Sport-News

Immer mehr Österreicher greifen zum Schläger, offiziell sind es rund 400.000, aber wahrscheinlich darf die Zahl sogar noch ein bisschen höher angesetzt werden. Und ja, wir sind ein tennisbegeistertes Land.  

Und das wollen wir, besser gesagt, können Sie beweisen. Deshalb heißt es wieder: Hobbyspieler vor den Vorhang.  In der kommenden Ausgabe des KURIER-Tennismagazins, das erneut in Kooperation mit dem Österreichischen Tennisverband auf den Markt geht, können Sie sich mit ihren besten Fotos und Beiträgen wiederfinden. Denn Tennis gehört nicht nur den Profis. 

Am 25. März, rechtzeitig zum Start der Freiluft-Saison, erscheint bereits die 11. Ausgabe des einzigen periodischen Tennis-Magazins in Österreich in allen KURIER-Ausgaben. Und Sie können wie in den vergangenen Jahren Teil davon werden, wenn Sie uns Ihre Beiträge bis 3. März mailen: 

An thema@kurier.at.

Als er vor gut einer Woche im italienischen Fleimstal sein Olympia-Quartier bezog, musste Johannes Hösflot Kläbo gleich einmal sein Hotelzimmer wechseln. War das Bett nicht bequem? Gab es kein Warmwasser? Funktionierte die Klospülung nicht? Nein, es war das Internet, das Probleme machte. Die Verbindung war so schlecht, dass er seine geliebten Videospiele nicht spielen konnte. „Ich bin völlig abhängig davon“, sagte der Norweger darauf angesprochen.

Mit einer spielerischen Leichtigkeit lässt der beste Langläufer der Gegenwart auch seine Gegner in der Loipe regelmäßig stehen. So auch beim 10-km-Skating-Bewerb – Kläbo holte sich bereits seine dritte Goldmedaille bei den Spielen in Norditalien, nach Skiathlon und Sprint. Insgesamt hält er damit jetzt bei acht olympischen Goldmedaillen und zog damit mit den Rekordsiegern bei Olympischen Winterspielen gleich.

Rekordjagd

„Das war eines der Rennen, über das ich am meisten nachgedacht hatte. Über 10 km Freistil habe ich noch nie gewonnen. Olympia war für diesen Sieg ein guter Zeitpunkt“, sagte Kläbo. „Das hier vor meiner Familie und speziell vor meinem Opa, mit dem ich so oft trainiere, zu schaffen, bedeutet mir so viel.“ Der 29-Jährige hat jetzt genau so viel olympisches Gold um den Hals wie seine norwegischen Landsleute Marit Björgen (Langlauf), Ole Einar Björndalen (Biathlon) und Björn Dählie (Langlauf).

Wenige Tage nach dem Horrorsturz von Skistar Lindsey Vonn hat der Chefarzt, unter dessen Leitung die US-Amerikanerin operiert wurde, Einblick in die bisherige Behandlung gegeben. 

"Wir haben unsere Pflicht getan. Wir wussten, dass bestimmte Situationen eintreten könnten und waren darauf vorbereitet", sagte Stefano Zanarella der italienischen Zeitung "Corriere della Sera". Man habe den komplizierten Fall mit einem Expertenteam betreut und sei mit dem Genesungsprozess zufrieden.

Vonn war in der Olympia-Abfahrt von Cortina d'Ampezzo vorigen Sonntag heftig gestürzt und per Hubschrauber geborgen worden. Sie hatte sich eine komplexe Schienbeinverletzung zugezogen und wurde in einem Krankenhaus in Treviso seitdem dreimal am linken Bein operiert. Vor wenigen Tagen veröffentlichte die 41-Jährige ein Foto aus ihrem Krankenbett in den sozialen Medien und bedankte sich unter anderem beim medizinischen Personal. "Großartig" und "inspirierend" sei Vonns Botschaft gewesen, meinte die Chefin des Internationalen Olympischen Komitees, Kirsty Coventry.

Superstar LeBron James hat in der nordamerikanischen Basketballliga NBA einen neuen Meilenstein erreicht. Mit 41 Jahren und 44 Tagen ist der Profi der älteste Spieler der Ligageschichte, der in einem NBA-Spiel ein Triple Double auflegte – also bei Punkten, Assists und Rebounds zweistellige Werte erzielte. Beim 124:104-Erfolg am Donnerstag (Ortszeit) gegen die kriselnden Dallas Mavericks verbuchte der Small Forward 28 Punkte, zwölf Assists und zehn Rebounds.

James überholte mit der neuen Bestmarke Karl Malone, der den Rekord seit dem 28. November 2003 im Alter von 40 Jahren und 127 Tagen innehatte. Für die Lakers war es der erste Erfolg in der Liga nach zuletzt zwei Pleiten in Folge.

Der finnische Skisprung-Trainer Igor Medved ist wegen seines Verhaltens durch das Nationale Olympische Komitee Finnlands von Olympia in Italien ausgeschlossen worden. "Medved ist heute nach Hause gereist. Es geht um Alkoholprobleme", sagte Janne Hänninen, NOK-Direktor Finnlands. "Wir nehmen den Regelverstoß sehr ernst und haben umgehend reagiert."

Igor Medved: "Habe einen Fehler gemacht"

Laut Mitteilung gehe es um ein Verhalten, das "gegen die Regeln und Werte des finnischen Teams" verstoße. "Die Angelegenheit wird unmittelbar nach den Olympischen Spielen in Mailand mit Igor besprochen", erklärte Marleena Valtasola, Geschäftsführerin des finnischen Skiverbandes.

Der Coach der finnischen Männer entschuldigte sich bereits nach seinem Vergehen. "Ich habe einen Fehler gemacht. Es tut mir sehr leid. Ich möchte mich beim gesamten finnischen Team, den Athleten und auch den Fans entschuldigen", sagte Medved laut der Mitteilung. 

Für die restlichen Wettkämpfe im Einzel- und im Teamwettbewerb von der Großschanze wird Lasse Moilanen das Männer-Team begleiten, mit Unterstützung von Frauen-Coach Ossi-Pekka Valta sowie Sportdirektor Petter Kukkonen.

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