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Potapowa vor Linz-Auftritt: Wechsel nach Österreich hatte „auch politische Gründe“

Vor ihrem Auftritt am Mittwoch in Linz sprach Anastasia Potapowa noch einmal, warum sie den österreichischen Pass wollte.
Spielt seit heuer für Österreich: Anastasia Potapowa

Es war die große Tennis-Meldung im Dezember: Seit spielt die gebürtige Russin Anastasia Potapowa für Rot-weiß-rot. Die dreifache Turniersiegerin, die vor drei Jahren in Linz triumphierte, tritt beim Upper Austria Ladies in Linz erstmals in ihrem neuen Heimatland an. Am Mittwoch (nicht vor 16.00 Uhr) ist sie nach dem Doppelauftritt mit Lilli Tagger am Montag gegen Zhang Shuai aus China im Einzel vor heimischen Fans im Einsatz.

Die seit 30. März 25-Jährige begründete nochmals genauer, warum sie einen österreichischen Pass wollte. „Der Grund Nummer eins ist: Als Tennisspielerin will ich mich verbessern, und ich finde, in diesem Land ist es der bessere Platz, es zu tun. Es war ein notwendiger Schritt, auch was das Reisen und die Logistik betrifft. Wir haben in Wien einen sehr guten Flughafen, ich kann immer zurückkommen. Es macht es leicht, mich als Athlet zu entwickeln“, erklärte die in Saratow geborene Potapowa. 

Der Wechsel hat natürlich auch politische Gründe, auch wenn sie sich nicht wirklich gegen den Angriffskrieg ihres Geburtslandes gegen die Ukraine äußert. „Es ist auch ein Teil davon, es gibt ja auch Restriktionen, und es ist nicht aus dem Nichts gekommen, ja zum Teil hatte es politische Gründe.“

Seit ihrem ersten Auftritt spielt die 25-Jährige buchstäblich auch wieder unter einer Flagge, schließlich werden Spielerinnen und Spieler aus Russland und Belarus seit Jahren bei WTA und ATP ohne Fahne in den Auslosungen etc. geführt. Als sie in Brisbane erstmals als Österreicherin aufgerufen wurde, habe sie sich „komisch, aber auch sehr gut angefühlt“.

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