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Bei den Vienna Capitals steht der Abgang von Interimscoach Kevin Constantine seit Längerem fest, daher werden auch schon Gespräche mit Kandidaten geführt, die die Mannschaft über mehrere Jahre wieder in Richtung Top 4 der Liga führen sollen. Laut KURIER-Informationen ist Mike Stewart der Nummer-1-Kandidat der Capitals. Der 53-jährige Austro-Kanadier war zehn Jahre Headcoach in der DEL. Anfang März wurde er in Wolfsburg beurlaubt. In diesen Tagen ist der ehemalige Villach-Verteidiger noch Supervisor im DEL-Play-off und wird danach zu persönlichen Gesprächen nach Wien kommen.

Es sollen aber auch Gespräche mit anderen Kandidaten geführt werden.

Italiens Fußballverband gab am Freitag erwartungsgemäß die Trennung von Teamchef Gennaro Gattuso bekannt. Unter dem Ex-Mittelfeldspieler war die "Squadra Azzurra" am Dienstag im WM-Play-off im Elfmeterschießen an Bosnien-Herzegowina gescheitert, wodurch der vierfache Weltmeister zum dritten Mal in Folge nicht bei einer Weltmeisterschaft dabei ist. Wer Gattusos Nachfolge antritt, ist offen. Bereits am Donnerstag war Verbandspräsident Gabriele Garvini zurückgetreten.

Gattuso hatte Italiens Auswahl im vergangenen Juni übernommen. Unter dem früheren Milan-Star gelangen fünf WM-Quali-Siege in Folge, ehe es im November eine 1:4-Heimniederlage gegen Norwegen setzte. Im darauffolgenden Play-off im März mühten sich die Italiener noch zu einem 2:0 über Nordirland, doch dann kam in Bosnien das Aus.

Skibergsteigerin Johanna Hiemer läuft beim Saisonfinale im Schweizer Villars-sur-Ollon derzeit von Podestplatzierung zu Podestplatzierung. Trotzdem ist für die 31-jährige Steirerin nach diesem Wochenende Schluss. Die zweifache Mutter will sich wieder voll und ganz ihrer Familie widmen.

 „Wenn es am schönsten ist, soll man gehen. Die vergangene Saison war die schönste meiner Karriere – ich konnte jeden Moment in vollen Zügen genießen. Diese Zeit werde ich nie vergessen. Von Beginn an stand fest, dass meine Reise mit den Olympischen Spielen ihren Abschluss finden wird. Nun freue ich mich darauf, wieder mehr Zeit mit meiner Familie, meinen Kindern und meinem Mann zu verbringen. Der Sport wird immer ein Teil meines Lebens bleiben und ich werde dem Skibergsteigen weiterhin treu bleiben – allerdings nicht mehr als Leistungssportlerin, sondern als ambitionierte Hobbysportlerin“, sagt die Ski Austria Athletin, die vor vier Jahren ihr Comeback im Weltcup gab. 

Nur einen Tag nach seinem Rücktritt als Rumäniens Fußball-Teamchef hat sich der Gesundheitszustand von Mircea Lucescu rapide verschlechtert. Wie rumänische Medien unter Berufung auf eine Mitteilung des Universitätskrankenhauses in Bukarest berichten, hat der 80-Jährige vor seiner geplanten Entlassung am Karfreitag einen Herzinfarkt erlitten. Der Patient befinde sich in der kardiologischen Abteilung und werde dort angemessen medizinisch versorgt.

„Sein Zustand ist stabil, er ist bei Bewusstsein und kooperiert mit dem medizinischen Personal“, zitierte die Zeitung „Adevarul“ den Direktor des Klinikums, Catalin Cirstoiu.  Lucescu befindet sich seit vergangenem Sonntag stationär im Universitätsklinikum, nachdem er bei einem Training zusammengebrochen war. Im Krankenhaus waren schwere Herzrhythmusstörungen diagnostiziert worden. Laut Zeitung „Libertatea“ ist ihm am vorigen Dienstag ein Herzschrittmacher eingesetzt worden. Erst am Donnerstag hatte der rumänische Fußballverband (FRF) mitgeteilt, dass Lucescu sein Amt als Nationaltrainer abgibt. Allerdings war der Vertrag ohnehin am 31. März ausgelaufen. Mit seinem Rücktritt hatte Lucescu seine zweite Amtszeit als Auswahlcoach beendet.

Lucescu hatte schon von 1981 bis 1986 die rumänische Nationalmannschaft trainiert und sie 1984 zur EM geführt. Danach folgten Stationen als Trainer bei Inter Mailand, Galatasaray Istanbul, Schachtar Donezk, Besiktas Istanbul, Zenit St. Petersburg und Dynamo Kiew. Im Sommer 2024 hatte er erneut die Nationalmannschaft übernommen. 

Erstmals  seit 2008 werden vier Österreicherinnen im Hauptbewerb vertreten sein. Die Top-100-Spielerinnen Julia Grabher und Anastasia Potapowa  rutschten fix in den Hauptbewerb, Lilli Tagger und Sinja Kraus, die knapp dahinter liegen, erhielten von Turnierchefin Sandra Reichel Wild Cards. Im Vorjahr gab es das Duell Potapowa gegen Grabher in Runde eins – die damalige Russin siegte klar 6:2, 6:2. 

Abgesagt hat kurzfristig mit der Britin Emma Raducanu die US-Open-Siegerin von 2021. Dafür kommt Russlands Jungstar Mirra Andrejewa, die im Ranking derzeit die Nummer zehn der Welt ist, nach Linz. 

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