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Verpatzte Generalprobe, gelungene Premiere? Österreich hofft, dass sich der alte Spruch bei der Handball-EM bewahrheitet. Unter dem neuen Teamchef Iker Romero zog man in den bisherigen vier Länderspielen stets den Kürzeren, so auch beim letzten EM-Test gegen Slowenien. Am Donnerstag startet man mit dem brisanten Spiel gegen Deutschland im dänischen Herning ins Turnier, danach folgen die Spiele gegen Spanien und Serbien. 

Romero gibt die Richtung vor. „Das ist eine richtig schwere Gruppe, das ist kein Geheimnis. Aber wenn man Großes erreichen will, muss man sich mit den Besten messen. In dieser Gruppe kann jeder jeden schlagen, und wir werden gegen jeden Gegner alles geben.“

Für zwei Österreicher ist das Duell mit Deutschland etwas ganz Besonderes. Lukas Hutecek und Constantin Möstl verdienen ihr täglich Brot bei Lemgo in der deutschen Bundesliga und würden liebend gerne ihre Kollegen schlagen. „Dieses Spiel bleibt immer besonders“, weiß Torhüter Möstl. 

„Die Rivalität ist sehr groß in den Köpfen. Wenn du gegen Deutschland gewinnst, dann gibt es eine richtige Party.“ Hutecek ergänzt mit einem Schmunzeln: „Wir zwei spielen ja in Deutschland. Wenn du mit einem Sieg zu deinem Verein heimkommst, dann können wir alle häkeln.“

Im Flutlicht vor rund 12.000 Fans wurde am Dienstagabend viel gejubelt. Da war Mikaela Shiffrin, die ihren 70. Slalom-Weltcupsieg feierte, und ihre Teamkollegin Paula Moltzan, die sich über ihren achten Podestplatz im Weltcup freute – und da war Katharina Truppe, die scheinbar alle überstrahlte.

Die Kärntnerin landete im Nachtslalom von Flachau hinter den beiden US-Stars auf Rang drei, es ist der erste Weltcup-Podestplatz für Truppe vor Heimpublikum. Ein besonderer Genuss: „Die Leute waren so laut, sie haben mich ins Ziel getragen“, sagte Truppe, die versuchte, sich von der Stimmung und ihrer zwischenzeitlichen Platzierung auf Rang 3 nicht nervös machen zu lassen und „alles so wie immer“ zu machen.

Frau Konstanz

Dass Katharina Truppe im Slalom Weltklasse ist, wissen ihre Teamkolleginnen und Gegnerinnen längst. Dass sie die Ergebnisse liefern kann, hat die 29-jährige Kärntnerin schon mehrfach bewiesen. Bei der WM in Aare 2019 holte sie Silber im Team-Parallelrennen, 2022 wurde sie in Peking Olympiasiegerin im Mixed-Parallel-Bewerb, bei der WM in Saalbach 2025 gewann sie Bronze in der Teamkombination.

Dass sie auch allein ganz oben stehen kann, musste sie sich vielleicht selbst erst beibringen. Geschehen ist das im vergangenen März im Slalom von Aare, wo Truppe ihren ersten Weltcupsieg feierte.

Doppelte Freude bei ÖFB-Teamspieler Marcel Sabitzer in seinem 250. Bundesliga-Spiel. Der Steirer siegte mit Dortmund im Heimspiel gegen Werder Bremen klar mit 3:0 und schrieb mit dem zweiten Treffer des Spiels (76.) dabei selbst an. Bei den Verlierern waren mit Marco Friedl, Marco Grüll (bis zur 69. Minute) und Romano Schmid (bis zur 81.) gleich drei Österreicher im Arbeitseinsatz. 

Der BVB festigte mit dem vollen Erfolg seinen zweiten Tabellenplatz hinter dem „eh schon fast Meister“ Bayern München und hat vier Punkte Vorsprung auf den formstarken VfB Stuttgart, der Frankfurt 3:2 schlug.

Die Bundesliga-Partie Freiburg gegen Leipzig ist seit Jahren als Österreicher-Duell bekannt, spielten doch auf beiden Seiten immer wieder viele ÖFB-Legionäre. Einer wird heute, Mittwoch (20.30 Uhr), jedenfalls fehlen. Der SC Freiburg muss auf Innenverteidiger Philipp Lienhart verzichten. Der 29-Jährige fällt wegen einer Bauchmuskelverletzung aus.

Ab der Saison 2026/27 wird es im Skispringen auch eine Vierschanzentournee der Frauen geben. Erstmals sollen die Skispringerinnen an allen vier Tournee-Orten dabei sein, teilte die FIS am Dienstag mit. Bisher hatten die Frauen an der "Two Nights Tour" in Garmisch-Partenkirchen und Oberstdorf teilgenommen, nicht aber an den Springen in Österreich. Grund dafür war die fehlende Infrastruktur in Innsbruck.

Nachdem sich das Land Tirol, die österreichische Regierung, die Stadt Innsbruck und Ski Austria auf die Finanzierung für den Bau einer Flutlichtanlage der Skisprungschanze Bergisel geeinigt hatten und damit eine vollwertige Vierschanzentournee der Frauen ermöglichen, wurde die Durchführung vom FIS-Rat bewilligt.

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