Leipzig machte es den Bayern schwer – und verlor trotzdem

Die Münchner stehen nach einem 2:0 im Cup-Halbfinale. Ein Tor von Baumgartner zählte nicht.
Seiwald (Mitte) spielte im Mittelfeld gegen Bayern

Zwölf Tore und sieben Assists hat Christoph Baumgartner in 23 Pflichtspielen (Liga und Cup) bisher vorzuweisen in dieser Saison. Am Mittwoch stellte Österreichs Teamspieler seine glänzende Form erneut unter Beweis und traf schon wieder. Sehenswert, handlungsschnell und aus der Drehung, bezwang der Leipziger den fünffachen Welttorhüter Manuel Neuer schon in der 4. Minute im Cup-Viertelfinale gegen die Bayern in der Allianz Arena.

Baumgartner jubelte und seine Kollegen mit ihm. Was er in diesem Moment noch nicht ahnte: Er jubelte zu früh. Wegen einer Abseitsstellung, die so knapp war, dass sie mit freiem Auge nicht zu erkennen war, wurde der Treffer vom VAR annulliert.

Es blieb beim 0:0 und das ziemlich lange in einer offenen Partie, in der die Gäste aus Sachsen den Rekordmeister immer wieder vor Probleme stellten. Mit Baumgartner, aber auch mit Xaver Schlager und Nicolas Seiwald. Die drei Österreicher bildeten wie gewohnt das Dreier-Mittelfeld im 4-3-3 von Leipzig-Trainer Ole Werner.

Die Bayern brauchten schließlich einen Elfmeter, um in Führung zu gehen. Harry Kane verwandelte eiskalt (64.), nachdem Leipzig-Goalie Vandevoordt Joshua Kimmich von den Beinen geholt hatte. Luis Diaz legte drei Minuten später das 2:0 nach. Das ließen sich die Bayern nicht mehr nehmen – und stehen nun im Halbfinale des DFB-Pokals. Mit Konrad Laimer, der ab der 69. Minute mitwirken durfte.

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