Nachlöscharbeiten nach Großbrand in der Wiener Lobau
Nachdem am Dienstagnachmittag ein Vegetationsbrand in der Wiener Lobau ausgebrochen war, dauerten die Nachlöscharbeiten am Mittwoch an. Die Feuerwehr sei bis 1.00 Uhr im Einsatz gewesen und führte in der zweiten Nachthälfte periodisch Kontrollen durch, sagte ein Sprecher der Wiener Berufsfeuerwehr zur APA. Um 7 Uhr wurden die Nachlöscharbeiten fortgesetzt. Etwa 20 Einsatzkräfte seien derzeit vor Ort, unterstützt werden sie von Drohnen der Berufsfeuerwehr.
Die Feuerwehr war am Dienstagnachmittag alarmiert worden und mit zahlreichen Fahrzeugen und Sonderdiensten im Einsatz. Auch Kräfte aus Niederösterreich unterstützten die Löscharbeiten, ebenso zwei Polizeihubschrauber, die zur Lagebeurteilung und zum Aufbringen von Löschwasser eingesetzt wurden. Das betroffene Teilstück der Lobau wurde von der Polizei abgesperrt.
Ursache unklar
Nach ersten Schätzungen waren etwa 18 Hektar Fläche betroffen. Die hohen Temperaturen und der Wind stellten eine Herausforderung dar. Menschen kamen wohl nicht zu Schaden. Die Ursache des Brandes war noch unbekannt, die Polizei ermittelt.
Unterstützung erhielt die Feuerwehr auch vom Forst- und Landwirtschaftsbetrieb (MA 49) der Stadt. Dieser wies in einer Aussendung am Dienstagabend auf die extreme Austrocknung der Wälder und Wiesen in Wien und die dadurch besonders hohe Brandgefahr hin. Die MA 49 appellierte, sich an das Grill- und Feuerverbot zu halten und keine gefährlichen Gegenstände wie Zigarettenreste oder Ähnliches achtlos wegzuwerfen. Sollte während eines Spaziergangs ein Brand oder eine Rauchentwicklung bemerkt werden, müsse umgehend die Feuerwehr über den Notruf 122 verständigt werden.
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