Sport-News

Österreichs Freeskierin Lara Wolf schlug sich im olympischen Slopestyle-Finale gut, konnte aber um die Medaillen diesmal nicht mitreden. Mit starken Rails, 900s und 1080s bei den Sprüngen lag sie lang im Mittelfeld, musste sich im dritten Run aber steigern, um zumindest auf Rang drei vorzupreschen. 

Doch im finalen Lauf scheiterte sie schon beim ersten Rail und stürzte. Damit war der Traum einer Olympiamedaille im Slopestyle vorbei. Sie belegte am Ende den 9. Platz. 

Lara Wolf hat aber noch im Big Air eine Chance, der am Samstag, 14. Februar (19.30 Uhr/live ORF 1), in Livigno über die Bühne geht. 

Mathilde Gremaud ist Olympiasiegerin

Im Kampf um die Goldmedaille lieferten sich zwei Fahrerinnen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Superstar Eileen Gu, die in den USA geborene China-Athletin, und Mathilde Gremaud aus der Schweiz, die bereits 2022 Olympiagold im Slopestyle gewann, setzten sich vorne weit ab. 

Am Ende gewann Gremaud wieder Gold, Eileen Gu Silber und die Kanadierin Meghan Oldham Bronze, die im zweiten Lauf einen heftigen Sturz überstand, beim Versuch, einen 1440er zu machen. 

„Es wird hoffentlich ein Tennisfest werden und wir schaffen es wieder nach Bologna, die Chance ist natürlich da", sagt Jurij Rodionov nach dem 3:2-Sieg des "KURIER Austria Davis Cup Teams" in Japan, bei dem er mit zwei Siegen den Grundstein legte. Er selbst habe gesehen, dass die intensivierte körperliche Arbeit in der Vorbereitung Früchte trägt. „Ich werde in den nächsten zwei Wochen zu Hause trainieren. Ich bin körperlich und mental ausgelaugt.“

Freilich gibt es nur Sieger. Auch ÖTV-Geschäftsführer Thomas Schweda reibt sich die Hände: „Wir haben wieder ein Heimspiel gegen die starke Nation Belgien. Es ist für uns eine große Sache, dass wir wieder unter den besten Nationen der Welt stehen.“ 

Die Suche nach der Location startet

Gleich am Montag werde man die Landesverbände und potenzielle Veranstalter kontaktieren. Denn am Tag nach der Rückkehr beginnt die Suche nach einem Schauplatz für das Heimspiel, das entweder am 18./19. oder am 19./20. September stattfindet. Auf welchem Belag und ob in der Halle gespielt wird, wird Erfolgskapitän Jürgen Melzer "noch mit den Spielern besprechen." Freuen werden sich auch die treuen Fans, die ausnahmsweise die Reise nach Japan nicht antraten. Die Stimmungsmacher um Einpeitscher Stefan Gnadenberger haben bereits eine große Partie angesagt. 

Arbeitssiege können auch schön sein. Sturm brillierte zwar beim 1:0-Sieg gegen Ried nicht, holte aber drei wichtige Punkte und liegt damit nur einen Zähler hinter Leader Salzburg und dem LASK.

 "Freilich sind diese Punkte wichtig, waren ein guter Schritt, aber wir haben noch vier Endspiele. Es war ein Schnittspiel, die Liga ist so eng wie noch nie", sagt Trainer Fabio Ingolitsch.

Dass es kein schönes Match war, weiß der Salzburger. "Es war nicht sehr schön anzusehen." Vor allem ist es kaum zu Situationen gekommen, das Spiel war oft unterbrochen, insgesamt gab es 83 Einwürfe. Zumindest hat Sturm auch die Rote Laterne in der Heimbilanz abgegeben. „Die Mannschaft muss wieder das Vertrauen gewinnen, zu Hause stark zu sein“, betonte Ingolitsch. Als Basis sieht der 33-Jährige eine solide Defensive.

Dürften die österreichischen Ski-Trainer ein eigenes Wettkampfformat entwickeln, es würde wohl nicht die Team-Kombi in ihrer aktuellen Form herauskommen. 

Denn dabei werden genau jene beiden Disziplinen kombiniert, in denen sich die Österreicher in diesem Winter am schwersten tun: Die Abfahrt und der Slalom (jeweils nur ein ÖSV-Podestplatz).

„Grundsätzlich bin ich ja ein großer Fan des Bewerbs. Es stehen die Besten in der Abfahrt und im Super-G am Start, und von der Spannung ist es gewaltig“, sagt Vincent Kriechmayr. Diese Einschätzung schreit freilich nach einem Aber. „Aber letztes Jahr war es leider nicht so spannend, weil die Schweizer so abgeräumt haben.“

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.