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Teamchef Ralf Rangnick sah beim finalen WM-Test Schatten und Licht. „Es hat uns neue Erkenntnisse gebracht, was das erste WM-Spiel betrifft. Da haben wir einiges gesehen, was wir berücksichtigen müssen.“ 

Vor der Pause, so der Deutsche, war man „im letzten Drittel oft technisch nicht sauber genug.

„Das hat mir nicht so gut gefallen. Die zweite Hälfte hat mir dagegen sehr gut gefallen, wir waren einem zweiten oder dritten Tor näher als Tunesien dem Ausgleich. Wir hatten dann das Spiel mehr unter Kontrolle als in der ersten Hälfte.“ 

Das Mittelfeldpressing habe vor allem beim Tor von Sabitzer gut funktioniert. Sasa Kalajdzic hob die Mentalität der Mannschaft hervor. „Die ist immer top. Der Sieg geht in Ordnung, wir hatten noch die eine oder andere Chance. Die Vorfreude ist extrem auf die WM.“

Die WM-Generalprobe der österreichischen Nationalmannschaft ist letztlich mit einem 1:0-Erfolg durch ein Tor von Marcel Sabitzer gegen Tunesien gelungen, zeigte dem ÖFB-Team aber auch Unwägbarkeiten auf, die bei der WM-Endrunde zukommen können. Denn lange Zeit war der Test im Wiener Prater ein echter Härtefall, den man schließlich in Unterzahl noch lösen konnte.

 

Rot für Laimer

Teamchef Ralf Rangnick hatte in Aussicht gestellt, dass die Startelf gegen Tunesien identisch mit jener beim ersten WM-Spiel gegen Jordanien sein könnte. Gut möglich somit, dass er Konrad Laimer als Linksverteidiger sieht wie beim letzten Test im Wiener Prater, weil Jordanien rechts in der Offensive besondere Stärken aufweist.

Alexander Antonitsch ist derzeit für Servus TV für die French Open im Einsatz. Und hat eine besondere Freude. Zum einen, weil sein Neffe Neil Oberleitner am Dienstag mit dem Tschechen Petr Nouza um den Einzug ins Doppel-Halbfinale spielt, zum anderen weil zwei Viertelfinalisten im Einzel beim Generali Open in Kitzbühel (18. bis 25. Juli) aufschlagen. Dort, wo der mittlerweile 60-Jährige seit 2011 Turnierdirektor ist. 

Mit Flavio Cobolli kommt einer der spannendsten Spieler der neuen Generation nach Tirol. Der Italiener hat sich in den vergangenen beiden Jahren eindrucksvoll in der Weltspitze etabliert und qualifizierte sich am Montag mit einem Viersatz-Erfolg über US-Mann Zachary Svajda für das Viertelfinale bei den French Open. 

Gemeinsam mit Mateo Berrettini gewann Cobolli im Vorjahr in Bologna den Davis Cup. Und Landsmann Berrettini steht in Roland Garros nach einem Dreisatz-Erfolg über Sinner-Bezwinger Juan Manuel Cerundolo ebenfalls im Viertelfinale.

Nach dem Wegfall von Bad Waltersdorf und zuvor Salzburg ist Florian Leitgeb Mr. Challenger in Österreich. Der Sohn von Legende Ronnie verantwortet die letzten beiden Turniere dieser Serie in Österreich. In Mai war Mauthausen an der Reihe, von 7. bis 13. September ist es Tulln mit den NÖ Open.

„Wir haben gezeigt, dass wir immer ein sehr attraktives Spielerfeld nach Tulln bringen, auch wenn man sich dann die Weiterentwicklung dieser Spieler anschaut“, erinnerte Leitgeb zum Beispiel an Flavio Cobolli, der 2023 in Tulln bis ins Semifinale gekommen war und nun im Viertelfinale der French Open steht. Im Vorjahr gewann Neil Oberleitner mit Joel Schwärzler den Doppeltitel. Der Wiener hat mittlerweile mehr auf seiner Visitenkarte stehen. Zum Beispiel ein Viertelfinale bei den French Open, in dem er am Dienstag mit dem Tschechen Petr Nouza auf das italienische Top-Duo Bolelli/Vavassori.

Bei der Wiener Austria haben sich die Machtverhältnisse wieder einmal verschoben. Zwei sind einer zu viel, die Austria leistete sich bekanntlich den Luxus eines Sportvorstands und eines Sportdirektors. 

Michael Wagner schmiss als Sportdirektor hin, Tomas Zorn hat als Sportvorstand nun das alleinige Sagen. Er kam auf Vorschlag seines Vorgängers Jürgen Werner, zu dem er regelmäßig Kontakt halten soll. Wagner wiederum war von AG-Vorstand Harald Zagiczek ins Rennen geworfen worden.

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