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Das lange Warten hat ein Ende: Die Stadt Wien und der Wiener Sport‑Club haben am Donnerstag einen unbefristeten Pachtvertrag zur Nutzung des modernisierten Sport‑Club Stadions in Hernals unterzeichnet. Nachdem sich die Übergabe zuletzt nach hinten verschoben hat, steht der geplanten Eröffnung somit nichts mehr im Wege: Der Sport-Club bestreitet am 17. April in der Regionalliga Ost sein erstes Heimspiel im neuen Stadion gegen den SV Horn.

Seit Oktober 2024 ist in Dornbach gebaut worden, die Stadt Wien hat 22 Millionen Euro investiert. Zuletzt gab es noch Probleme mit dem Rasen, die sind jetzt ebenfalls beseitigt. Die Anlage erfüllt alle Anforderungen einer nachhaltigen Sportstätte. Photovoltaik und Wärmepumpen ermöglichen eine weitgehend energieautarke Versorgung, dazu wurden umfassende Dachbegrünungen und eine LED-Flutlichtanlage umgesetzt.

Es ist eine der begehrtesten Trophäen im Golfsport: das legendäre grüne Siegerjackett. Ab heute machen die Golfer beim Masters Jagd auf das berühmte Kleidungsstück. Superstar Tiger Woods ist aber nach seinem Autounfall bei der 90. Auflage des prestigeträchtigen Major-Turniers im Augusta National Golfclub nicht am Start, dafür die gesamte Weltelite inklusive dem Österreicher Sepp Straka.

Was macht den Augusta National Golf Club so einzigartig? 

Tradition, Exklusivität und Atmosphäre: Das Turnier im Augusta National Golf Club ist einzigartig. Das Masters findet als einziges der vier Majors jedes Jahr am selben Ort statt. Deutschlands Golf-Legende Bernhard Langer bezeichnete den Golfplatz einmal als „Kathedrale des Golfsports“. Der hügelige Kurs gilt wegen seiner Blumenpracht als einer der schönsten der Welt. Die 18 Spielbahnen haben eine Gesamtlänge von knapp 7.000 Metern. Die schwierigsten und zumeist spielentscheidenden Bahnen sind die 11, 12 und 13 – die sogenannte Amen Corner.  Das erste Masters im Augusta National Golf Club wurde 1934 gespielt. Der Sieger des Turniers erhält das Green Jacket und ein lebenslanges Startrecht bei dem Turnier.

Was ist Österreichs Golf-Star Sepp Straka zuzutrauen? 

Es ist sein fünfter Anlauf beim ersten und prestigereichsten Majorturnier des Jahres. Der ganz große Schlag im Golf-Heiligtum an der Magnolia Lane ist dem Wiener noch nicht gelungen.  Straka hat in seiner Karriere für einen rot-weiß-roten Golfer zahlreiche Bestmarken gesetzt: vier Siege auf der PGA-Tour, darunter ein hochkarätiges Signature-Turnier, zweifacher Ryder-Cup-Champion, Top 10 der Weltrangliste, mehr als 31 Millionen Dollar an offiziellem Preisgeld. Was zur golferischen Unsterblichkeit fehlt, ist ein Sieg bei den vier größten Events des Jahres. Bei der Generalprobe der PGA-Tour am Wochenende in San Antonio  verpasste Straka den Cut.

Österreichs Eishockey-Nationalteam hinterließ im ersten Test im Rahmen der WM-Vorbereitung einen starken Eindruck. Gegen Lettland feierte die Mannschaft von Roger Bader in einem intensiven Match einen beachtlichen 4:3-Erfolg.

Das Testspiel war bereits ein Vorgeschmack auf die WM-Endrunde in der Schweiz: 8.642 Fans verfolgten das Match in der Arena von Riga.

Frühe 3:0-Führung

Die Österreicher erwischten einen perfekten Start: Rebernig brachte das Team im ersten Drittel in Führung. Im zweiten Abschnitt erhöhten Nissner und Erne dann sogar auf 3:0.

Mit einem Zwischenspurt glichen die Letten noch im zweiten Drittel aus. Doch das österreichische Team schlug zurück: Thaler fixierte noch im zweiten Abschnitt mit einem Power-Play-Tor den 4:3-Sieg.

Bereits am Donnerstag treffen die beiden Teams in Riga erneut aufeinander.

Österreich trifft bei der WM auf Großbritannien, Ungarn, Lettland, die Schweiz, Deutschland, Finnland und Olympiasieger USA.

Für die österreichischen Handballerinnen ist die EM-Teilnahme 2026 in Griffweite gerückt. Mit dem Kantersieg gegen Israel (38:23) fuhr das Nationalteam den Pflichtsieg ein und bleibt damit auf Kurs Richtung Endrunde.

Das Duell war von Beginn an eine einseitige Angelegenheit. Gerade in der Anfangsphase überrollten die Österreicherinnen die völlig überforderten Handballerinnen aus Israel und lagen schnell mit 10:2 voran. 

Danach schaltete das Team von Monique Tijsterman einen Gang zurück, die Pausenführung war mit 17:9 aber immer noch sehr komfortabel.

Duell mit Griechenland

Mit dem souveränen Auswärtserfolg behauptete das österreichische Nationalteam in der Gruppe den zweiten Tabellenplatz hinter Spanien. Aus den insgesamt sechs Qualigruppen qualifizieren sich die jeweiligen Top 2 sowie die vier besten Gruppendritten für die Endrunde. 

Das sollten sich die Österreicherinnen im Normalfall nicht mehr nehmen lassen. Am Sonntag wartet noch das abschließende Heimspiel gegen Griechenland.

Das EM-Turnier findet heuer vom 3. bis 20. Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei statt.

Kommt es am Freitag zu einem Traum-Viertelfinale. Zumindest ist es möglich. Denn nach Lilli Tagger gewann auch Anastasia Potapowa am Mittwoch ihr Auftakt-Match. 

Die gebürtige Russin feierte in ihren ersten Heimspiel als Österreicherin gleich einen Sieg. Die 25-Jährige schlug die Chinesin Zhang Shuai relativ problemlos mit 6:4 und 6:4. "Es war eines der Spiele, in denen ich am meisten nervös war. Ich habe Druck gespürt, aber in einer positiven Art und Weise." Nachsatz: "Ich fühle mich hier zuhause."

Auch im Donnerstag-Abendspiel gegen die deutsche Qualifikantin Tamara Korpatsch (gegen 20 Uhr) ist sie Favoritin. 

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