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Der philippinische Ex-Weltmeister Manny Pacquiao kehrt mit 47 Jahren ein weiteres Mal in den Boxring zurück. In einem Schaukampf im Weltergewicht über zehn Runden tritt Pacquiao am 18. April in Las Vegas gegen den fünf Jahre jüngeren Ruslan Prowodnikow aus Russland an. „Die Rückkehr nach Las Vegas bedeutet mir sehr viel“, sagte Pacquiao in einer Pressemitteilung. Er wolle den Fans einen großartigen Kampf liefern, „und ich bin bereit“.

Im Juli des vergangenen Jahres hatte Pacquiao sein Comeback nach vierjähriger Pause ebenfalls in der Glücksspielstadt im US-Bundesstaat Nevada gefeiert. Den Kampf gegen WBC-Weltmeister Mario Barrios aus den USA verlor er aber knapp nach Punkten. 

Pacquiao war 2021 als einziger Boxer mit WM-Titeln in acht verschiedenen Gewichtsklassen in den vorläufigen Ruhestand gegangen. In seiner Karriere siegte er in 62 Kämpfen, kassierte neun Niederlagen und kam auf zwei Unentschieden. Seit 2010 ist Pacquiao zudem als Politiker aktiv. Von 2016 bis 2022 war er Senator und kandidierte 2022 für das Präsidentenamt.

Das magere 1:1 gegen den GAK war dann doch eine Enttäuschung zu viel: Red Bull Salzburg zieht die Reißleine und trennt sich von Trainer Thomas Letsch. Der Deutsche hatte das Traineramt bei den Roten Bullen mit Jahresanfang 2025 übernommen und die Mannschaft bei insgesamt 56 Matches (Punkteschnitt von 1,55 pro Spiel) betreut. Nach dem 1:1 beim GAK am vergangenen Sonntag geht seine Zeit in Salzburg nunmehr zu Ende.
Auch Co-Trainer Kai Hesse wird künftig nicht mehr für den FC Red Bull Salzburg tätig sein.

Klopp: "Ein bisschen anders Fußball spielen"

Am Rande einer Feier im Austria House bei den Olympischen Spielen in Cortina wurde Red Bulls Head of Global Soccer, Jürgen Klopp zu der Causa befragt. Er betont, in Salzburg keine Entscheidungen zu treffen, aber natürlich habe man darüber gesprochen. "Thomas ist ein toller Trainer. Aber ich glaube, dass man in Salzburg schauen wollte, was kann man mit ein bisschen frischem Wind noch erreichen kann." Man müsse dort "ein bisschen anders Fußball spielen". Das werde jetzt versucht. 

Sie ist die große Hoffnungsträgerin im österreichischen Tennis. Nicht nur, weil sie im Vorjahr mit dem Titel im Juniorenbewerb der French Open Geschichte schrieb. Lilli Tagger gewann als erste Österreicherin einen Titel bei einem Grand-Slam-Turnier. Am heutigen Dienstag wird die Osttirolerin 18 Jahre. 

Lilli Tagger hat mehr Potenzial, als eine Mitläuferin auf der Profi-Tour zu sein. Das bewies sie im Vorjahr, als sie in Jiujiang (China) ihr erstes WTA-Finale erreichte. Im Liveranking liegt sie auf Platz 114 - mit Tuchfühlung auf die Top 100. Doch das ist freilich nur der Anfang. "Ich würde mich sehr wundern, wenn sie in zwei Jahren nicht in den Top 20 steht", sagt Österreichs Top-Trainer Günter Bresnik. "Sie ist total fokussiert und greift auf eine super Betreuung zurück. Ihre Trainerin Francesca Schiavone lebt für ihre Arbeit."

"Hat keinen Blödsinn im Kopf"

Seit ihrem 13. Lebensjahr trainiert Tagger in Italien, seit November 2023  ist sie bei Schiavone, die 2010 die French Open gewann, in besten Händen. Dass das Umfeld ein sensationelles ist, zeigt auch die Tatsache, dass die Osttirolerin mit Alex Vittur den selben Manager wie Superstar Jannik Sinner hat.

Zuffa Boxing möchte unter der Führung des mächtigen UFC-Chefs Dana White auch im Boxsport Fuß und Fäuste fassen. Und Österreichs Box-Aushängeschild Umar Dzambekov konnte sich in Las Vegas vor einem Millionenpublikum empfehlen. Und wie es der Halbschwergewichtler gemacht hat.  

Lange musste der 28-Jährige nicht kämpfen: In der zweiten Runde knockte Dzambekov mit einem brutalen Uppercut seinen Gegner Ahmed Elbiali (jetzt 24-2) aus, der Ägypter ging dabei sehr unsanft zu Boden, wo er sichtbar benommen/zitternd liegen blieb und nicht mehr aufstehen konnte. Der Fight war beendet und der Wiener feierte im 14. Kampf seinen 14. Sieg. 

Mit diesem Erfolg auf großer Bühne hat Dzambekov seinen internationalen Durchbruch endgültig vollzogen. Er ist bereits die Nummer zehn der Welt. 

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