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Der Olympia-Slalom (Ausfall im 1.Durchgang) war der letzte Auftritt von Manuel Feller in diesem Winter. Der Tiroler Skistar muss die Saison aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig beenden.

"Nach den Olympischen Spielen haben mir Körper und Geist klar signalisiert, dass jetzt der Zeitpunkt für eine Pause gekommen ist“, erklärt der 33-Jährige, der heuer den Slalom von Kitzbühel gewinnen konnte.

Es klingt wie ein Hohn. Wahrscheinlich ist es nur Dummheit. Während einige Tennis-Profis wie die Russen Daniil Medwedew oder Andrej Rublew in Dubai festsitzen, sollte in Fujairah, eine Hafenstadt, die ebenfalls in den Vereinigten Arabischen Emiraten liegt, ein Challenger ausgetragen werden. Und dieses wurde noch immer nicht endgültig abgesagt. Trotz Kriegszustand. 

Unter anderem wurde das Erstrunden-Match zwischen dem Japaner Hayato Matsuoka und Daniil Ostapenkow aus Belarus am Dienstag gegen 13.00 Uhr Ortszeit unterbrochen. Im Internet verbreitete Videoaufnahmen zeigen, wie beide Spieler und der Schiedsrichter nach einer Explosion schnellstens den Platz verließen. Matsuoka postete das Video auf seinem Instagram-Account und schrieb dazu, dass ein Alarm ausgelöst und das Spiel daraufhin unterbrochen worden sei. 

Zumindest für den Mittwoch wurden sicherheitshalber alle Spiele abgesagt. Auch der ukrainische Profi Vladyslav Orlov, der sich über die Qualifikation ins Hauptfeld gespielt hatte, meldete sich nun zu Wort.„Alle Spieler wurden evakuiert und alle Partien wurden unterbrochen. Es ist noch unklar, ob das Turnier fortgesetzt wird“, sagte Orlov. 

Ausgerechnet auf dem Weg zum Supermarkt machte César Javier Quintana Hidalgo einen ordentlichen Karrieresprung: Da erreichte den 35-Jährigen die Nachricht, dass er beim World Baseball Classic in Houston als Umpire im Einsatz stehen wird, bei einem der größten Turniere des internationalen Baseballs.

Die Superstars der MLB

Wenn in der Nacht auf Samstag (7. März, 02.00 Uhr MEZ) das mit Superstars gespickte Team der USA gegen Brasilien in die Jagd nach WM-Gold startet, ist der in Wien lebende Schiedsrichter mittendrin. Quintana, gebürtiger Venezolaner und in der österreichischen Baseball-Bundesliga im Einsatz, wurde überraschend für vier Spiele der Gruppe B in Houston nominiert.

 César Javier Quintana Hidalgo ist mit einer Österreicherin verheiratet und übersiedelte 2020 nach Wien. In den kommenden Tagen steht er mit einigen der größten Namen des Sports auf dem Feld – darunter MLB-MVP Aaron Judge, Home-Run-Spezialist Cal Raleigh und Pitching-Talent Paul Skenes. „Ich weiß natürlich, dass die größten Stars unseres Spiels dabei sind, aber ich versuche, dem nicht allzu viel Bedeutung beizumessen“, sagt Quintana. Positiv nervös mache ihn vielmehr die Zusammenarbeit mit MLB-Schiedsrichtern: „Daran, und an die hohe Spielgeschwindigkeit muss ich mich schnellstmöglich gewöhnen.“

Ried und Linz trennen rund 80 Kilometer. Aber wahrscheinlich liegen Welten zwischen den beiden Oberösterreich-Klubs. Vor dem Cup-Halbfinalspiel zwischen den Innviertlern und dem LASK (20.30 Uhr, ORF1) liegen sich die beiden Klubs eher weniger in den Armen.

Dass Thomas Gahleitner Feuer und Flamme für seine Rieder ist, liegt nahe. Dass der Präsident des Liga-Aufsteigers aber wie zuletzt in seinem Video festgehalten, einen brennenden LASK-Schal in die Höhe hält, sorgt für zusätzlichen Zündstoff. Der Boss der SV Ried kommentierte diesen heißen Ausrutscher mit einer „einzigartigen Atmosphäre. Auch ich war Teil einer dieser bunt gemischten Runden, in der natürlich ein gegenseitiger humorvoller und lockerer ‚Schlagabtausch‘ stattfand, wie es bei Fußball-Lokalderbys durchaus üblich ist.“

Klare Absage

Nicht weniger „humorvoll“ war vor dem jüngsten Derby am 14. Februar (1:1, der LASK-Ausgleich fiel in der 103. Minute durch einen Elfer) die Antwort auf eine Ticket-Anfrage eines LASK-Fans. „Als LASK-Fan haben sie (in der Tat kleingeschrieben) Tickets über den LASK zu kaufen. Dort gibt es heute unseres Wissens nach Gästesektor Tickets für das Cup Spiel zu kaufen. Wir wir unsere Tickets verkaufen ist unsere Sache und werden wir mit ihnen nicht diskutieren.“ Aber dann wurde es doch freundlicher. „Übrigens gratulieren wir ihnen herzlich zum gestrigen Ergebnis ihres Lieblingsvereins!“ Der LASK hatte am Tag zuvor zu Hause 1:5 gegen Salzburg verloren. Gahleitner rechtfertigte sich in der OÖN, man müsse "entsprechende Beleidigungen, die im Vorfeld gefallen sind, beachten.“

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