Sport-News

Von Fabio Tartarotti

Mit einem sensationellen 4:0-Heimsieg gegen den frischgebackenen Meister SV Gloggnitz hat der FavAC tatsächlich den Klassenerhalt in der Regionalliga-Ost fixiert. Eine beeindruckende Leistung, wenn man zurückblickt – nach neun Spieltagen war der FavAC mit null Punkten Tabellenschlusslicht, alle Zeichen deuteten auf Abstieg. Die Mannschaft von Herbert Gager wuchs in der Rückrunde aber über sich hinaus und wurde mit mehreren Überraschungssiegen zum Angstgegner der Topteams. Der FavAC belegt in der Formtabelle seit der Winterpause sogar Rang vier und darf nun am Ende einer monatelangen Aufholjagd endlich aufatmen: „Gratulation an das gesamte Team – wir haben das Unmögliche geschafft“, freute sich der emotionale Teammanager Thomas Friz nach dem gelungenen Klassenerhalt.

Von Fabio Tartarotti 

Es ist vollbracht – der SV Wienerberg ist Wiener Stadtliga-Meister und wird im Jahr 2026/27 in der Regionalliga Ost auflaufen. Am Sonntagvormittag fixierten die Favoritner nach langer Tabellenführung mit einem 3:1-Sieg beim SK Slovan HAC endgültig den Titel.  Nur elf Tage zuvor gewann Wienerberg den Wiener Landescup gegen FC 1980 Wien im Ernst-Happel-Stadion. Meistertrainer Werner Hasenberger zeigt sich nach der Partie überwältigt: „Vor knapp drei Jahren habe ich die Mannschaft übernommen, da waren sie auf einem Abstiegsplatz und jetzt sind wir Meister und Cupsieger und das mit einer fast identischen Mannschaft. Ich bin sprachlos über unsere Leistung.“ 

Flüge zwischen Mailand und Wien gibt es jeden Tag. In einem dieser Flieger saß am Sonntag ein Journalist der Gazzetta dello Sport mit dem Arbeitsauftrag, mehr über ein mögliches Engagement von Ralf Rangnick als Sportchef beim AC Milan herauszufinden.

Der Kollege war am Sonntag nicht zu beneiden. Der Teamchef zeigte sich wenig beeindruckt davon, dass ein Reporter seinetwegen den Weg nach Wien auf sich genommen hat. „Ich möchte Sie nicht in eine unangenehme Lage bringen, aber Sie wissen, dass in Italien gerade viel über Sie gesprochen wird. Ist es eine Ehre für Sie, mit einem so großen Klub wie AC Milan in Verbindung gebracht zu werden und können Sie mir sagen, ob etwas möglich ist?“, fragte der Reporter.

Molto bello. 

Der Italiener Marco Bezzecchi feierte auf seiner Aprilia einen Heimsieg in Mugello und brachte 178.000 Fans zum Durchdrehen. Er verwies seinen Markenkollegen und ersten Verfolger in der WM, Jorge Martin, und Francesco Bagnaia auf die Ränge. 

Bezzecchi weinte vor Freude in seinen Helm hinein, hüpfte dann von seinem Motorrad und lief zu seinen Fans in Richtung Tribüne. Es wurde ausgelassen gefeiert.

Bezzecchi fuhr in der ersten Hälfte des Grand Prix hinter Bagnaia her und nützte in der 14. Runde die Überlegenheit seines Motorrads aus und setzte sich gleich danach von der Konkurrenz ab, um überlegen den Sieg ins Ziel zu bringen.

Bagnaia konnte mit seiner Ducati den zweiten Platz nicht halten, weil die zweite Aprilia ebenso an ihm vorbei zog. Auf dieser saß Jorge Martin.

Der Italiener Bagnaia freute sich über Platz drei: „Ich habe alles für das Publikum gegeben. Gratulation an Bezzecchi, er und Aprilia waren nicht zu biegen.“ 

Der Sieger blieb emotional, sprach dann auf Italienisch zu den Fans: „Der Heimsieg war mein Kindheitstraum, jetzt ist es für mich unglaublich. Danke Mugello für alles. Ich bin hier bei euch endlich angekommen.“

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