Putin befĂĽchtet eine Eimmischung bei Wahlen

© APA - Austria Presse Agentur

Krieg in Ukraine

Johnson will Getreide befreien + EU-Beitritt der Ukraine: Russland hat "nichts dagegen"

Tag 114 im Krieg. Alle Entwicklungen rund um die Lage in der Ukraine und die Auswirkungen des Krieges finden Sie hier.

von Peter Temel, Irene Thierjung

06/17/2022, 02:18 PM

Aktuelle Entwicklungen

  • Tag 114: Russlands Krim-BrĂĽcke bald Angriffsziel? (mehr)
  • EU-Beitritt der Ukraine: Russland will "sehr genau beobachten" (mehr)
  • Boris Johnson sichert "langfristige UnterstĂĽtzung" zu und will Getreide "befreien" (mehr)
  • Putin attackiert den Westen: "Mit wirtschaftlichem Blitzkrieg gescheitert" (mehr)
  • Frankreich erhält derzeit kein russisches Gas aus Pipelines, Italien nur 50 Prozent (mehr)
    • Ă–sterreichs Gasspeicher zu 40 Prozent gefĂĽllt (mehr)
    • So wichtig ist die Gaspipeline Nord Stream 1 fĂĽr Europa (mehr)
  • Chemische Industrie warnt vor Gasengpässen (mehr)
  • Gazprom drosselt erneut Gas-Lieferungen durch Ostseepipelines (mehr)
    • Auch Ă–sterreich meldet Gasreduzierungen durch Russland (mehr)

HintergrĂĽnde

  • Warum Putin wie Zar Peter der GroĂźe sein will (mehr)
  • Wie Putin doch noch auf seinem Ă–l sitzen bleiben könnte (mehr)
  • Vernichtungsschlacht im Osten: "Irgendwann können Ukrainer nicht mehr" (mehr)

Wie man den Menschen vor Ort helfen kann, erfahren Sie hier.

  • Selenskij betont den Wert der Ukraine fĂĽr die EU (mehr dazu)
  • Ukrainische Truppen eroberten angeblich Dorf im Osten des Landes zurĂĽck (mehr)
  • UNO prangert schwere Verbrechen in Mariupol an (mehr)
  • Scholz, Draghi und Macron wurden in Kiew von Selenskij empfangen (mehr)
    • und sind fĂĽr einen sofortigen EU-Beitrittsstatus der Ukraine (mehr)
  • 4,3 Milliarden US-Dollar Schaden fĂĽr Agrarsektor in der Ukraine (mehr)
  • Ukrainische Heimkinder laut UNO nach Russland gebracht (mehr)
  • Ukraine sagt längeren weltweiten Weizenmangel voraus (mehr)
  • Russen bieten Fluchtkorridor fĂĽr Zivilisten in Chemiewerk an (mehr)
  • Staaten geben immer mehr Geld fĂĽr Atomwaffen aus (mehr)
  • Ukrainischer Parlamentspräsident in Wien: "Neutralität bietet keinen Schutz" (mehr)

Aktuelle Entwicklungen im Ukraine-Krieg

  • 06/27/2022, 04:58 PM

    Russische Rakete trifft Einkaufszentrum: Tote und Verletzte

    Bei einem russischen Angriff auf die Stadt Krementschuk im Nordosten der Ukraine schlug eine Rakete in einem Einkaufszentrum ein. Mehr als tausend Menschen haben sich laut ukrainischen Meldungen im Gebäude aufgehalten. Laut dem Bürgermeister der Stadt ist die Lage unübersichtlich, es gebe Tote und Verletzte. Noch kann die genaue Zahl der Opfer nicht ausgemacht werden.

    Mehr dazu in KĂĽrze

  • 06/27/2022, 04:37 PM

    Kreml: Putin will an G20-Gipfel im Herbst teilnehmen

    Russlands Präsident Wladimir Putin will am G20-Gipfel im Herbst in Indonesien teilnehmen. "Ja, wir haben bestätigt, dass unsere Teilnahme vorgesehen ist", sagte Putins auĂźenpolitischer Berater Juri Uschakow  der staatlichen Nachrichtenagentur TASS zufolge. Unklar blieb, ob der Kremlchef persönlich anreisen will oder per Video zugeschaltet sein wird.

  • 06/27/2022, 04:33 PM

    Prozess gegen WNBA-Star Griner in Moskau beginnt am 1. Juli

    Mehr als vier Monate nach ihrer Verhaftung wegen des Vorwurfs des Drogenbesitzes am Moskauer Flughafen steht der Start der Verhandlung gegen die US-Basketballerin Brittney Griner fest. Der Prozess gegen die 31-Jährige soll am 1. Juli beginnen, meldete Russlands staatliche Nachrichtenagentur Tass am Montag unter Berufung auf das Moskauer Gericht. Das Gericht ordnete außerdem an, dass Griner für die Dauer des Verfahrens in Gewahrsam bleiben muss.

    Am Montag war Griner erstmals für eine erste Voranhörung vor dem Gericht im Moskauer Vorort Khimki erschienen. Die Anhörung fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Amerikanerin drohen bis zu zehn Jahren Gefängnis. Griner war am 17. Februar wegen des Vorwurfs des Drogenbesitzes am Moskauer Flughafen Scheremetjewo festgenommen worden. Die zweifache Olympiasiegerin und Starspielerin des WNBA-Teams Phoenix Mercury war zuletzt auch in Russland aktiv gewesen.

    Der Fall kommt zu einem Zeitpunkt, zu dem sich die Beziehungen zwischen den USA und Russland wegen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine auf einem Tiefpunkt befinden.

  • 06/27/2022, 03:11 PM

    Ukrainer importierten nach Kriegsbeginn ĂĽber 200.000 Gebrauchtwagen

    Aufgrund einer Sonderregelung haben die Ukrainer seit April mehr als 211.000 Gebrauchtwagen zollfrei in ihr Land eingeführt. Dem ukrainischen Budget seien so umgerechnet über 630 Millionen Euro entgangen, schrieb der Parlamentsabgeordnete Jaroslaw Schelesnjak am Montag auf seinem Telegram-Kanal. Weil die Zollbefreiung am kommenden Freitag ausläuft, stiegen die täglichen Einfuhrzahlen zuletzt auf durchschnittliche 4.700 Fahrzeuge am Tag.

    Der Massenimport hat zudem kilometerlange Warteschlangen vor allem an den Grenzen zum EU-Nachbarn Polen verursacht.

  • 06/27/2022, 02:38 PM

    USA verdreifachten FlĂĽssiggas-Exporte nach Europa

    Infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine haben die USA ihre Exporte von Flüssiggas (LNG) nach Europa fast verdreifacht. Seit März seien die weltweiten LNG-Exporte nach Europa im Vergleich zu 2021 um 75 Prozent gestiegen, hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung von US-Präsident Joe Biden und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die am Montag beim G7-Gipfel in Bayern veröffentlicht wurde.

    Man arbeite zusammen, um die Abhängigkeit Europas von russischer Energie zu beenden. Biden und von der Leyen warfen Russland vor, Erdgas als "politische und wirtschaftliche Waffe" einzusetzen. Damit setze die Regierung in Moskau die Energiemärkte unter Druck, treibe die Preise für die Verbraucher in die Höhe und bedrohe die globale Energiesicherheit, kritisierten sie. "Dies wurde erst kürzlich durch die politisch motivierten akuten Unterbrechungen der Gaslieferungen an mehrere Mitgliedstaaten der Europäischen Union deutlich."

  • 06/27/2022, 02:00 PM

    Erster Staatsbesuch seit Kriegsbeginn: Wohin Putin reist

    Bei seiner ersten Auslandsreise seit Kriegsbeginn in der Ukraine vor rund vier Monaten reist der russische Präsident Wladimir Putin an diesem Dienstag nach Tadschikistan in Zentralasien.

    Alle weiteren Informationen:

  • 06/24/2022, 03:15 PM

    Band Little Big verabschiedet sich mit Antikriegslied aus Russland

    Vor zwei Jahren noch von Russland fĂĽr den Eurovision Song Contest nominiert hat die Rave-Band Little Big nun das Land verlassen und als AbschiedsgruĂź ein Antikriegslied veröffentlicht. "Wir verurteilen die Handlungen der russischen Regierung, gleichzeitig ist uns die Maschinerie der russischen Kriegspropaganda so zuwider, dass wir uns entschieden haben, alles hinzuwerfen und aus dem Land auszureisen", sagte der Sänger Ilja Prussikin laut dem kremlkritischen Portal Meduza.

    Auf der eigenen Webseite von Little Big wird Los Angeles als neuer Aufenthaltsort genannt. Den dort auch erschienenen Clip "Generation Cancellation" nennt die Gruppe ein "Antikriegs-Manifest". In dem Video werden die Propaganda-Methoden des Kremls satirisch verspottet. Little Big hatte den russischen Angriff gegen die Ukraine bereits in der Vergangenheit kritisiert. Satire ist prinzipiell ein beliebtes Stilmittel der Gruppe, die oft Stereotype ĂĽber Russland ins Visier nimmt. 2020 sollte Little Big Russland beim Eurovision Song Contest (ESC) mit dem Lied "Uno" vertreten. Die Veranstaltung wurde allerdings wegen der Covid-19-Pandemie abgesagt.

    Little Big sind nicht die einzigen KĂĽnstler, die Russland nach Kriegsbeginn Ende Februar verlassen haben. Ausgereist sind unter anderem der Rockmusiker Andrej Makarewitsch (Maschina Wremeni), die Rapper Oxymoron und Alischer Morgenstern, die Pop-Diva Alla Pugatschowa und ihr Ehemann, der Satiriker Maxim Galkin, der Regisseur Timur Bekmambetow und die Schauspielerin Tschulpan Chamatowa.

  • 06/24/2022, 03:06 PM

    Minister: Gefahr fĂĽr Gas-Krise im Winter in Italien "fast vorbei"

    Italien ist ĂĽberzeugt, dank seiner jĂĽngsten MaĂźnahmen auf der Suche nach Alternativen zu russischem Gas eine Energiekrise im kommenden Winter vermeiden zu können. "Die Gefahr ist fast vorbei", sagte Roberto Cingolani, der Minister fĂĽr den ökologischen Wandel, der Zeitung La Stampa. Der parteilose Universitätsprofessor rechnete vor, dass die Gasspeicher des Landes zu 55 Prozent gefĂĽllt seien. Bis Ende des Jahres wird erwartet, dass sie zu 90 Prozent gefĂĽllt sind - dies und das Gas neuer Lieferanten etwa aus Afrika soll Italien dann sicher ĂĽber den Winter bringen.

    "Vom nächsten Jahr an können wir dann durchschnaufen, denn dann bekommen wir 18 Milliarden Kubikmeter Gas von den neuen Lieferanten, schon dieses Jahr kommen wir damit auf fünf bis sechs", sagte Cingolani. Vor Kriegsausbruch in der Ukraine hatte Italien gut 38 Prozent seines Gases oder umgerechnet gut 29 Milliarden Kubikmeter aus Russland jährlich erhalten. Zuletzt schloss Rom dann neue Deals mit Gasförderern etwa aus Algerien, Katar oder Aserbaidschan ab.

    Der Minister räumte zwar ein, dass Russland "uns noch wehtun kann, wenn der Gashahn sofort zugedreht wird". Allerdings sehe er Italien für so einen Fall wesentlich besser aufgestellt als etwa Deutschland oder Österreich. Rom will Anfang 2024 alle seine Importe aus Russland mit Gas aus anderen Ländern ersetzt haben. Bis dahin sollen aktive Kohlekraftwerke einspringen, aber keine neuen in Betrieb gehen. Für die Zukunft hofft Cingolani auf den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien. Zudem plädiert der Minister für Atomkraftwerke der neuesten Generation, "denn es ist schwierig, mit Windkraft und Photovoltaik allein alles zu schaffen".

  • 06/24/2022, 02:24 PM

    Ukraine bietet Deutschland Lieferung von Atomstrom an

    Die Ukraine will Deutschland bei der Abkehr von russischer Energie unterstützen und könnte die Lieferung von Atomstrom anbieten. Die Kernenergie mache in der Ukraine mit "mehr als 50 Prozent einen zentralen Bestandteil der kohlestofffreien Energieerzeugung aus", schreibt Energieminister German Galuschchenko in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche.

    Seit Mitte März habe die Ukraine ihr Energienetz mit dem Verband Europäischer Übertragungsnetzbetreiber synchronisiert. "Damit kann die Ukraine zum Outsourcer von Strom für Deutschland werden." Dadurch könne eine Art Versicherungspolster in Zeiten witterungsbedingt rückläufiger Erzeugung aus Solar- und Windkraftanlagen entstehen. Deutschland und die Ukraine könnten dabei von den unterschiedlichen Zeit- und Klimazonen profitieren. Denn die Ukraine könne wiederum deutsche Windenergie in Überschusszeiten kaufen.

  • 06/24/2022, 02:16 PM

    Lawrow wirft EU und NATO Kriegsvorbereitungen vor

    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat der Europäischen Union und der NATO vorgeworfen, Kräfte zu einem Krieg gegen Russland zu bündeln. "Wir machen uns wenig Illusionen darüber, dass sich die derzeitige russenfeindliche Aufgeladenheit der EU auf absehbare Zeit und - um ehrlich zu sein - auch langfristig irgendwie auflösen oder ändern wird", sagte Lawrow am Freitag bei einem Besuch in der ehemaligen Sowjetrepublik Aserbaidschan.

  • 06/24/2022, 12:37 PM

    Moskau: EU-Kandidatenstatus fĂĽr Ukraine innere Angelegenheit Europas

    Der Kreml hat die Verleihung des EU-Kandidatenstatus an die frĂĽheren Sowjetrepubliken Ukraine und Moldau auf dem EU-Gipfel in BrĂĽssel als "innere Angelegenheit" Europas bezeichnet. "Das sind innere europäische Angelegenheiten", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow am Freitag vor Journalisten in Moskau. FĂĽr Russland sei es "sehr wichtig, dass uns all diese Prozesse nicht weitere Probleme bereiten und weitere Probleme in den Beziehungen zwischen diesen Ländern und uns schaffen". Vor dem Hintergrund der russischen Offensive im Krieg in der Ukraine hatten die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Mitgliedstaaten am Donnerstag sowohl der Ukraine als auch Moldau den Kandidatenstatus verliehen. Die Entscheidung ist der Beginn eines langen und komplexen Prozesses. Von Georgien, eine Ex-Sowjetrepublik, gegen die Russland 2008 Krieg gefĂĽhrt hatte und die ebenfalls einen Beitrittsantrag eingereicht hatte, wurden zunächst Reformen fĂĽr den Kandidatenstatus verlangt.

  • 06/24/2022, 11:29 AM

    Russland sieht USA hinter Transitverbot nach Kaliningrad

    Russland macht die USA für das litauische Transitverbot sanktionierter Güter in seine Exklave Kaliningrad verantwortlich. "Der sogenannte 'kollektive Westen' hat auf ausdrückliche Anweisung des Weißen Hauses ein Verbot des Bahntransits einer breiten Palette von Gütern in das Kaliningrader Gebiet verhängt", erklärt das russische Außenministerium. Der Schritt sei Teil eines Musters "zunehmend feindseliger Handlungen von amerikanischer Seite" gegenüber Russland.

    Das Ministerium teilt zudem mit, die Weigerung der USA, die Luftraumsanktionen aufzuheben, damit ein russisches Flugzeug russische Diplomaten abholen könne, zeige, dass die Forderungen nach einem fortgesetzten Dialog nicht ernst gemeint seien. Angesichts der Verschlechterung der Beziehungen seien Konsultationen auf Expertenebene zu einer Reihe bilateraler Themen mit den USA unmöglich, die in naher Zukunft stattfinden sollten. Das Ministerium erklärt nicht, auf welche Themen es sich bezog und wann die Gespräche stattfinden sollten.

  • 06/24/2022, 10:08 AM

    Russischer Vertreter im besetzten Cherson getötet

    In der von der russischen Armee besetzten Stadt Cherson in der Südukraine ist ein Behördenvertreter nach russischen Angaben bei einem Attentat mit einer Autobombe getötet worden. "Das war ein gezielter Angriff", gaben die Behörden am Freitag nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen bekannt. "Ein Sprengkörper war in seinem Auto angebracht." Das Opfer sei für Sport und Jugend in der Verwaltung für die Region Cherson zuständig gewesen. Derartige Anschläge auf Vertreter Russlands häufen sich in den von der russischen Armee kontrollierten Gebieten in der Ukraine. Die russische Armee hatte das an die annektierte Krim-Halbinsel grenzende Gebiet um Cherson bereits kurz nach Beginn ihrer Ukraine-Offensive Ende Februar eingenommen.

     

  • 06/24/2022, 08:31 AM

    Militärisches Transportflugzeug in Russland abgestürzt: Vier Tote

    Beim Absturz eines Militärtransportflugzeugs sind in Russland vorläufigen Informationen zufolge vier Menschen gestorben. Fünf weitere seien unweit der Stadt Rjasan 200 Kilometer südöstlich von Moskau verletzt worden, meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Freitag unter Berufung auf die Gebietsverwaltung.

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass an der Maschine des Typs Iljuschin Il-76 während eines Trainingsflugs eine Triebwerkstörung festgestellt worden sei. Deshalb habe sich die Besatzung für eine Notlandung entschieden, bei der das Flugzeug stark beschädigt worden sei.

  • 06/24/2022, 08:15 AM

    Ukrainische Truppen werden aus Sjewjerodonezk abgezogen

    Gouverneur: "Sinnlos, in Stellungen zu bleiben".

  • 06/24/2022, 06:45 AM

    USA sagen Kiew weitere Waffen fĂĽr 450 Millionen Dollar zu

    Vor dem G7-Gipfel in Deutschland haben die USA weitere Waffenlieferungen an die Ukraine im Umfang von 450 Millionen Dollar (etwa 428 Millionen Euro) angekĂĽndigt. Dazu gehörten auch Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesysteme und Patrouillenboote, sagte ein hochrangiger Vertreter des WeiĂźen Hauses, John Kirby, am Donnerstag in Washington. Die USA haben dem von Russland angegriffenen Land in den bisherigen vier Kriegsmonaten nach eigenen Angaben Waffen und AusrĂĽstung im Wert von rund 6,1 Milliarden US-Dollar (5,8 Milliarden Euro) zugesagt oder bereits geliefert. US-Präsident Joe Biden reist am Samstag zum G7-Gipfel, der von Sonntag bis Dienstag im Schloss Elmau in Bayern stattfindet. Deutschland hat in der "Gruppe der Sieben" derzeit den Vorsitz. Zur G7 gehören auch Kanada, GroĂźbritannien, Frankreich, Italien und Japan. Die G7-Staaten und weitere westliche Länder haben wegen des russischen Angriffs harte Sanktionen gegen Moskau verhängt. Kirby nannte als eines der Ziele des Gipfels, "Russland weiter von der Weltwirtschaft zu isolieren, die russische RĂĽstungslieferkette ins Visier zu nehmen und weiter gegen die Umgehung dieser beispiellosen Sanktionen vorzugehen". Nach dem G7-Treffen reist Biden zu einem NATO-Gipfel nach Madrid. Auch dort wird der Ukraine-Krieg im Zentrum stehen.

  • 06/24/2022, 05:58 AM

    Ă–sterreicher mehrheitlich gegen rasche EU-Erweiterung wegen Ukraine

    Die Mehrheit der EU-BĂĽrger befĂĽrwortet laut einer aktuellen Umfrage eine beschleunigte EU-Erweiterung wegen des Kriegs in der Ukraine. In Ă–sterreich ist das Stimmungsbild aber anders: 45 Prozent der Befragten hierzulande sind fĂĽr die rasche Aufnahme neuer Länder, 50 Prozent lehnen dies ab, fĂĽnf Prozent sind unentschieden. EU-weit sprachen sich in der Eurobarometer-Umfrage im Auftrag des EU-Parlaments 58 Prozent der Befragten dafĂĽr aus, angesichts des Kriegs in der Ukraine die Aufnahme neuer Mitglieder in die EU zu beschleunigen. 36 Prozent sind im EU-Durchschnitt dagegen. Die EU-Länder, in denen sich die größte Zustimmung fĂĽr eine raschere EU-Erweiterung findet, sind Polen (80 Prozent), Irland (77 Prozent), Litauen (75 Prozent), Spanien (74 Prozent) und Kroatien (71 Prozent). Ă–sterreich liegt am anderen Ende der Skala. Nur in der Slowakei (36 Prozent), in Bulgarien (40 Prozent) und in Slowenien (44 Prozent) befĂĽrworten noch weniger Befragte als in Ă–sterreich eine beschleunigte Aufnahme neuer Länder in die EU. In Deutschland ist die Zustimmung mit 53 Prozent höher als in Frankreich (47 Prozent).

  • 06/24/2022, 05:58 AM

    Habeck: Völliger Gas-Lieferstopp Russlands zu befürchten

    "Preiswelle auf Deutschland faktisch nicht mehr abzuwenden. Mehrheit der Deutschen für längere Laufzeit der Atomkraftwerke.

  • 06/24/2022, 05:56 AM

    Warnung an Ukraine-FlĂĽchtlinge vor ĂĽbereilter RĂĽckkehr

    In Europa befinden sich rund fĂĽnf Millionen KriegsflĂĽchtlinge.

  • 06/23/2022, 03:35 PM

    Mehrfachraketenwerfer aus den USA in der Ukraine eingetroffen

    Die USA haben zur UnterstĂĽtzung der ukrainischen Streitkräfte nach Angaben der Regierung in Kiew nun die Mehrfachraketenwerfer vom Typ Himars geliefert. "Die Himars sind in der Ukraine eingetroffen", erklärte der ukrainische Verteidigungsminister Oleksij Resnikow am Donnerstag via Twitter. Er dankte seinem US-Kollegen Lloyd Austin "fĂĽr diese mächtigen Werkzeuge" und veröffentlichte dabei Fotos der Raketenwerfer.

    Die mobilen Maschinen können mehrere präzisionsgelenkte Raketen gleichzeitig auf Ziele in bis zu 80 Kilometern Entfernung abfeuern. Die US-Armee verfĂĽgt auch ĂĽber Systeme mit einer Reichweite von mehreren hundert Kilometern. US-Präsident Joe Biden hatte erklärt, Himars ermögliche es, mit größerer Präzision Ziele auf dem Schlachtfeld in der Ukraine zu treffen - die ukrainische Armee werde aber damit nicht ermutigt oder in die Lage versetzt, jenseits ihrer Grenzen zuzuschlagen.

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