27 neue Rekorde an Österreichs Messstellen + 41,2 Grad in Bad Deutsch-Altenburg
Der Höhepunkt der „stärksten Hitzewelle, die wir je hatten“ sollte überstanden sein. Zwar beginnt der Donnerstag im Osten wieder mit extremer Hitze, allerdings ist in den Nachmittagsstunden mit Abkühlung inklusive Regenschauern zu rechnen.
Der Mittwoch war abermals von außergewöhnlich hohen Temperaturen geprägt. In Bad Deutsch-Altenburg im niederösterreichischen Bruck/Leitha wurde gestern Nachmittag ein neuer Allzeitrekord mit 41,2 Grad erreicht. An insgesamt 27 Messstationen der GeoSphere Austria wurden am Mittwoch neue Allzeit-Standortrekorde aufgestellt. Der Wert von 40 Grad wurde sechs Mal erzielt bzw. überschritten.
Kilometerweit zu sehen war am Mittwochnachmittag eine Rauchsäule im Föhrenwald im Bereich von St. Egyden am Steinfeld: Dort brach ein Brand aus, 36 Feuerwehren standen im Einsatz. Über dem Brandherd bildete sich eine Pyrocumulus-Wolke, die auf eine starke Hitzeentwicklung hinweist. Der Brand ist mittlerweile unter Kontrolle.
- Kein Futter wegen Dürre: Viele Bauern müssen Tiere verkaufen
- In der Wiener Lobau kam es am Dienstagnachmittag zu einem Waldbrand. 20 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr standen im Einsatz
- Hitze und fehlender Niederschlag: Donau-Fracht bricht ein
- Hoher Verbrauch: Gemeinden rufen zum Wassersparen auf
- So heiß nie: Hitzerekord für Österreich eingestellt
- Geophysiker warnt: „Das wird die stärkste Hitzewelle, die wir je hatten“
- Regierung beseitigt Hürden für Klimaanlagen in Wohnungen
- Löschwasser knapp: Feuerwehren in OÖ zapfen private Pools an
- Insulin bis Psychopharmaka: Wie Hitze die Wirksamkeit von Medikamenten beeinflusst
- Am Mittwochabend bekämpfen 36 Feuerwehren einen Brand im Föhrenwald bei St. Egyden.
- KURIER-Reportage in Wien: 41 Grad – und trotzdem sagt einer: „Ich liebe Hitze.“
Das Hitzetelefon 0800/880-800 ist aus ganz Österreich kostenlos erreichbar
(Montag bis Freitag von 6 bis 22 Uhr; Samstag von 8 bis 20 Uhr; Sonntag von 8 bis 18 Uhr)
Tipps gegen die Hitze:
- Genug trinken: zwei bis drei Liter pro Tag, bei körperlicher Belastung mehr.
- Sonnencreme verwenden
- Auf die Ernährung achten: Gedünstetes Gemüse, Getreidesalate aus Bulgur, Couscous oder Hirse, Tofu-Spieße oder Suppen sind ideal.
- Wohnung kühl halten: Wer ohne Klimaanlage in der Wohnung auskommen muss, sollte tagsüber die Fenster schließen und die Räume verdunkeln.
- Körper und Kleidung: Füße in kaltes Wasser halten, ein feuchtes Tuch in den Nacken legen. Bei der Kleidung sollte man auf Leinen, Baumwolle oder Seide setzen. Diese Stoffe sind atmungsaktiv, nehmen Feuchtigkeit auf und fördern die Luftzirkulation, was zu einer natürlichen Kühlung führt.
- Direkte Sonne meiden: Besonders zwischen 11 und 17 Uhr möglichst im Schatten bleiben und körperliche Aktivitäten auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen.
- Körperliche Anstrengung reduzieren: Sport und schwere körperliche Arbeit möglichst vermeiden oder auf kühlere Tageszeiten verschieben.
- Kopf schützen: Im Freien einen Hut, eine Kappe oder ein Tuch tragen.
Hitzewelle in Österreich
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Überdurchschnittlich viele Tropennächte in Landeshauptstädten
Die Zahl der Tropennächte mit nicht weniger als 20 Grad hat sich in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten vervielfacht. 2026 gab es in den meisten Landeshauptstädten inklusive der Rekordnacht auf Mittwoch schon mehr davon als im Jahresmittel von 1991 bis 2020. An der Messstation Wien-Innere Stadt zählte die Geosphere Austria heuer schon 34 Tropennächte, in Eisenstadt 17 und in Linz 14. Der jeweilige Spitzenwert aus 2024 wurde in diesen Städten aber noch nicht übertroffen.
2024 verzeichnete die Geosphere in Wien mit 53 bisher die meisten Nächte, in denen die Temperatur nicht unter 20 Grad sank. Zwischen 1991 und 2020 gab es an der Messstelle Innere Stadt pro Jahr im Schnitt rund 21 davon. Auch Eisenstadt (27) und Linz (18) verzeichneten 2024 die meisten Tropennächte. 6,43 waren es in Eisenstadt von 1991 bis 2020 durchschnittlich pro Jahr, in Linz wurden in dieser Periode im Schnitt 3,2 Tropennächte gezählt.
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Massive Ernteausfälle: Landwirte fordern finanzielle Unterstützung
Lorenz Mayr, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer NÖ, sprach in der ZiB2 über die aktuelle Lage.
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Brand im Föhrenwald in Niederösterreich unter Kontrolle
Bei einem Brand im Föhrenwald in St. Egyden am Steinfeld (Bezirk Neunkirchen) ist die Feuerwehr am Mittwoch im Großeinsatz gestanden. Am Abend konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Umfangreiche Nachlöscharbeiten waren im Gange. Rund 100 Hektar waren betroffen, berichtete Klaus Stebal vom Landeskommando. Über 550 Feuerwehrmitglieder rückten aus. Eine Rauchsäule war von weitem zu sehen. Auch mehrere Hubschrauber sowie Drohnen standen im Einsatz.
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Waldbrand-Drama im Föhrenwald: Welche Brände noch größer waren
Rund 100 Hektar betroffen: Nur wenige Brände in Niederösterreich waren zuletzt noch größer.
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27 neue Rekorde an Österreichs Messstellen
An insgesamt 27 Messstationen der GeoSphere Austria wurden am Mittwoch neue Allzeit-Standortrekorde aufgestellt. Neben Bad Deutsch-Altenburg, Wien-Stammersdorf, Mistelbach und Wien-Innere Stadt waren das mit 39 Grad und darüber: Bad Vöslau (NÖ) und Mattersburg (B) mit 39,8 Grad, Wien-Hohe Warte und Gänserndorf (NÖ) mit 39,7 Grad, Wolkersdorf (NÖ), Wien-Donaufeld mit 39,6 Grad, Wien-Unterlaa und Zwerndorf (NÖ) mit 39,5 Grad, Wiener Neustadt mit 39,4 Grad, Schwechat-Flughafen und Podersdorf mit 39,2 Grad sowie Groß-Enzersdorf (NÖ) mit 39,1 Grad.
In Hornstein im Burgenland registrierte die GeoSphere-Messstation einen Tageshöchstwert von 38,7 Grad. Am selben Standort wurde in der Nacht auf Mittwoch mit 28,5 Grad die heißeste Nachttemperatur der Messgeschichte verzeichnet. Der höchste Wert, der nicht in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gemessen wurde: St. Andrä im Lavanttal (K) mit 38,9 Grad, ebenfalls ein Allzeit-Stationsrekord.
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Großbrand im Föhrenwald außer Kontrolle
Der Großbrand im Föhrenwald bei St. Egyden am Steinfeld ist weiterhin nicht unter Kontrolle. Aktuell stehen 41 Feuerwehren mit rund 500 Einsatzkräften im Einsatz. Die betroffene Fläche liegt bei etwa 100 Hektar.
Unterstützt werden die Löscharbeiten durch mehrere Hubschrauber, Drohnen sowie Spezialdienste wie den Waldbrand- und Flugdienst. Ein Bezirksführungsstab koordiniert den Einsatz.
Die Rauchsäule ist kilometerweit sichtbar, über dem Brandgebiet hat sich eine Pyrocumulus-Wolke gebildet – ein Hinweis auf die enorme Hitzeentwicklung.
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41 Grad in Wien – und trotzdem sagt einer: „Ich liebe Hitze.“
Wie erlebt Wien die Rekordhitze? Der KURIER hat sich in Kaisermühlen umgehört.
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41,4 Grad: Slowakei verzeichnete neuen Temperaturrekord
Die Slowakei hat einen neuen Temperaturrekord verzeichnet: Am Mittwoch stieg das Thermometer in Kamenica nad Hronom im Südwesten des Landes auf 41,4 Grad, wie der slowakische Wetterdienst in einer Mitteilung an die Nachrichtenagentur AFP erklärte. Der bisherige Höchstwert von 41,3 Grad war demnach am 30. Juni im selben Ort gemessen worden.
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Waldbrand in St. Florian: 2.500 Quadratmeter betroffen
Rund 70 Einsatzkräfte standen am Mittwoch bei einem Waldbrand in St. Florian im Bezirk Linz-Land im Einsatz. Als die Feuerwehr eintraf, standen etwa 2.500 Quadratmeter Wald und Flur in Flammen.
Ein Übergreifen auf das angrenzende Waldgebiet konnte laut Feuerwehr verhindert werden. Mehrere Landwirte unterstützten die Löscharbeiten, indem sie Wasser in Güllefässern anlieferten.
Die Brandursache ist noch Gegenstand von Ermittlungen.
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+++ 41,2 Grad als neuer Rekord +++
Doch es ging leider noch mehr: Der Allzeit-Hitzerekord wurde nun in Bad Deutsch-Altenburg gebrochen, mit 41,2 Grad.
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Höchstwert derzeit in Bad Deutsch Altenburg
Nicht in Stammersdorf, sondern in Bad Deutsch Altenburg im niederösterreichischen Bezirk Bruck/Leitha wurde am Mittwoch die Höchsttemperatur erreicht. Das sagt zumindest die Österreichische Unwetterzentrale (UWZ), die sich am Nachmittag (Stand 15.10 Uhr) auf Daten von UBIMET bezieht.
40.4 Grad wurden in Bad Deutsch Altenburg gemessen, dicht gefolgt von der Inneren Stadt in Wien (40,0) und dann Stammersdorf mit 39,8 Grad.
© uwz.at -
Arbeitnehmervertreter weiter für Rechtsanspruch auf Hitzefrei am Bau
Die Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 41 Grad rückt die Arbeitsbedingungen am Bau wieder verstärkt in den Fokus. Am Bau kann zwar ab 32,5 Grad vom Arbeitgeber "Hitzefrei" gegeben werden, einen Anspruch darauf gibt es aber nicht. Freiwilligkeit alleine reicht aus Sicht der Arbeiterkammer (AK) nicht, auch die Gewerkschaft Bau-Holz (GBH) ist weiterhin für einen Rechtsanspruch, "damit Schutz nicht vom Goodwill einzelner Betriebe abhängt", hieß es am Mittwoch.
Seit 2026 gilt für Arbeiten im Freien eine Hitzeschutzverordnung. Ab Hitzewarnung der GeoSphere Austria Stufe 2 ("Warnstufe gelb", 30 bis 34 Grad Celsius) müssen Arbeitgeber verpflichtend Schutzmaßnahmen umsetzen und dokumentieren. Bereits ab 30 Grad steigt das Unfallrisiko laut AK um 7 Prozent. Bei sehr schwerer körperlicher Arbeit unter extremen Bedingungen ist laut einer AK-Studie nur noch rund 15 Minuten ununterbrochene Arbeit medizinisch vertretbar.
Angesichts immer länger andauernder Hitzewellen braucht es laut GBH weitere Maßnahmen, die in den kommenden Monaten diskutiert werden müssten. Neben der langjährigen Forderung nach einem Rechtsanspruch auf Hitzefrei sprachen sich die Gewerkschafter auch für eine gesetzlich begrenzte Höchstarbeitszeit an Hitzetagen aus.
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Ruf nach mehr Hitzeschutzmaßnahmen aus Kindergärten
Die Regierung hat sich mitten in der Hitzewelle darauf verständigt, Vorkehrungen gegen hohe Temperaturen in Wohnungen und Schulen zu erleichtern. Die entsprechenden Pläne waren bereits länger bekannt. Nun verabschiedete man einen gemeinsamen Ministerratsvortrag. Erleichtert werden soll demnach die Zulassung von Klimaanlagen, indem die Genehmigungspflichten reduziert werden. An älteren Schulen soll zudem baulich nachgerüstet werden - der KURIER berichtete.
Unterdessen kam auch aus den Kindergärten und Horten der Ruf nach mehr Hitzeschutzmaßnahmen. Es sei unverständlich, dass diese bei den angekündigten Plänen der Regierung keine Rolle spielten, kritisierte der private Träger KIWI, der in Wien 91 Standorte betreibt.
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Niedriger Wasserstand: Voestalpine weicht von der Donau auf die Bahn aus
Auch die Wirtschaft spürt die Auswirkungen der Hitze: Der Linzer Stahlkonzern ist für einen Gutteil des Umschlags auf heimischen Donauhäfen verantwortlich. Wegen des niedrigen Wasserstands werden die Warenströme auf die Bahn verlagert.
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"Mit 42 Grad Körpertemperatur in Spitäler eingeliefert“
Die Hitze macht selbst Gesunden teils massiv zu schaffen. Darauf machte der Chefarzt des Österreichischen Roten Kreuzes (ÖRK), Wolfgang Schreiber, am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien aufmerksam. „Menschen, die an sich gesund sind, werden mit exzessiven Körpertemperaturen von 42 oder gar 42,5 Grad in Spitäler eingeliefert“, schilderte er.
Mehr dazu hier:
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Hitze aus Ausreißer? - Klimaforscher: "Modelle waren tendenziell zu 'kalt'"
Die aktuelle Kombination aus massivem Regendefizit und Extremtemperaturen lädt zur Interpretation als "Ausreißer" ein. Da die Temperaturen hierzulande zuletzt stärker gestiegen sind, als noch vor zehn Jahren gedacht, greift die Sicht auf den heurigen Sommer als reine "Ausnahme" aber zu kurz. "Auch wenn der Klimawissenschaft oft Alarmismus vorgeworfen wird, zeigt sich mittlerweile, dass die Modelle tendenziell zu 'kalt' waren", so der Klimaforscher Daniel Huppmann.
Warum die aktuelle Entwicklung dennoch "keineswegs normal" ist, lesen Sie hier:
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Wo war es gestern so heiß wie noch nie?
Wir haben den gestrigen Tag noch einmal aufgearbeitet. An diesen 50 Messstationen wurden gestern neue Rekordtemperaturen registriert:
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Siesta wegen Hitze? "Möglicherweise kontraproduktiv"
Eine Anpassung der Öffnungszeiten bzw. eine Siesta in der Gastro, wie diese vereinzelte Betriebe schon haben, empfiehlt WKÖ-Gastro-Obmann Rainer grundsätzlich nicht. Ob das zweckmäßig sei, komme stark auf die Rahmenbedingungen des jeweiligen Lokals an. "Da kommen die Kundschaften, die es gewohnt sind, dass man zu bestimmten Zeiten offen hat, und dann stehen sie vor verschlossenen Türen. Am Ende des Tages ist das vielleicht sogar kontraproduktiv", so Fachverbandsobmann Rainer.
Das Personal für die schwächer bzw. stärker frequentierten Zeiten umzuplanen, mache, wenn möglich, aber jedenfalls Sinn.
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Gastro-Obmann sieht keinen Grund für Schwarzmalerei
Die extreme Hitzephase macht auch der Gastronomie zu schaffen. Gerade mittags und am frühen Nachmittag bleiben viele Tische leer, der Konsum außer Haus ist verhalten. Für den Gastro-Obmann in der Wirtschaftskammer (WKÖ), Alois Rainer, ist dies aber kein Grund, den "Teufel an die Wand zu malen", sagte er. "Es gibt immer wieder findige Unternehmer, die gute Konzepte gegen Extremtemperaturen und andere Trends entwickeln."
Freilich sei die Lage für die Betriebe aktuell nicht angenehm, zumal ausbleibende Umsätze über den Tag kaum am Abend kompensiert werden könnten. Konsumzurückhaltung bzw. weniger Gäste im Hochsommer oder der generell geringere Alkoholkonsum seien aber keine neuen Phänomene, hielt der Wirtschaftskämmerer und Gastronom fest.
Auch dass die wirtschaftliche Belastung heuer bei den Rekordtemperaturen in vielen Regionen schlimmer als in früheren Jahren ausfällt, könne man "pauschal nicht sagen". Aus Gastro-Sicht gehe es da auch um die Frage, welche Art von Betrieb und wo dieser geführt werde. "An Badeseen zum Beispiel machen wir gerade ein Bombengeschäft."
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Brandursache in Lobau noch unklar - Kontrolle mit Drohnen
100 Einsatzkräfte mit 40 Einsatzfahrzeugen sind zu Spitzenzeiten beim Großbrand in der Wiener Lobau im Einsatz gestanden. Der Vegetationsbrand war am Dienstagnachmittag ausgebrochen, der Einsatz dauerte bis Mittwochvormittag an. Erst gegen 10 Uhr konnte offiziell "Brand aus" gemeldet werden.
Die Ursache des Brandes war noch unbekannt, die Polizei ermittelt.
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Studie: Kühlbedarf in Österreich wird sich bis 2050 mehr als verdoppeln
Eine Studie der Boku (Universität für Bodenkultur) aus dem Vorjahr zum "urbanen Kältebedarf in Österreich 2030/2050" liefert erstmals eine umfassende und geografisch detaillierte Analyse des künftigen Kühlbedarfs von Gebäuden. Die Ergebnisse seien ein "Weckruf für Politik, Städteplaner*innen und Energieversorger: Bis 2050 könnte sich die Anzahl der sogenannten Kühlgradtage – der entscheidende klimatische Faktor für den Kältebedarf – österreichweit um über 40 Prozent gegenüber dem aktuellen Stand (2021) erhöhen," heißt es.
Und: "Dabei weisen die alpin geprägten Bundesländer eine deutlich stärkere relative Zunahme auf als der Osten Österreichs, denn künftig werden sich auch die höher gelegenen Regionen stärker als bisher erwärmen."
Mehr Details lesen Sie hier.
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NGOs fordern bessere Klimapolitik der Regierung
Dienstagabend versammelten sich rund 700 Menschen auf Aufruf der "Fridays For Future" (FFF) vor dem Parlament in Wien. Die Stille der Regierung, allen voran von Kanzler Christian Stocker und Klimaminister Norbert Totschnig (beide ÖVP), sei "ohrenbetäubend", hieß es am Mittwoch.
"Die Meldungen zu Hitzeopfern überschlagen sich, Landwirtschaften sind über ihrem Limit, Brände brechen auch in Österreich aus, erstmals werden 41 Grad in Österreich gemessen. Wir befinden uns in einer Notlage. Nichts davon ist normal. Nichts davon müsste so sein. Doch die politische Antwort bleibt aus", sagte Veronika Müller für "Fridays For Future".
Forderung nach Klimagesetz
Die "Fridays For Future" fordern erneut ein umfassendes und wirksames Klimagesetz der Regierung. Zudem müsse die Gebäudesanierung vorangetrieben werden, um Menschen vor überhitzten Wohnungen zu schützen. Auf europäischer Ebene solle sich Österreich für einen starken Klimaschutz einsetzen. "Wer weiter bremst, trägt Verantwortung. Denn Klimapolitik kann Leben schützen", sagte FFF-Sprecherin Emma Reynolds.
Für die Umweltschutzorganisation Global 2000 handle die Regierung "plan- und tatenlos". Die aktuelle klimatische Entwicklung und die Temperaturextreme hierzulande kämen nicht überraschend. Seit Jahrzehnten würden Expertinnen und Experten davor warnen - und zugleich sei auch klar, welche Maßnahmen gesetzt werden müssten.
"Was gegen die Klimakrise hilft, ist kein Geheimnis: Konsequenter Klimaschutz und massive Emissionsreduktion auf der einen Seite, Investitionen in Katastrophenschutz und Anpassungsmaßnahmen auf der anderen Seite", so Hannah Keller, Klima- und Energiesprecherin bei Global 2000. "Doch statt Klimaschutzgesetz und Maßnahmenbudget schaut die Bundesregierung tatenlos zu, während Österreich unter Rekordhitze leidet."
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Pegelstände österreichischer Seen teilweise tief wie noch nie
Der Wasserstand des Bodensees lag am 5. August so niedrig wie noch nie. Beim Neusiedlersee spricht man wegen der anhaltenden Trockenheit von Niederwasser, und man liegt nur zwölf Zentimeter über dem bisherigen Tiefststand aus dem Jahr 2022. Der Wolfgangsee ist bei einem 30-Jahre-Tief angekommen.
In Kärnten liegen die Pegelstände der großen Seen mit wenigen Ausnahmen durchwegs im Niedrigwasserbereich - und zwar schon auffallend lang, sagte Elisabeth Gutschi vom Hydrographischen Dienst des Landes Kärnten auf APA-Anfrage. Künstlich reguliert werden etwa die Pegel des Weissensees und des Wörthersees, hier gebe es nur geringe Schwankungen. Deutlich niedriger ist der Pegel aber im drittgrößten Kärntner See, dem Ossiacher See bei Villach. Allerdings sei der derzeitige Wasserstand kein historisch tiefer - auch schon 2022 war er wie heuer, in den Jahren 2007 und 2008 war er sogar um wenige Zentimeter unterschritten worden.
Deutliches Niedrigwasser führt derzeit auch der Längsee im Bezirk St. Veit an der Glan: Der Pegelstand liegt bereits seit Wochen um einige Zentimeter unter dem minimalen Tagesmittel der vergangenen 30 Jahre. Insgesamt wurde in Kärnten seit 1. Jänner 2026 beim Jahresniederschlag ein Defizit von rund 24 Prozent im Vergleich zum Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre verzeichnet. Das mache sich vor allem bei den Pegelständen der Kärntner Flüsse bemerkbar, besonders niedrig sei derzeit die Lavant im Osten Kärntens.
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Heißeste Nacht in Hornstein im Burgenland
Nicht nur die Tage sind aktuell teils unerträglich heiß – auch die Nächte bringen kaum noch Abkühlung. Während gestern, Dienstag, tagsüber der Rekordwert von 41 Grad gemessen wurde, fielen auch in der Nacht von 4. auf 5. August einige Rekorde.
Der Allzeit-Rekord wurde demnach in Hornstein im Burgenland aufgestellt: Wie der Wetterdienst Ubimet meldet, wurden dort 28,5 Grad gemessen. Das ist der höchste je in Österreich gemessene Nachtminimum-Wert.
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Könnte der Hitzerekord heute gebrochen werden?
Laut Kachelmannwetter könnte der gestrige Allzeitrekord von 41,0 Grad aus Wien-Stammersdorf heute überboten werden. Im Bezirk Gänserndorf hat es aktuell 34 Grad, am Nachmittag sind dort verbreitet 39 bis 41 Grad zu erwarten. Nach Angaben von Kachelmannwetter könnten sogar 41,5 Grad möglich sein.
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Wien braucht mehr Wasser
Brand-Laaben, Gablitz, Mauerbach, Neustift-Innermanzing, Purkersdorf, Pressbaum, Tullnerbach und Wolfsgraben – diese Gemeinden im Wiener Umland beziehen seit Jahren Wiener Hochquellwasser.
Aufgrund der aktuell sehr hohen Verbräuche in Wien – im Schnitt werden dort täglich 400.000 Kubikmeter benötigt, derzeit sind es fast 600.000 – musste die Versorgung nun auf EVN-Wasser umgestellt werden. „Ein Teil wird noch von Wien bezogen“, informiert EVN-Pressesprecher Stefan Zach.
Wie lange die genannten Umlandgemeinden von der EVN versorgt werden, hängt von den Entwicklungen in den kommenden Tagen ab. „Die Versorgung ist jedenfalls gesichert, auch wenn die aktuelle Versorgungsvariante noch einige Zeit so bleibt“, sagt Zach.
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AMA: Trockenheit drückt Getreideernte 14 Prozent unter 5-Jahres-Schnitt
Die extreme Trockenheit und Hitze haben den Getreideanbau heuer stark belastet. Mit rund 2,5 Mio. Tonnen liege die Getreideproduktion ohne Mais um 19 Prozent unter dem guten Vorjahreswert und um 14,4 Prozent unter dem 5-Jahres-Durchschnitt, teilte die Agrarmarkt Austria (AMA) am Mittwoch mit. Für den noch am Feld stehenden Mais wird ebenfalls eine unterdurchschnittliche Ernte erwartet. In einzelnen Landesteilen in Österreich war es noch nie so trocken wie heuer.
Trotz der geringeren Getreideernte würden „ausreichend Mengen für die Herstellung von Brot, Mehl und Backwaren zur Verfügung“ stehen, sagte Agrarmarkt Austria-Chef Günter Griesmayr am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Wien. „Besonders erfreulich ist die hohe Qualität des geernteten Brotgetreides“, so Griesmayr.
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Extreme Temperaturen im Osten
Am heutigen Mittwoch wurden bereits in den Morgenstunden in Hornstein im Burgenland mehr als 30 Grad gemessen. Im Laufe des Tages steigen die Temperaturen laut Geosphere Austria auf bis zu 40 Grad, wobei die höchsten Werte im sonnigen und trockenen Osten erwartet werden.
Am Nachmittag soll es in Ober- und Niederösterreich zu ersten Gewittern kommen, die bis Mitternacht wieder nachlassen. Am Donnerstag ziehen von Vorarlberg bis ins nördliche Waldviertel Regenschauer durch. Damit ist ein Ende der großen Hitze in Sicht. Im Osten wird die Abkühlung allerdings erst am Freitag spürbar sein.
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Hitze: Regierung beseitigt Hürden für Klimaanlagen in Wohnungen
Angesichts der Rekordhitze der vergangenen Tage und Wochen wird nun die Bundesregierung aktiv. Der Ministerrat hat beschlossen, Hitzeschutzmaßnahmen im Gebäudebereich zu vereinfachen. Bis zum Herbst soll der entsprechende Gesetzesentwurf von Wohn- und Justizministerium vorliegen.
Insbesondere in urbanen Wohngegenden würden viele Häuser nicht über Vorrichtungen verfügen, um die Auswirkungen der hohen Temperaturen für die Bewohner zu lindern, heißt es. Gemeint sind damit etwa Beschattungsvorrichtungen, Begrünungen, Außendämmung, Klimaanlagen oder andere technische Lösungen zur Vermeidung von Überhitzung. Das Problem ist: Nach derzeitiger Rechtslage bestehen teils beträchtliche Hürden für Mieter bzw. Wohnungseigentümer, die Hitzeschutzmaßnahmen umsetzen.
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Künstlerinnen und Künstler gegen "politisches Nicht-Handeln"
Mit einem "Offenen Brief an die Österreichische Bundesregierung" wenden sich namhafte Künstlerinnen und Künstler wie Ursula Strauss, Stefanie Reinsperger, Michael Ostrowski oder Robert Palfrader angesichts der historischen Hitze und Trockenheit im Land an die Politik. "Politisches Nicht-Handeln angesichts einer wissenschaftlich eindeutig belegten Krise ist keine neutrale Entscheidung", heißt es in dem Papier, das auf wirksamen Klimaschutz pocht.
Die Initiative zu dem Brief an die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger kommt von der Schauspielerin Valerie Huber. Unterstützt wird der Vorstoß von Fridays For Future, Greenpeace Österreich und UNICEF Österreich. Dem Aufruf, "die Realität anzuerkennen und ihr mit der notwendigen Entschlossenheit zu begegnen", hat sich eine ganze Reihe an Kunst- und Kulturschaffenden wie Cornelius Obonya, Verena Altenberger, Marie Kreutzer, Mavie Hörbiger, Lilian Klebow, Hilde Dalik, Nils Strunk, Thomas Maurer, Lucas Fendrich, Simon Schwarz, Ina Regen oder Julian Le Play angeschlossen.
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"Das Gröbste mit dieser Woche vorbei"
"Sind wir dann zumindest mit der extremen Hitze für diesen Sommer durch oder könnte noch mal eine ähnliche Hitzewelle kommen?", fragte Moderator Armin Wolf am Dienstagabend in der ZiB 2.
ORF-Meteorologin Wera Gruber zeigte sich optimistisch: "Das Gröbste und sollte damit vorbei sein, also die 40 Grad und mehr. Es wird zwar nächste Woche noch einmal heiß, aber solche Extrema zeigen die Wettermodelle derzeit nicht", so Gruber.
Und: "Wir verlieren jetzt auch täglich drei Minuten Sonnenlicht, es sind insgesamt schon etwa um eine Stunde weniger als zur Sommersonnenwende. Das heißt, die Sonne hat auch weniger Zeit, die Erde zu erhitzen. Normalerweise kommen im Laufe des Augusts nicht mehr sehr hohe Temperaturen, die höchsten Werte gibt es in der Regel im Juni, Juli und Anfang August."
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Donau-Niedrigwasser legte Nazi-Schiffswracks frei
Ein Blick ins Ausland: Der extrem niedrige Wasserstand der Donau durch die Hitze hat in Serbien mehrere Schiffswracks der deutschen Marine aus dem Zweiten Weltkrieg freigelegt. Schaulustige kletterten in der Nähe des Flusshafens Prahovo auf den verwitterten Relikten der einstigen Nazi-Flotte herum, berichten serbische Medien.
Die Häufung der Wracks in dem Donauabschnitt unmittelbar vor dem sogenannten Eisernen Tor - einem Durchbruchstal der Donau an der Grenze zwischen Serbien und Rumänien - erklärt sich mit den Geschehnissen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Die Nazi-Marine hatte dort Teile ihrer Schwarzmeerflotte selbst versenkt. Der deutsche Flottenverband hatte sich auf dem Rückzug befunden und war von der sowjetischen Donaumilitärflottille verfolgt worden. Die rund 200 versenkten Wasserfahrzeuge sollten die Donau für die Verfolger unpassierbar machen.
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40 Grad oder mehr
Um 17.00 Uhr verzeichneten insgesamt neun Messstationen Werte von 40 Grad oder mehr: Neben den drei bereits genannten waren das auch Bad Deutsch-Altenburg (40,4 Grad), Krems, Langenlois (je 40,2 Grad), Wieselburg (40,1 Grad) und Gars am Kamp (40 Grad) in Niederösterreich, sowie Wien-Innere Stadt (40,4 Grad).
Laut dem Wetterdienst "Tauernwetter" überschritten noch nie so viele Stationen an einem Tag die 40-Grad-Marke. Zudem seien in St. Pölten erstmals seit Aufzeichnungsbeginn mehr als 40 Grad gemessen worden.
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Österreichs Spitäler im Hitzestress: Schon jeder fünfte Notfall wegen hoher Temperaturen
Die hitzebedingten Notfälle in den Spitälern nehmen zu. In der Klinik Ottakring wird aktuell jeder fünfte Notfallpatient aufgrund von Hitzebeschwerden versorgt, berichtet Alexander Spiel, Leiter der Notfallabteilung. Eine Aufnahme erfolgt bei weniger als einem Drittel. „Wir vermuten, dass dies in den nächsten Tagen weiter zunehmen wird, ähnlich der Juni-Hitzewelle“, sagt Spiel. Angespannt auch die Lage im AKH Wien: „Normalerweise gibt es im Winter mehr Notfälle als im Sommer. Herzinfarkte und Schlaganfälle treten dann häufiger auf. Derzeit behandeln wir aber gleich viele Menschen wie im Winter“, sagt Harald Herkner, Stv. Klinikleiter der Universitätsklinik für Notfallmedizin am AKH Wien.
Mehr dazu lesen Sie hier:
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So schaut der heißeste Ort Österreichs aus
Braun, trist, einsam: So schauen 41 Grad aus.
© Anna PerazzoloBei dieser unscheinbaren Messstation in Wien-Stammersdorf wurden am Dienstag 41 Grad gemessen. So viel wie noch nie in Österreich.
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Die Messungen in unserer Grafik basieren auf den veröffentlichten Werten von Geosphere - kommen allerdings mit leichter Verzögerung von rund 20 Minuten bei uns an. Die Tendenz ist aber eindeutig: Stammersdorf vor St. Pölten, Tulln, Wien-Zentrum und Langzeit-Rekordhalter Bad Deutsch-Altenburg.
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Feuerwehreinsatz wegen Waldbrand in Wiener Lobau
Ein Waldbrand in der Lobau im Bereich Essling hat am Dienstag einen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Wie ein Sprecher der Berufsfeuerwehr Wien der APA erklärte, sei nach einer Meldung um 13.45 Uhr Alarmstufe 2 ausgelöst worden. Details zum konkreten Ausmaß des Brandes lagen vorerst noch nicht vor. 20 Fahrzeuge der Berufsfeuerwehr standen am Nachmittag im Einsatz. Auch Kräfte aus Niederösterreich unterstützten bei den Löscharbeiten.
Rund 20 Feuerwehren und der Flugdienst aus Niederösterreich samt mobiler Tankstelle standen im Einsatz. Probleme gab es mit der Löschwasserversorgung. "Auch die große Hitze ist eine Herausforderung", berichtete Klaus Stebal vom niederösterreichischen Landeskommando. Am späten Nachmittag wurden laufend Feuerwehren nachalarmiert, sagte der Sprecher. Zwei Hubschrauber des Innenministeriums sind ebenfalls im Einsatz.
Die konkrete flächenmäßige Ausdehnung des Feuers steht noch nicht fest. Der Ölhafen Lobau sei nicht in Gefahr, teilte der Sprecher mit. "Der Brand bewege sich räumlich aber jedenfalls in einem überschaubaren Ausmaß", erklärte Günther Annerl, stellvertretender Leiter der für Forst- und Landwirtschaftsbetrieb zuständigen Magistratsabteilung 49 (MA 49). Die weiteren Fortschritte bei den Löscharbeiten seien vom Wind abhängig, verwies er auf die Feuerwehr.
© APA/GEORG HOCHMUTH / GEORG HOCHMUTH -
Und die Rekorde purzeln weiter...
... 41 Grad zeigt der Thermometer jetzt in Wien-Stammersdorf.
Auch in Niederösterreich wurde mit 40,6 Grad in Langenlebarn ein neuer Landesrekord gemessen.
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So heiß war es noch nie in Österreich: 40,8 Grad in Stammersdorf gemessen
Jetzt ist es offiziell: Der Allzeit-Temperatur-Rekord ist gefallen.
In Wien-Stammersdorf wurden am Dienstagnachmittag 40,8 Grad gemessen, wie aus Daten der Geosphere Austria hervorgeht. Damit wurde der Allzeitrekord aus dem Jahr 2013 übertroffen. Damals waren im niederösterreichischen Deutsch-Altenburg 40,5 Grad gemessen worden. Die aktuelle Hitzewelle steuert am Dienstag und Mittwoch auf ihren Höhepunkt zu. Auch für Mittwoch erwarten Meteorologinnen und Meteorologen Höchstwerte.
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40,4 Grad and counting...
Wir nähern uns in Riesenschritten dem Allzeit-Rekord. In Stammersdorf wurden um ca. 14.30 Uhr laut Geosphere 40,4 Grad gemessen.
Der Hitze-Rekord von Bad Deutsch-Altenburg aus dem Jahr 2013 scheint nur eine Frage der Zeit.
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Burgenland-Schnellstraße wegen Waldbrands teils gesperrt
Die S31 ist bei Sieggraben (Bezirk Mattersburg) in Fahrtrichtung Oberpullendorf wegen eines Waldbrandes seit Dienstagmittag gesperrt. Im Einsatz standen laut Landessicherheitszentrale Burgenland 27 Feuerwehren der Region, darunter auch eine aus Niederösterreich. Mehrere Hektar waren betroffen, das genaue Ausmaß ließ sich auf APA-Anfrage noch nicht nennen. Das Feuer dürfte aus bisher unbekannter Ursache gegen 11.00 Uhr ausgebrochen sein. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste der Verkehr bei Sieggraben von der Schnellstraße abgeleitet werden, berichtete der ÖAMTC. Bei Weppersdorf durften die Fahrzeuge wieder auffahren. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Die hohe Temperatur, die Trockenheit und der starke Wind erschwerten die Löscharbeiten erheblich. -
40,2 Grad: Temperaturrekord in Wien fällt erneut
Und damit ist es passiert: Der Allzeit-Rekord in Wien ist bereit (wieder) gefallen. Gestern wurden in Stammersdorf erst gegen 15.30 Uhr 40,1 Grad Celsius gemessen. Der neue Rekord hielt keine 24 Stunden. Heute stand der Thermometer bereits um 13.40 Uhr bei 40,2 Grad.
Der Wetterdienst Tauernwetter ging davon aus, dass am Dienstagnachmittag auch der österreichische Allzeitrekord von 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg aus dem Jahr 2013 übertroffen wird.
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Juli um zwei Grad heißer als das Mittel
Österreich hat den viertwärmsten Juli der 260-jährigen Messgeschichte hinter sich, samt neuem Juli-Hitzerekord und kaum Niederschlägen. Vor allem der Osten hatte "nicht nur mit extremen Temperaturen zu kämpfen, sondern auch mit massiver Trockenheit", bilanzierte Geosphere Austria am Dienstag. "An manchen Messstellen lag das Niederschlagsdefizit bei 90 Prozent." Insgesamt war es um zwei Grad wärmer als das Klimamittel 1991 bis 2020.
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Grüne fordern Hitzegipfel und kritisieren Regierung
Die Grünen fordern Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) auf, noch im August einen Hitzegipfel einzuberufen. Mit Ländern, Gemeinden und Fachleuten - auch aus Wasserwirtschaft und Katastrophenschutz - soll "ein konkreter Maßnahmenplan gegen extreme Hitze und Wasserknappheit" erarbeitet werden. Weder der Kanzler noch der für Wasser zuständige ÖVP-Minister Norbert Totschnig hätten "einen Plan, wie Menschen geschützt und die Trinkwasserversorgung gesichert werden sollen".
"Sie lassen die Menschen in Österreich in der größten Hitzekrise im Stich", kritisierte die Grünen-Klubobfrau Leonore Gewessler am Dienstag in einer Aussendung. Ziel des Gipfels sollen "mehr Schutz für besonders gefährdete Menschen, rasche Maßnahmen gegen die Hitzebelastung in Städten und Gemeinden, die auch die Trinkwasserversorgung langfristig absichern, sowie eine Strategie, damit Österreich nicht jedes Jahr wieder völlig unvorbereitet in die nächste Hitzewelle stolpert" sein.
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Hitzemonat Juli brachte Rekord bei Windstrom in Europa
Hitze und fehlender Niederschlag haben den Gewässern in Europa im Juli zugesetzt und damit auch die Stromproduktion aus Wasser- und Atomkraft beeinträchtigt.
Unterdessen verzeichnete die Windkraft die zweithöchste Erzeugung der vergangen 12 Jahre, geht aus einer Aussendung der IG Windkraft am Dienstag hervor. Möglich wurde das durch die steigende Zahl an Windkraftanlagen aber auch durch bessere Windverhältnisse.
Demnach sei im heurigen Juli in Europa um rund 31 Prozent mehr Strom aus Windkraft erzeugt worden als im Schnitt der letzten 12 Jahre.
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