Sport-News

Der spanische Qualifikant Martin Landaluce steht beim Masters-1000-Tennisturnier von Miami im Viertelfinale - als erster Spieler auf dieser Ebene mit Jahrgang 2006 oder jünger. Seinen sechsten Sieg im Turnierverlauf feierte er am Dienstag gegen den US-amerikanischen Carlos-Alcaraz-Bezwinger Sebastian Korda (Nr. 32) mit einem 2:6,7:6(6),6:4. Um den Einzug ins Halbfinale geht es für Landaluce gegen den Tschechen Jiri Lehecka (21), Dreisatzsieger gegen US-Ass Taylor Fritz (6).

Im Tiebreak wehrte Landaluce mit einem Backhand-Winner einen Matchball ab. "Alle Spanier haben das versucht. Sie haben mit Kampfgeist gespielt - Ferrero, Ferrer, Nadal, Carlitos (Alcaraz, Anm.). Ich habe sie mir meine ganze Karriere lang angeschaut, also musste ich es auch versuchen." Seinen Erfolg widmete der 20-Jährige seiner vor einigen Monaten im Alter von 100 Jahren verstorbenen Großmutter. Landaluce ist der mit Position 151 der Miami-Viertelfinalist mit dem höchsten Ranking seit 1994. Besiegt er auch Lehecka, zieht er erstmals in die Top 100 bzw. sogar Top 65 ein.

Mit ihrer Performance war Alysa Liu im Februar der große Star bei den Olympischen Spielen von Mailand/Cortina. Die US-Amerikanerin mit gestreiftem Haar, goldenen Kleid und Lippenpiercing holte die lang ersehnte Goldmedaille für die Vereinigten Staaten. 

Neben ihr, in Tränen aufgelöst, Kaori Sakamoto. Die 25-jährige Japanerin prägt die Welt des Eiskunstlaufs seit Jahren. Es waren wohl auch Tränen der Enttäuschung über neuerlich verpasstes Olympia-Gold, doch es waren vor allem Tränen des Abschieds. Die Japanerin beendet nach dieser Saison ihre Karriere. 

Die heute startende Weltmeisterschaft in Prag ist ihr letzter großer Auftritt auf dem Eis.

Revanche für "Vierfach-Gott" Malinin

Sakamoto ist die große Favoritin am Prager Eis, nicht nur, aber auch, weil Liu, die Olympiasiegerin von Mailand und Weltmeisterin vom Vorjahr, fehlt – wie bei den Männern der kasachische Überraschungs-Goldmedaillengewinner Mikhail Shaidorov und die japanischen Paarlauf-Olympiasieger Riku Miura/Ryuichi Kihara.

Der große Olympiafavorit, „Vierfach-Gott“ Ilia Malinin hingegen tritt zur Titelverteidigung an. In der Männer-Konkurrenz geht es am Donnerstag los. Es wäre seine dritte WM-Goldmedaille in Folge. „Wenn das klappt, kann ich zufrieden sein“, sagt er – nicht zuletzt mit Blick auf die Enttäuschung bei Olympia, als er die Führung nach dem Kurzprogramm mit einer verpatzten Kür verschenkte.

Mikaela Shiffrin ist schon viel zu lange im Weltcup, dass sie die Feste feiern würde, bevor sie fallen. Auch wenn keine großen Zweifel mehr bestehen dürften, wer heute Nachmittag in Hafjell die große Kristallkugel in die Höhe stemmen wird. 

Es müsste da im abschließenden Riesentorlauf (9.30/12:30) schon mit dem Skiteufel zugehen, dass Shiffrin ihren Vorsprung von 85 Punkten noch verspielt und sich Emma Aicher auf den letzten Drücker noch den Gesamtweltcup holt.

Nach neun Jahren im Verein verlässt Fußball-Star Mohamed Salah Liverpool. Der 33-jährige Club-Rekordtorschütze in der Premier League geht nach Saisonende, wie der englische Traditionsverein bekanntgab. Beide Seiten einigten sich auf die Auflösung des davor bis 2027 gültigen Vertrags. 

In der Premier League erzielte Salah für Liverpool die meisten Tore, clubübergreifend ist er mit 191 Treffern hinter Alan Shearer (260), Harry Kane (213) und Wayne Rooney (208) Vierter.

Mohamed Salah verlässt FC Liverpool

In der internen ewigen Torschützenliste von Liverpool für alle Bewerbe steht Salah auf Rang drei mit 255 Treffern in 435 Spielen hinter Roger Hunt (285 Treffer/492 Spiele) und Ian Rush (346/660). 

Der Ägypter gehört zu den größten Spielern Liverpools. Der zweifache Fußballer des Jahres in Afrika feierte mit Liverpool 2019 den Gewinn der Champions League, 2020 und 2025 zwei englische Meisterschaften sowie den Triumph im FA-Cup und zweimal den Gewinn des Liga-Cups.

Ein Nachspiel hatte ein Angebot von Graz-Präsident Herbert Jerich an einen Spieler der Capitals. Er habe 5.000 Euro für die Mannschaftskasse versprochen, wenn die Wiener in der letzten Runde beim KAC gewinnen. Die Wiener taten es tatsächlich, und somit konnte Graz den KAC von Platz 1 noch verdrängen. Jerich wollte sein Versprechen einlösen, doch der Wiener Spieler lehnte ab, weil er von einem Scherz ausgegangen war. 

Die Geschichte gelangte zur ICE Hockey League, die beide Teams zu einer Stellungnahme aufforderte und die Rechtskommission einschaltete. Laut KURIER-Informationen muss Jerich mit einer Strafe rechnen, weil die Integrität der Liga gefährdet wurde. Das Urteil wird nicht veröffentlicht.

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