Schwacher Beginn, besseres Ende: Sturm besiegt starke Altacher
Rassiges bei Sturm - Altach
In der ersten Hälfte enttäuschte Sturm beim ersten Heimspiel der Liga-Saison. Nach einer gewaltigen Steigerung nach der Pause besiegte der Vizemeister stark spielende Altacher in einer rassigen Partie mit 1:0. Nicht dabei war Verteidiger Jeyland Mitchell, der von internationalen Topklubs umworben wird.
Die rund 14.700 heißen Sturm-Fans sangen von Beginn an – und sie sahen auch ein Feuerwerk an Chancen. Aber nicht von ihrer Mannschaft, denn Altach machte von Beginn an überraschend das Spiel. Diawarra vergab die bis dahin größte Chance nach 18 Minuten, als er nach einem Alleingang von Böckle den Abschluss in aller Lässigkeit vergab (18.). Wenige Minuten später kamen die nächsten großen Chancen für die mutigen und von Trainer Zaric blendend eingestellten Vorarlberger. Zunächst scheiterte Niehof an Chudjakow, dann rettete der russische Schlussmann bei einem Hrstic-Aufsetzer. Noch größer war die Möglichkeit von Bähre, der allein auf Chudjakow zulief – Sturms bester Mann war wieder zur Stelle.
Eine halbe Stunde war gespielt, als endlich auch Sturm in den Aufwachmodus umschaltete, Hödl vergab per Kopf die erste richtige Chance der Favoriten, die nun etwas ins Spiel fanden. Weiper verhaute die Chance zur Führung.
Sturm wurde nach der Pause dominanter, ohne aber zunächst zwingend zu werden. Man merkte vor allem das Fehlen von Otar Kiteishvili, der dem Spiel der Steirer Ideen bringen hätte können. Aus einer Corner-Serie wäre dennoch fast der Führungstreffer gefallen: Seidl brachte den Ball in die Mitte und der nach der Pause eingewechselte Jatta köpfelte ein (69.). Doch zuvor hatte Weinhandl Tormann Stojanovic gefoult – kein Tor.
Seidl, Jatta, Teil 2
Also musste es das ganze Schauspiel noch einmal geben – und zwar neun Minuten später: Wieder ein Corner durch Seidl, wieder ein Kopfball durch Seedy Jatta. Und dieses Mal zählte der Treffer. Jatta vergab danach noch die Chance auf das 2:0 - scheiterte aber an Stojanovic.
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