Synchron-WM der Eiskunstläufer in der ausverkauften Salzburgarena

22 Teams kämpfen in Salzburg im Synchron-Eiskunstlauf um den Weltmeistertitel. Die Colibris Vienna treten für Österreich an.
Synchron-Eiskunstlauf-Team Colibris Vienna bei den Staatsmeisterschaften 2025

Die Eiskunstlauf-Synchron-WM in Salzburg bildet den Abschluss der internationalen Eiskunstlauf-Saison. In der Salzburgarena messen sich von Donnerstag bis Sonntag 22 Teams im internationalen Wettkampf. 

In der Halle wurde dafür eine 1.600 Quadratmeter große, mobile Eisfläche aufgelegt. Nach der für Donnerstag (19 Uhr) angesetzten Eröffnung und Auslosung werden am Freitag (ab 17 Uhr) die Kurzprogramme und am Samstag (15 Uhr) die Kürprogramme gelaufen. 

Bei der 25. Synchron-WM-Auflage sind 17 verschiedene Länder in insgesamt 22 Teams vertreten. Österreich ist erstmals in der Gastgeberrolle. Die Colibris Vienna stellen unter 22 teilnehmenden Teams die österreichische Equipe.

"Es wird ein sehr emotionaler Auftritt", sagte Katharina Grantner, Kapitänin des rot-weiß-roten Teams. "Beim Synchroneiskunstlauf ist das Teamgefüge die Besonderheit. Wir haben im Miteinander hart gearbeitet, um gemeinsam Grenzen auszuloten und besondere Ziele anzuvisieren." Co-Kapitänin Katharina Devitofranceschi ist optimistisch: "Wir haben hart gearbeitet und viele Fortschritte gemacht. Das werden wir in unseren Programmen bei den Weltmeisterschaften zeigen."

(Im Video: Die Titelverteidigerinnen Helsinki Rockettes aus Finnland.)

Einen besonders schönen Auftritt erwartet die Zuseher bei der Eröffnungsfeier. Denn da wird unter anderem auch das inklusive Special Olympics Team auftreten, die Viennese Butterflies. Special Olympics Synchroneislaufen ist eine der "Unified Sports" Sportarten bei Special Olympics, das bedeutet von maximal 16 Athleten und Athletinnen im Team dürfen maximal 8 ohne intellektuelle Beeinträchtigung sein. Sie trainieren gemeinsam und treten seit 2017 bei Wettbewerben an.

Ausverkaufte Halle und wirtschaftlicher Impuls

Die Stadt Salzburg verspricht sich von den Weltmeisterschaften einen kräftigen Impuls. „Die Halle wird an beiden Wettkampftagen ausverkauft sein, rund 80% des Publikums reist aus dem Ausland an. Alleine die Summe der Nächtigungen dieser tagelangen Aufenthalte erzeugt einen tollen wirtschaftlichen Impuls für die Stadt zu einem sehr günstigen Zeitpunkt im Jahr“, so Bürgermeister Bernhard Auinger.

Stadt und Land Salzburg fördern genauso wie der Bund die Ausrichtung der Weltmeisterschaften mit jeweils 190.000 Euro. „Wir haben vom ersten Gespräch an die hochprofessionelle Herangehensweise gespürt. Wir kennen die langjährige Erfahrung und die Kompetenz von (OK-Chefin, Anm.) Carmen Kiefer und ihrem Team durch die jährliche Austragung des Mozart Cup“, sagt Martin Zauner, Salzburger Landesrat für Sport. Für ihn ist die Ausrichtung von Weltmeisterschaften in einem Wintersport in der Landeshauptstadt stimmig. „Es ist großartig, dass die Stadt Salzburg wieder eine WM hat.“

Kommentare