Sport-News

Tennis-Talent Lilli Tagger hat auch für das nächste Woche beginnende WTA1000-Turnier in Miami eine Wildcard erhalten. Die 18-jährige Osttirolerin war vergangene Woche in Indian Wells ebenfalls mit einer Wildcard erstmals auf Masters-Ebene angetreten und hatte die zweite Runde erreicht. Im WTA-Ranking liegt Tagger derzeit auf dem 119. Platz. Tendenz steigend.

Mercedes hat seine Vormachtstellung in der Formel 1 untermauert und sich durch Melbourne-Sieger George Russell und Kimi Antonelli die erste Startreihe für den Sprint in China gesichert. Russell fuhr am Freitag im Qualifying für das kurze Rennen am Samstag (4.00 Uhr MEZ) seine erste Sprint-Pole mit einem Vorsprung von 0,289 Sek. auf Antonelli ein, dahinter kamen Lando Norris (+0,621) im McLaren und Lewis Hamilton (+0,641) im Ferrari auf die Plätze drei und vier.

Red-Bull-Pilot Max Verstappen kam auf dem Shanghai International Circuit mit einem großen Rückstand von 1,734 Sek. nicht über Platz acht hinaus. Vor dem Niederländer stehen noch Oscar Piastri (+0,704) im zweiten McLaren, Ferrari-Pilot Charles Leclerc (+1,008) und Pierre Gasly (+1,368) im Alpine. Russell hatte zuvor im einzigen Training ebenfalls die Bestzeit aufgestellt. "Das Auto hat sich supertoll angefühlt", sagte der 28-Jährige zufrieden.

Russell hatte den actionreichen Saisonstart in Australien vor Antonelli für sich entschieden. Hinter dem Mercedes-Team folgt die Konkurrenz auch in China mit deutlichem Rückstand. Titelverteidiger Norris konnte mit Startplatz drei aber zufrieden sein. Rekordweltmeister Hamilton, sechsfacher GP-Sieger in Shanghai und im Vorjahr im Sprint über 100 Kilometer zum einzigen Mal 2025 auf dem obersten Podest, zeigte erneut, dass er sich in China wohlfühlt.

Mehrere Teams mit technischen Problemen

Vor dem zweiten Saison-GP am Sonntag (8.00 Uhr MEZ/live ORF 1) hatten mehrere Teams erneut Probleme mit den neuen Autos und konnten nur Teile des geplanten Programms absolvieren. Neuling Arvid Lindblad von den Racing Bulls musste am Vormittag seinen Dienstwagen im Training schon nach sechs Runden mit einem Defekt abstellen. Sergio Perez konnte im Cadillac nicht an der Sprint-Quali teilnehmen.

Österreichs Golfstar Sepp Straka ist mit einer starken Runde in die Players Championship im TPC Sawgrass gestartet. Mit einer fehlerfreien 67er-Runde (-5) mischt die aktuelle österreichische Nummer 1 beim mit 25 Millionen Dollar dotierten Turnier von Beginn an im Spitzenfeld mit.

Der 32-Jährige, der nach seinem 13. Platz beim Arnold Palmer Invitational wieder in die Top 10 der Weltrangliste vorgerückt ist, zeigte eine konstant starke Leistung. Mehrere wichtige Par-Saves sowie vier Birdies und ein spektakulärer Eagle-Chip am letzten Par 5 sorgten für den gelungenen Auftakt.

„Die Par-Saves waren heute sicher ein Schlüssel zum Erfolg“, sagte Straka nach der Runde.

Marco Schwarz ist ein echtes Original. Als einziger männlicher Läufer ist der Kärntner Allrounder in diesem Weltcupwinter in allen vier Disziplinen am Start gestanden. So wird, vor allem aber: so kann es nicht weitergehen, befindet der 30-Jährige. „Vier Disziplinen machen keinen Sinn. Es geht darum: Wo kann ich mein Potenzial am besten ausschöpfen?“

Dass Marco Schwarz heute die Abfahrt in Courchevel (11 Uhr/live ORF 1) in Angriff nehmen wird (Startnummer 31), kann schon als Hinweis verstanden werden, wo die Reise hingeht.

Trainer Oliver Glasner hat mit Crystal Palace im Achtelfinal-Hinspiel der Conference League nur ein Heim-0:0 gegen AEK Larnaca erreicht. In der Europa League liegt ein österreichisches Duo hingegen auf Viertelfinalkurs. Goalie Tobias Lawal und Nikolas Sattlberger gewannen das Hinspiel mit Genk gegen Freiburg am Donnerstag knapp mit 1:0. Keines der acht Duelle im zweithöchsten UEFA-Clubbewerb ist vor den Rückspielen in der kommenden Woche vorentschieden.

Den deutlichsten EL-Sieg feierte Ferencvaros mit einem 2:0 über Braga. Die Portugiesen mit Florian Grillitsch als Mittelfeld-Metronom hatten mit den physischen Ungarn von Trainer Robbie Keane ihre liebe Not. 

Bologna und AS Roma trennten sich im Serie-A-Duell 1:1. Federico Bernardeschi (50.) brachte die Gastgeber in Führung, Lorenzo Pellegrini besorgte die leistungsgerechte Punkteteilung (71.). 

Aston Villa reiste mit einem knappen Vorsprung zurück auf die Insel, Ollie Watkins (61.) erzielte in Lille den einzigen Treffer. 

Unter Druck steht neben Nottingham Forest (0:1 gegen Midtjylland) auch der VfB Stuttgart nach einer 1:2-Heimniederlage gegen Porto. Terem Moffi (21.) und Rodrigo Mora (27.) trafen für die Portugiesen. Für Stuttgart schrieb Torjäger Deniz Undav (40.) an. Das vermeintliche 2:2 von Angelo Stiller wurde wegen Abseits aberkannt (70.). 

Panathinaikos gegen Real Betis brachte das Duell der zwei Trainer-Routiniers Rafa Benitez und Manuel Pellegrini. Benitez durfte einen schmeichelhaften 1:0-Heimsieg der Griechen bejubeln. Lawal und Genk überstanden die Anfangsphase mit einem aberkannten Abseitstreffer der Freiburger und Patzern beim Herausspielen unbeschadet und bestimmten die Partie nach der Führung klar. Zakaria El Ouahdi schoss nach Doppelpass mit Bryan Heynen wuchtig ein (24.). Die Belgier wussten offensiv zu gefallen, waren mit Fortdauer aber auch weniger zwingend. Philipp Lienhart saß nach überstandener Bauchmuskelverletzung auf Freiburgs Bank, Sattlberger bei den Gegnern. 

Der zypriotische Abwehrriegel hält 

In Südlondon wiederholte sich die Geschichte. Crystal Palace war Larnaca bereits in der Ligaphase 0:1 unterlegen. Wieder fanden die „Eagles“ gegen den Außenseiter mit der besten Defensive der Ligaphase (ein Gegentor) keine Lücke. Auch die Einwechslung des wochenlang verletzt gewesenen Torjägers Jean-Philippe Mateta änderte daran nichts. Die Miene von Glasner zum Schlusspfiff passte am Ende zu den nass-windigen Verhältnissen. Das Rückspiel wird für den Premier-League-Klub zu einer komplizierten Angelegenheit. 

Mainz 05 kam mit Stefan Posch und Phillipp Mwene in der Startelf nicht über ein 0:0 beim tschechischen Ligafünften Sigma Olmütz hinaus.

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