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Sorgen nach Ebola-Ausbruch: Testspiel von WM-Teilnehmer abgesagt

Der Ebola-Ausbruch in der DR Kongo und Uganda sorgt international für große Aufmerksamkeit. Jetzt hat der Virus auch erste Auswirkungen auf die Fußball-WM.
FIFA World Cup - Inter-Confederation Playoffs - Final - DR Congo v Jamaica

Die rasante Ausbreitung von Ebola in der Demokratischen Republik (DR) Kongo und Uganda zeigt nun erste Folgen: Der Ausbruch beeinflusst die Vorbereitungen für die kommende Fußball-Weltmeisterschaft, die nächste Woche startet.

"Gesundheitliche Vorsicht": Testspiel von DR Kongo abgesagt

Das geplante Testspiel von WM-Teilnehmer DR Kongo gegen Chile in Spanien wurde abgesagt. Die Entscheidung fiel aus Gründen der "gesundheitlichen Vorsicht", wie Juan Franco, Bürgermeister von La Linea de la Concepción, wo das Spiel am 9. Juni hätte stattfinden sollen, mitteilte.

Die Begegnung war ursprünglich im städtischen Stadion der Grenzstadt zu Gibraltar angesetzt. Der Bürgermeister erklärte, dass die Empfehlungen des Gesundheitsdienstes der Regionalregierung von Andalusien den Ausschlag für die Absage gaben.

Strenge Sicherheitsvorgaben der FIFA

Der Trainer der kongolesischen Nationalmannschaft, Sébastien Desabre, betonte, dass es alternative Optionen für die Durchführung des Spiels geben würde, darunter eine Veranstaltung hinter verschlossenen Türen. Man befinde sich in Gesprächen mit den spanischen Behörden und dem spanischen Fußballverband, um eine Lösung zu finden.

Trotz der Absage bleibt die DR Kongo optimistisch. Vor ihrem Testspiel gegen Dänemark am heutigen Mittwoch in Belgien versicherte Desabre, dass das Team ein normales Trainingslager durchlaufe und sich an die Sicherheitsvorgaben der FIFA halte. Laut Desabre stehen die Ärzte der Mannschaft in engem Austausch mit der FIFA, um die gesundheitliche Sicherheit zu gewährleisten.

Dreiwöchige Isolation

Für die Teilnahme an der WM in den USA müssen sich Spieler und Betreuer der DR Kongo in einer dreiwöchigen Isolation aufhalten, bevor sie in ihr Quartier in Houston einziehen können. Diese Maßnahme wurde von Andrew Giuliani, dem WM-Verantwortlichen des Weißen Hauses, bestätigt.

Nicht nur Spanien reagierte auf die Situation: Mexiko hat ebenfalls die Einreise für Personen eingeschränkt, die sich in den letzten drei Wochen in Uganda, der DR Kongo oder dem Südsudan aufgehalten haben. Die DR Kongo trifft bei der WM in der Gruppenphase auf Portugal (17. Juni in Houston), Kolumbien (24. Juni in Guadalajara) und Usbekistan (28. Juni in Atlanta).

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