flügel überholt
„Seydi ist ein guter Spieler, aber wir sehen nur wenig Chancen auf Einsatzzeit. Das liegt auch daran, wie gut sich Haidara entwickelt hat“, sagt Katzer zum bevorstehenden Abgang.
Noch ist Amane (l.) bei Rapid
Um ganz andere Summen geht es bei Romeo Amane. „Das Interesse war schon länger da, mittlerweile ist es sehr, sehr groß. Ich will nicht ausschließen, dass es bald zu einer Einigung kommt“, erklärt Katzer im KURIER-Gespräch über den zentralen Mittelfeldspieler.
Die Ablöse für den 23-jährigen Ivorer soll auf jeden Fall über den sechs Millionen Euro liegen, die beim Interesse von Kopenhagen im Gespräch waren.
Drei Kandidaten für die Sechser-Position
Auf der Kandidatenliste für den gesuchten Sechser stehen aktuell drei Namen. Das frühere Red-Bull-Talent Lawrence Agyekum von Cercle Brügge wurde in Belgien genannt, ist aber kein Kandidat.
Ein spannender Spieler musste aus gesundheitlichen Gründen wieder von der Rapid-Liste gestrichen werden.
Bleibt Raux-Yao (r.) bei Rapid?
Ebenfalls hoch gehandelt wird am Transfermarkt Abwehrchef Serge-Philippe Raux-Yao.
Katzer hat mit dem Franzosen wie auch mit Amane folgendes Vorgehen besprochen: „Solange kein offizielles Angebot auf dem Tisch liegt, das in einer Höhe ausfällt, die eine Einigung sehr wahrscheinlich macht, setzen wir unsere Spieler weiter ein. Das wissen sie.“
Deswegen ist – Stand Freitag – geplant, dass Romeo Amane beim letzten Rapid-Test gegen den HSV am Samstag um 19 Uhr noch einläuft. Mehr als 12.000 Karten sind verkauft, rund 1.000 Hamburger Fans reisen an.
Horn ist bereit für ein Comeback
Gute Nachrichten gibt es auch für Trainer Johannes Hoff Thorup: Jannes Horn fühlt sich bereit für ein paar Comeback-Minuten gegen den HSV.
Bislang drängte sich in Abwesenheit des Deutschen keine Lösung für die Baustelle links hinten auf.
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