Sport-News

Von Fabio Tartarotti 

Für den Aufsteiger aus Wien, den SV Wienerberg 1921, gab es am Freitagabend einen „Welcome-to-the-Ostliga“-Moment. Die Favoritner gingen zuhause gegen FC Marchfeld mit 0:5 unter. Der Abgang von Schlüsselspieler Jan Mülner dürfte für den amtierenden Wiener-Liga-Meister schwierig bis gar nicht zu kompensieren sein. 

Der Torschützenkönig der vergangenen Saison, dessen Leistung erheblich zum Wiener-Doublesieg und Aufstieg in die RLO beigetragen hatte, stürmt ab sofort für den ASK Ebreichsdorf  in der Niederösterreichischen Landesliga. Auch Erfolgscoach Werner Hasenberger trägt nicht mehr das Wappen des SV Wienerberg, an seiner Stelle sitzt nun Peter Weingartmann auf der Trainerbank. Mit SV Horn trifft Wienerberg am zweiten Spieltag wieder auf einen starken Gegner. Will man sich in der Liga etablieren, muss der Aufsteiger jetzt zumindest einen kleinen Schritt nach vorne machen. 

Erstes Spiel, erste Standortbestimmung für zwei Teams, bei denen sich einiges getan hat. Austria Lustenau begrüßte als Aufsteiger bei seiner Rückkehr in die Bundesliga die SV Ried, die einen Trainerwechsel und einen Umbruch im Kader zu bewältigen hatte. Wie das aussah? 

Die Gastgeber begannen im schmucken neuen Stadion druckvoll und gingen in Führung. Dominik Weixelbraun war von den Riedern nach einer Flanke von Danilo Soares am langen Eck völlig vernachlässigt worden und traf ungehindert zum 1:0 (26.). Da hatten die Gäste kurz geschlafen nach der ersten Trinkpause im Spiel.

Der Treffer erweckte sie allerdings: Von nun an bestimmten die Oberösterreicher mit Routinier Stefan Schwab als Taktgeber im zentralen Mittelfeld die Partie. Dem Ausgleich durch Nasrawe (34.) folgte noch vor der Pause eine Topchance für Evan Aisowieren. 

Führungstreffer von Ried zurückgenommen

Der gebürtige Linzer, der in England aufgewachsen ist, trat kurz nach Seitenwechsel wieder in Erscheinung. Sein Zuspiel fand Jaedin Rhodes, der zum 1:2 traf (58.). Der Treffer zählte wegen einer minimalen Abseitsstellung aber nicht.

Von Lukas Bergmann


Es herrschte Volksfest-Stimmung in Scheiblingkirchen. Zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte schaffte der USV den Sprung in die Regionalliga. Das ist ein monumentales Ereignis für einen Ort, der nicht einmal 2.000 Einwohner hat. Knapp 700 Leute verwandelten das Pittentalstadion in einen Hexenkessel. Diese Unterstützung war auch notwendig. Mit dem FCM Traiskirchen gastierte ein möglicher Titelkandidat, der mit Philipp Hosiner wohl einen der spektakulärsten Transfers in diesem Sommer unter Dach und Fach brachte. In Scheiblingkirchen war Hosiner noch nicht im Kader.

Von Lukas Bergmann

Es war alles angerichtet für eine tolle Fußball-Party im Pappelstadion. Nur die Hitze war ein kleiner Stimmungsdämpfer. Der erste Auftritt des MSV 2020 in der neuen Regionalliga-Saison und das gleich zu Hause lockte über 1.100 Zuschauer ins Stadion. Die Heimstätte glich in der Vergangenheit einem Bollwerk. Die letzte Niederlage datiert vom 05.10.2024, als die Grünen aus Mattersburg Horitschon in der Burgenlandliga unterlagen. Dementsprechend groß war die Hoffnung bei Fans, Spielern und Betreuern, auch dem amtierenden Regionalliga-Meister ein Bein stellen zu können.

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