Die Samstag-Finalsession der Langbahn-EM findet ohne OSV-Beteiligung statt. In den Männer-Bewerben über 50 m Kraul, 100 m Rücken und 200 m Lagen waren die rot-weiß-roten Teilnehmer klar von den Aufstiegsplätzen entfernt.
Ein österreichisches Schwimm-Trio ist aber am Samstagabend in den Kraul-Finalläufen der Para-Aktiven dabei. Fixiert wurde die Aufstellung für die OSV-Lagenstaffel: Max Halbeisen (Rücken), Luka Mladenovic (Brust), Lukas Edl (Delfin), Christian Giefing (Kraul).
Damit geht am Sonntagvormittag keiner der Gold-Equipe von Belgrad in die Titelverteidigung. Drei der „Newcomer“ waren im Samstag-Einsatz. Halbeisen gewann die Ausscheidung um den Rücken-Staffelplatz in 54,62 Sek. (31.), Edl (54,92/34.) und Bernhard Reitshammer (54,96/36.) sowie Leon Opatril (56,73/59.) hatten das Nachsehen. Freilich kam keiner aus dem Quartett an seine persönliche Bestzeit heran, Halbeisen war nur 0,07 Sek. dahinter: „Natürlich probiere ich in der Staffel ein bisschen schneller zu schwimmen - mit dem Adrenalin, und ohne 50 m Kraul als Vorbelastung.“
Dieses Rennen hatte der Vorarlberger nämlich 35 Minuten vor dem Rücken-Einsatz zu bestreiten, war aber auch da Schnellster eines OSV-Trios. In 22,57 nahm der 22-Jährige Spezialist Heiko Gigler 12 Hundertstel ab. „Ich bin ein bisschen überrascht, weil das Rennen hat sich an sich ganz gut angefühlt“, sagte der Kärntner. „Ich war vom Kopf her ready und körperlich gut drauf. Das müssen wir einfach abhaken und uns auf die nächste Saison konzentrieren.“ Der in Linz trainierende Viktor Kopf belegte in 23,21 Sek. Platz 70.