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Krieg in Ukraine

Experten: China wird keine Waffen liefern + UN verurteilt Krieg

Tag 364 im Ukraine-Krieg. Alle Entwicklungen im und rund um den Krieg finden Sie hier.

von Marie North, Josef Siffert

02/23/2023, 06:42 AM | Aktualisiert am 02/23/2023, 11:20 PM

Aktuelle Entwicklungen

  •  Warum China laut Experten keine Waffen an Russland liefern wird (mehr)
  • UN-Vollversammlung verurteilt erneut russische Invasion (mehr)
  • Weiter keine EU-Einigung auf neue Sanktionen (mehr)
  • Wifo-Chef Felbermayr:  "Der Krieg macht uns alle Ă€rmer" (mehr)
  • Jetzt doch: Selenskij hĂ€lt Rede im österreichischen Nationalrat (mehr)
  • Putin widmet Atomwaffen "verstĂ€rkte Aufmerksamkeit" (mehr)
  • Lagebericht: Wagner-Söldner erhalten wieder Munition (mehr)
  • Nudeln auf Ohren bei Putin-Rede: Protest eines Regionalpolitikers (mehr)

    Ein Jahr Krieg

    • Wie sich die Fronten im Ukraine-Krieg entwickelten (mehr)
    • Am Schauplatz des Krieges: Der KURIER unterwegs in der Ukraine (mehr)
    • Ukrainischer Kriegsveteran: "Viele Kameraden sind jetzt tot" (mehr)
    • Der Tag, bevor Putin kam: WĂ€re der Krieg zu verhindern gewesen? (mehr)
    • Wie ukrainische Sportler dem Krieg trotzen (mehr)
    • Beispiellose Sanktionen gegen Russland, und jetzt? (mehr)

    Wie man den Menschen vor Ort helfen kann, erfahren Sie hier.

    • Putin zĂŒndelt weiter: Droht eine russische Invasion in Moldau? (mehr)
    • IW: "Russland ist zur Kriegswirtschaft geworden" (mehr)
    • Guterres warnt vor Ausweitung des Ukraine-Krieges und Atomwaffen (mehr)
    • Sprecher der SOS-Kinderdörfer zu verschleppten ukrainischen Kindern (mehr)
    • Chinesischer Spitzendiplomat Wang Yi bei Putin (mehr)
    • Nachrichtendienst-Chef sieht bei Putin keinen Willen zum Frieden (mehr)
    • Selenskij verurteilt russischen Angriff auf Cherson (mehr)

    News zum Krieg in der Ukraine

    • Heute, vor -41 Minuten

      Finanzierungspaket fĂŒr Ukraine in Milliardenhöhe

      Die Ukraine und seine internationalen Geldgeber haben die Weichen fĂŒr ein neues Finanzierungspaket in Milliardenhöhe gestellt. Das vom IWF in Aussicht gestellte Kreditprogramm soll dem vom Russland angegriffenen Land Zugang zu 15,6 Milliarden US-Dollar (14,56 Mrd. Euro) gewĂ€hren, wie der Internationale WĂ€hrungsfonds mit Sitz in Washington am Dienstag mitteilte.

       

    • Heute, vor -28 Minuten

      Selenskij erinnert an erste Erfolge

      Mehr als ein Jahr nach Beginn des russischen Angriffskriegs hat der ukrainische PrĂ€sident Wolodymyr Selenskij an die ersten Erfolge seiner Armee erinnert. Am 21. MĂ€rz 2022 sei der Kampf um das Dorf Moschtschun unweit der Hauptstadt Kiew gewonnen worden, sagte Selenskij in seiner abendlichen Videoansprache am Dienstag. "Das war der erste große Schritt unseres Staates in Richtung des Sieges in diesem Krieg."

      Der ukrainische Staatschef erinnerte auch an die spĂ€teren RĂŒckeroberungen der östlichen Region Charkiw sowie eines Teils von Cherson im SĂŒden des Landes. "Wir werden zum selben Ergebnis kommen bei anderen Offensivaktionen", zeigte Selenskij sich auch mit Blick auf den derzeit schwer umkĂ€mpften Donbass in der Ostukraine zuversichtlich. Auch auf der bereits 2014 von Moskau völkerrechtswidrig annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim werde wieder die ukrainische Flagge wehen, betonte er.

    • 03/21/2023, 08:58 PM

      Russland erbost ĂŒber britische PlĂ€ne zu Uran-Munition

      Russland hat sich erbost ĂŒber britische PlĂ€ne geĂ€ußert, der angegriffenen Ukraine durchschlagskrĂ€ftigere Munition aus abgereichertem Uran zu liefern. "Ich möchte anmerken, dass Russland gezwungen sein wird, entsprechend zu reagieren, wenn all dies passiert", sagte Putin am Dienstag nach einem Treffen mit dem chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping in Moskau. Auch Verteidigungsminister Sergej Schoigu drohte: "NatĂŒrlich hat Russland eine Antwort parat."

      Am Montag hatte die britische Regierung mitgeteilt, dass sie zusĂ€tzlich zu den bereits versprochenen Kampfpanzern vom Typ Challenger 2 der Ukraine auch Munition liefern werde. Dazu gehöre panzerbrechende Munition aus abgereichertem Uran, hieß es in einer Antwort von VerteidigungsstaatssekretĂ€rin Annabel Goldie auf eine Frage im Oberhaus. "Solche Geschosse sind sehr effektiv, um moderne Panzer und gepanzerte Fahrzeuge zu bezwingen", betonte Goldie. Putin behauptete, es handle sich um "Waffen mit einer nuklearen Komponente".

      Uran ist ein radioaktives Metall. Wegen seiner höheren Dichte als Stahl oder Blei hat abgereichertes Uran eine höhere Durchschlagskraft. Die Geschosse wurden etwa in den Kriegen im Irak sowie in Serbien und Kosovo eingesetzt. Nach einem Gutachten des Wissenschaftlichen Ausschusses Gesundheit und Umweltrisiken der EuropĂ€ischen Kommission (SCHER) von 2010 gibt es "keine Hinweise auf Umwelt- und Gesundheitsrisiken" durch abgereichertes Uran: "Die Strahlenexposition durch abgereichertes Uran ist, gemessen an der natĂŒrlich vorhandenen Strahlung, sehr gering." Aus dem Irak gab es aber auch Medienberichte ĂŒber Missbildungen, die auf die zuvor im Krieg verwendete Munition zurĂŒckgefĂŒhrt wurden. Laut Experten besitzt auch Russland Uran-Munition.

      Ungeachtet dessen, dass Putin den Krieg gegen das Nachbarland vor mehr als einem Jahr selbst angeordnet hat, schiebt er die Schuld fĂŒr die andauernden KĂ€mpfe immer wieder dem Westen zu. Ein besonderer Dorn im Auge sind Moskau die westlichen Waffenhilfen, auf die die Ukraine angewiesen ist, um ihr Staatsgebiet zu verteidigen und besetzte Gebiete zurĂŒckzuerobern. Einschließlich der bereits 2014 einverleibten Schwarzmeer-Halbinsel Krim hat Russland insgesamt fĂŒnf ukrainische Gebiete völkerrechtswidrig annektiert.

    • 03/21/2023, 08:45 PM

      USA wollen Abrams-Panzer bis zum Herbst liefern

      Die USA wollen bis zum Herbst die bereits zugesagten Abrams-Panzer an die Ukraine liefern. Der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums, Pat Ryder, sagte am Dienstag in Washington, das Ressort habe entschieden, Kiew die Abrams-Panzer-Variante M1A1 bereitzustellen - anstelle der neueren Variante M1A2. Dies ermögliche es, die Lieferfristen erheblich zu verkĂŒrzen und der Ukraine die Panzer bereits bis zum Herbst zu schicken, betonte er.

      Auf Nachfrage dazu, wie der Zeitplan andernfalls ausgesehen hĂ€tte, sagte Ryder, die Regierung habe sich ursprĂŒnglich nicht auf einen Zeitplan festgelegt, sondern lediglich die Erwartung geĂ€ußert, dass es vermutlich mehr als ein Jahr dauern wĂŒrde, der Ukraine die Panzer zur VerfĂŒgung zu stellen.

      Ende JĂ€nner hatte die US-Regierung nach langem Hin und Her und parallel zur deutschen Zusage von Leopard-Panzern fĂŒr Kiew angekĂŒndigt, der Ukraine 31 Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams zu liefern. Washington betonte allerdings bereits da, es werde "viele Monate" dauern, bis diese in der Ukraine ankĂ€men. Zuvor hatte die US-Regierung noch argumentiert, sie halte die Bereitstellung dieses Kampfpanzers aus verschiedenen praktischen GrĂŒnden nicht fĂŒr sinnvoll. Am Ende schwenkte Washington jedoch ĂŒberraschend um.

      Es gab widersprĂŒchliche Darstellungen aus dem Weißen Haus und dem Berliner Kanzleramt dazu, wie die Zusage von Kampfpanzern an die Ukraine zustande kam. Der Nationale Sicherheitsberater des US-PrĂ€sidenten, Jake Sullivan, hatte Ende Februar kurz vor einem Besuch des deutschen Kanzlers Olaf Scholz in Washington erklĂ€rt, Deutschland habe die Lieferung von US-Panzern zur Bedingung fĂŒr die Zusage deutscher Leopard-Panzer gemacht. Die deutsche Bundesregierung dementierte das.

    • 03/21/2023, 06:28 PM

      Neue Gas-Pipeline bestÀtigt Russlands AbhÀngigkeit von China

      Der Plan fĂŒr eine neue Pipeline von Sibirien nach China zeigt auch: Putin braucht Xi zum Überleben, der nutzt diese Stellung maximal aus. 

      (plus)

    • 03/21/2023, 03:15 PM

      Drohnenangriff auf Krim: Verletzter und SchÀden

      Ein Zwischenfall auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim hat zu Ă€ußerst verschiedenen Darstellungen aus Moskau und Kiew gefĂŒhrt. WĂ€hrend Russland angab, am Montagabend ukrainische Drohnen nahe der Stadt Dschankoj abgeschossen zu haben, meldete der ukrainische MilitĂ€rgeheimdienst HUR am Dienstag die Zerstörung russischer Marschflugkörper durch eine "Explosion".

      Zu dem Vorfall auf der Krim erklĂ€rte der HUR im Onlinedienst Telegram, eine "Explosion in der Stadt Dschankoj im Norden der vorĂŒbergehend besetzten Krim" habe "russische Kalibr-NK-Lenkwaffen zerstört, als diese per Bahn transportiert wurden". Der Geheimdienst machte keine weiteren Angaben zu einer möglichen Beteiligung Kiews an der Zerstörung.

      Eine Sprecherin des SĂŒdkommandos der ukrainischen Armee verwies darauf, dass Kiew es fĂŒr wichtig erachte, die "Logistik" Russlands zu treffen und dass Dschankoj auf der Krim ein "wichtiger Eisenbahnknotenpunkt" fĂŒr die russische Armee sei. Das russische Ermittlungskomitee erklĂ€rte hingegen, die russische Luftabwehr habe "einen Drohnenangriff nahe der Stadt Dschankoj auf der Krim abgewehrt". Alle abgeschossenen Drohnen hĂ€tten auf zivile Infrastruktur gezielt. Sergej Aksjonow, der von Moskau eingesetzte Gouverneur der Krim, vermeldete einen Verletzten durch die TrĂŒmmer eines getroffenen Geschosses.

    • 03/21/2023, 03:12 PM

      Ukraine wehrt VorstĂ¶ĂŸe auf Zentrum von Bachmut ab

      Ukrainische StreitkrĂ€fte haben nach eigenen Angaben erneut VorstĂ¶ĂŸe russischer Truppen ins Zentrum der seit Monaten umkĂ€mpften Stadt Bachmut abgewehrt. Rund um die Uhr wĂŒrden die Soldaten die Feinde vernichten, teilte der Kommandeur der ukrainischen Bodentruppen, Olexander Syrskyj, am Dienstag ĂŒber Telegram mit. An der Front im Osten der Ukraine werde heftig gekĂ€mpft.

      Die stellvertretende Verteidigungsministerin Hanna Maljar sagte, niemand habe erwartet, dass Bachmut so lange gehalten werden könne. "Die Verteidigung von Bachmut steht, und die Möglichkeiten sind noch nicht ausgeschöpft." Sie dankte den fĂŒr die Verteidigung Verantwortlichen sowie Tausenden Soldaten fĂŒr ihre Tapferkeit.

    • 03/21/2023, 01:45 PM

      Japans MinisterprÀsident Kishida besucht Kiew

      Japans MinisterprĂ€sident Fumio Kishida ist zu einem ĂŒberraschenden Besuch in die Ukraine gereist. Kishida ist am Dienstag in der Hauptstadt Kiew zu GesprĂ€chen mit Wolodimir Selenskij eingetroffen. Das Außenministerium in Tokio hatte zuvor die ReiseplĂ€ne bestĂ€tigt. Der Regierungschef wollte demnach die "SolidaritĂ€t und unerschĂŒtterliche UnterstĂŒtzung" Tokios und den G7, einer Gruppe wirtschaftsstarker Demokratien, fĂŒr das von Russland ĂŒberfallende Land ĂŒbermitteln.

      Japan hat derzeit den Vorsitz der G7, zu denen auch Deutschland, die USA, Frankreich, Großbritannien, Italien und Kanada gehören. Der nĂ€chste G7-Gipfel findet im Mai in der japanischen Stadt Hiroshima statt.

    • 03/21/2023, 01:42 PM

      Ungarn blockierte EU-Resolution zum Putin-Haftbefehl

      Die ungarische Regierung hat die gemeinsame ErklÀrung der EU-Mitgliedsstaaten zum internationalen Haftbefehl gegen Russlands PrÀsidenten Wladimir Putin blockiert, berichteten ungarische Medien am Montagabend unter Berufung auf die Nachrichtenagentur Bloomberg. Die ungarische Justizministerin Judit Varga habe am Montag als Einzige eine entsprechende ErklÀrung der EU-Justizminister nicht unterzeichnet.

      Darin sehen die MitgliedslĂ€nder den Haftbefehl als ersten Schritt sehen, Verantwortliche fĂŒr die im Ukraine-Krieg begangenen Kriegsverbrechen zur Verantwortung zu ziehen. Alle anderen Ministerinnen und Minister - darunter auch Alma Zadic (GrĂŒne) - hatte die von der schwedischen RatsprĂ€sidentschaft vorlegte ErklĂ€rung unterzeichnet. Zudem kĂŒndigten die EU-Mitgliedstaaten verstĂ€rkte finanzielle und personelle UnterstĂŒtzung fĂŒr den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) an. Die ErklĂ€rung wurde am Rande einer internationalen Justizministerkonferenz in London abgegeben, die zur UnterstĂŒtzung des IstGH einberufen wurde.

    • 03/21/2023, 01:09 PM

      Putin zu Seidenstraßentreffen geladen

      Chinas PrĂ€sident Xi Jinping hat den russischen PrĂ€sidenten Wladimir Putin am zweiten Tag seines Moskau-Besuchs zum Seidenstraßentreffen nach China eingeladen. Das berichtete die amtliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag.

      Xi lud auch den russischen Premierminister Michail Mischustin nach China ein und forderte regelmĂ€ĂŸige Treffen der chinesischen und russischen Regierungschefs. Zugleich fĂŒhrte der japanische MinisterprĂ€sident Fumio Kishida GesprĂ€che in Kiew, um die Ukraine im Kampf gegen den russischen Angriff zu unterstĂŒtzen. Xi war am Montag in Moskau zu einem Staatsbesuch in Russland eingetroffen, seiner ersten Auslandsreise seit Beginn seiner dritten Amtszeit Anfang des Monats. Es ist der erste Besuch Xis in Russland seit vier Jahren. 

    • 03/21/2023, 11:54 AM

      Fechten: Ukraine fordert Boykott nach Pro-Russland-Entscheid

      Fechterinnen und Fechter aus der Ukraine werden in der Olympia-Qualifikation nicht gegen Russen und Belarussen antreten. Auch Trainer und Kampfrichter des Landes werden nicht an Turnieren teilnehmen, an denen russische oder belarussische Sportler teilnehmen. Das teilte der ukrainische Fechtverband am Dienstag mit. Nach der Wiederzulassung der beiden LĂ€nder fĂŒr die internationalen Wettbewerbe fordern die Ukrainer zudem einen Boykott.

      "Wir rufen die internationale Fechtgemeinschaft auf, die Ukraine zu unterstĂŒtzen und nicht gegen Russland anzutreten!", heißt es in der Mitteilung. Der Weltverband (FIE) hatte mit großer Mehrheit entschieden, dass Russen und Belarussen kĂŒnftig wieder international fechten dĂŒrfen. "Wir halten diese Entscheidung fĂŒr schockierend und inakzeptabel. Wir schĂ€men uns fĂŒr das, was mit der FIE passiert ist", erklĂ€rte die ukrainische Seite.

    • 03/21/2023, 11:50 AM

      Putin und XI diskutieren Friedens-Vorschlag

      Russlands PrĂ€sident Wladimir Putin hat mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping den Friedens-Vorschlag der Pekinger Regierung fĂŒr die Ukraine erörtert. Das teilt die russische Regierung mit. Es sei ein „grĂŒndlicher“ Meinungsaustausch gewesen, heißt es.

      PrÀsidialamtssprecher Dmitri Peskow nennt allerdings keine Einzelheiten und verweist auf eine noch am Dienstag geplante Pressekonferenz der beiden PrÀsidenten.

    • 03/21/2023, 11:46 AM

      Vor Ukraine-Besuch: Russische Bomber kreise ĂŒber Japanischem Meer

      Kurz vor dem Ukraine-Besuch des japanischen MinisterprĂ€sidenten Fumio Kishida sind zwei atomwaffentaugliche russische Bomber mehr als sieben Stunden lang ĂŒber dem Japanischen Meer geflogen.

      Die von Jagdflugzeugen begleiteten Bomber hĂ€tten sich strikt an internationale Abmachungen gehalten und hĂ€tten neutrale GewĂ€sser ĂŒberflogen, teilt das russische Verteidigungsministerium kurz vor geplanten GesprĂ€chen von Kishida mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskij in Kiew mit. Das japanische Fernsehen zeigte Aufnahmen von Kishida, wie er in Polen in den Zug nach Kiew stieg.

    • 03/21/2023, 09:57 AM

      Hausdurchsuchungen bei BĂŒrgerrechtlern von Memorial in Moskau

      In Moskau hat die russische Polizei die Wohnungen mehrerer fĂŒhrender BĂŒrgerrechtler der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten Organisation Memorial durchsucht. Das Online-Portal OWD-Info berichtete am Dienstag von Ermittlungen an mindestens sechs Adressen. Die Justiz wirft der Organisation "Rehabilitierung des Nazismus" vor. Betroffen ist auch der Vorsitzende Jan Ratschinski, der bei der Entgegennahme des Nobelpreises im Dezember den Krieg gegen die Ukraine verurteilte.

    • 03/21/2023, 09:55 AM

      London: Befreite Wagner-Insassen stellen Problem fĂŒr Russland dar

      Britische Geheimdienste halten die Begnadigung der aus GefĂ€ngnissen rekrutierten Wagner-Söldner fĂŒr ein Risiko fĂŒr die russische Gesellschaft. In den kommenden Wochen wĂŒrden voraussichtlich Tausende russische Inhaftierte, die im Ukraine-Krieg fĂŒr die Gruppe der Wagner-Söldner gekĂ€mpft hĂ€tten, begnadigt und freigelassen, hieß es am Dienstag im tĂ€glichen Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums.

      Bei der Rekrutierung aus GefĂ€ngnissen im Zuge einer Aufstockung der russischen Truppen sei den Wagner-Veteranen in Aussicht gestellt worden, dass ihre Haftstrafen nach sechs Monaten Kriegsdienst aufgehoben werden. Da die Rekrutierung von Wagner-HĂ€ftlingen im vergangenen Herbst nach Angaben der Briten ihren Höhepunkt erreichte, lĂ€uft die Spanne von sechs Monaten nun fĂŒr viele Betroffene ab - wobei rund die HĂ€lfte von ihnen nach britischen Angaben im Kampf getötet oder verletzt worden sein soll.

    • 03/21/2023, 08:17 AM

      Nehammer verspricht Selenskij weitere UnterstĂŒtzung

      Bundeskanzler Karl Nehammer hat dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskij am Montag weitere UnterstĂŒtzung Österreichs zugesagt. "Als neutrales Land können und werden wir keine militĂ€rische UnterstĂŒtzung leisten, aber was wir können, ist humanitĂ€re Hilfe, um das Leid der Menschen in der Ukraine zu lindern und schwer verletzte Frauen und Kinder in Österreich zu behandeln", sagte Nehammer bei einem Telefonat mit Selenskij.

      Bisher seien bereits mehr als 30 Patienten - insbesondere verwundete Frauen und Kinder - nach Österreich gebracht und behandelt worden. Einige davon seien bereits vollstĂ€ndig genesen und wieder in die Ukraine zurĂŒckgekehrt, meinte der Kanzler, der ergĂ€nzte, dass bis dato rund 130 Millionen Euro aus Österreich in das kriegsgebeutelte Land geflossen seien. Selenskij bedankte sich ausdrĂŒcklich beim Kanzler fĂŒr die umfassende UnterstĂŒtzung. Zudem wurde eine weitere Kooperation im Bereich humanitĂ€re Hilfe vereinbart.

    • 03/21/2023, 05:35 AM

      Japans MinisterprÀsident besucht Kiew

      Japans MinisterprÀsident Fumio Kishida besucht Medienberichten zufolge am Dienstag die Ukraine. Kishida sei nach Abschluss eines Besuchs in Indien auf dem Weg in die Ukraine, wo er PrÀsident Wolodymyr Selenskij treffen werde, berichtete der japanische Sender NHK World unter Berufung auf Vertreter der Regierung und Regierungspartei.

      Es werde erwartet, dass Kishida vor dem jĂ€hrlichen G7-Gipfeltreffen wirtschaftsstarker Demokratien im Mai dem ukrainischen PrĂ€sidenten die UnterstĂŒtzung seines Landes im Kampf gegen Russland zusichern wolle. Japan hat derzeit den Vorsitz in der G7. Der nĂ€chste Gipfel findet in der japanischen Stadt Hiroshima statt.

    • 03/21/2023, 05:34 AM

      Putin setzt Treffen mit Chinas Xi Jinping fort

      Russlands PrÀsident Wladimir Putin und Chinas Staats-und Parteichef Xi Jinping setzen am Dienstag ihre GesprÀche in Moskau fort. Nach dem Auftakt am Montag mit einem Vier-Augen-GesprÀch auch zum Krieg in der Ukraine stehen am Haupttag des dreitÀgigen Besuchs Verhandlungen mit Regierungsdelegationen im Mittelpunkt.

      Dabei geht es vor allem auch um die wirtschaftliche Kooperation.

    • 03/20/2023, 10:42 PM

      Kampf um Bachmut: Wagner-Chef bittet Moskau um Hilfe

      Im Kampf um die strategisch wichtige ukrainische Stadt Bachmut im östlichen Gebiet Donezk hat die russische Privatarmee Wagner das Verteidigungsministerium in Moskau zu Hilfe gerufen. Wagner-Chef Jewgeni Prigoschin veröffentlichte am Montag einen Brief an Verteidigungsminister Sergej Schoigu, in dem er um VerstĂ€rkung bittet. Prigoschin teilte mit, dass die ukrainischen StreitkrĂ€fte nach seinen Informationen Ende MĂ€rz, Anfang April eine großflĂ€chige Offensive planten.

      Ziel sei es, die Wagner-Truppen von den russischen StreitkrÀften abzuschneiden. Schoigu solle dringend die nötigen Schritte einleiten, um das zu verhindern.

      Andernfalls habe das "negative Folgen" fĂŒr die russische Invasion in die Ukraine, warnte Prigoschin. "GegenwĂ€rtig kontrollieren die Wagner-Einheiten rund 70 Prozent von Bachmut und setzen ihre Angriffe fort, bis zur vollen Befreiung", teilte er mit. Er legte demnach seinem Schreiben an Schoigu auch Informationen zur Aufstellung der ukrainischen StreitkrĂ€fte bei, die nicht veröffentlicht wurden.

    • 03/20/2023, 10:27 PM

      Selenskij dankt EU und USA fĂŒr neue MilitĂ€rhilfe

      Der ukrainische PrÀsident Wolodymyr Selenskyj hat die neue militÀrische Hilfe der EU und der USA als eine StÀrkung der Verteidigungskraft seines von Russland angegriffenen Landes gelobt. "Vorgesehen sind rasche Lieferungen und auch die Produktion von Munition", sagte Selenskyj in seiner am Montagabend in Kiew verbreiteten tÀglichen Videobotschaft. "Das ist ein strategischer Schritt."

      Die EU gebe zwei Milliarden Euro aus, um der Ukraine in den kommenden zwölf Monaten eine Million neue Artilleriegeschosse fĂŒr den Kampf gegen Russland zu liefern. Die USA wiederum hĂ€tten ein neues Verteidigungspaket fĂŒr 350 Millionen US-Dollar (326 Millionen Euro) zum Kauf neuer Waffen und Munition geschnĂŒrt.

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